Nicht an das Falsche gewöhnen!

Und Gott der Herr baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen
nahm, und brachte sie zu ihm. Da sprach der Mensch: Das ist doch Bein
von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin
nennen, weil sie vom Manne genommen ist. Darum wird ein Mann seinen
Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie
werden sein ein Fleisch.

1. Mose 2, Verse 22 - 24



Diese Verse zeigen in knapper aber zutreffender Weise, um was es geht:
Mann und Frau sind füreinander bestimmt. Sie ergänzen sich gegenseitig in
ihrem Wesen und ihre Gemeinschaft ist für den Fortbestand der
Menschheit unverzichtbar.

Die gesamte Schöpfung ist, angefangen im Tierreich, in den Polen männlich
und weiblich angelegt, und die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau gibt
es seit Anbeginn der Welt und ist in allen Kulturen und Völkern - auch bei
den Naturvölkern - anzutreffen. Völlig unverständlich warum das auf einmal
anders sein sollte.

Infolge des Sündenfalls leben wir in einer gefallenen Schöpfung. Die Folgen sind Vergänglichkeit und Tod. Krankheiten, Behinderungen aller Art, seelische und geistige Störungen und Fehlprogrammierungen, darunter auch die Homophilie, gehören dazu.

Die "Vielweiberei", von der auch in der Bibel berichtet wird, entspricht an sich nicht der ursprünglichen Schöpfungsordnung, auch wenn sie von Gott
geduldet wurde.

Seit längerem besteht die Neigung, sich ständig selbst zu belügen, in dem
Abweichungen von der Schöpfungsordnung und dem, was einen gesunden
Menschen ausmacht, als Schöpfungsvarianten und Formen des Gesunden
und Normalen hingestellt werden, wovon derzeit die Genderideologie zehrt.

Es gibt keinen unter uns, der vollständig und 100%ig gesund wäre. Das
gilt es zu akzeptieren, nicht nur bei sich selbst, sondern auch bei unseren
Mitmenschen, ohne sich dabei ständig selbst zu betrügen. Denn der Wert
eines Menschen hängt nicht von seinem Gesundheitszustand ab.

Weil in unserem Gemeindebrief jetzt die Trauung gleichgeschlechtlicher
Paare angesprochen wurde, mailte ich folgendes an unseren örtlichen Pfarrer:

Guten Tag, lieber Herr Pfarrer W.

in unserem morgendlichen Gebet bitten wir auch darum, dass Jesus Christus
weiterhin der Herr der Kirche bleiben möge und diese nicht weiter in den
Niedergang und Zerfall dahingeben möge, wohin sie auf dem besten Wege
ist. Der Herr Jesus Christus wolle die Kräfte stärken, die sich treu an seinem
Wort orientieren und denen wehren, die Sein Evangelium umbiegen, mit
neuen Sinninhalten füllen, dem jeweiligen Zeitgeist anpassen und so zur Irrlehre machen, was in der Ev. Kirche leider ein lange und ungute Tradition
hat (Reichskirche, Kirche im Sozialismus).

Eine Ehe ist ausschließlich nur zwischen einem Mann und einer Frau möglich!
Alle Wortakrobatik seitens der Landeskirche und auch der EKD kann deshalb
nicht überzeugen.

Die „Ehe für Alle“ zeigt, dass unser Kulturkreis seinen Zenit überschritten hat
und sich im Niedergang befindet. Und die Kirche ist auch hier wieder vorne
mit dabei.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und eine gesegnete Woche.

Herzliche Grüße

Die Propaganda der Homo-Lobby greift um sich. In der Unterhaltungsindustrie durch homosexuell gefärbte Songs und Filmszenen. Daran dürfen wir uns keinesfalls anpassen und gewöhnen, sondern müssen widersprechen.

Jörgen Bauer