Gott ist der Herr!

Ich bin der Herr, und sonst keiner mehr, der ich das Licht mache und
schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin
der Herr, der dies alles tut.

Jesaja 45, Verse 6 und 7


Verse, wie die heutigen, sollte man immer wieder auf sich wirken lassen
und verinnerlichen, weil sie vor einem einseitigen Verständnis von Gott
bewahren.

Die Sichtweise, an die wir uns gewöhnt haben, weil sie uns in dieser
Form ständig vermittelt wird, ist die vom "lieben Gott", der es immer
nur gut mit uns meint, weshalb man IHN eigentlich gar nicht wirklich
ernst nehmen muss.

Aber das mit dem lieben, barmherzigen und gnädigen Gott, der dazu
da ist, immer wieder alles zum Besten zu kehren, was wir verdorben
haben, ist nur die halbe Wahrheit.

Gott tut uns viel Gutes. Alles was wir sind und haben kommt von IHM.
Gott hat uns das alles geschenkt!

Aber Gott weist in Seinem Wort immer wieder auch darauf hin, dass das
nicht zwangsläufig so sein muss.

Gott schafft Verhältnisse, in denen wir uns wohlfühlen. Aber ER kann uns
auch mit Finsternis umhüllen, dass wir nicht erkennen, wohin es geht.

Gott kann Frieden schenken, aber auch Unheil über uns hereinbrechen
lassen.

Gott tut alles: Das für uns Gute, aber auch das für uns Ungute.

Warum ER das jeweils tut, bleibt uns verborgen. Alle Antworten, die wir
hier versuchen, führen uns nicht weiter.

Derzeit sind wir mit der Corona-Pandemie belastet. Menschen werden
infiziert - was noch keine Erkrankung ist - aber manche erkranken dann
tatsächlich, geraten in akute Lebensgefahr und es kommt zu Todesfällen.

Auch Corona kommt von Gott. Das ist kein Virus, das sich hätte entschließen
können, über die Menschheit herzufallen. Auch Viren sind Gottes Geschöpfe.
Und jetzt wird darüber spekuliert, warum wir das abbekommen haben.

Ich weiß es auch nicht. Wir können auch das Ungute nur aus Gottes Hand
entgegennehmen und IHN bitten, dass es für uns erträglich bleibt.

Jörgen Bauer