Zum Jahresende und zum Neuen Jahr!

Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!

2. Korinther 9, Vers 15



Der letzte Tag des Jahres sollte eigentlich ein besinnlicher Tag sein.
Mir ist es nie so recht aufgegangen, warum der Altjahresabend, wie
es im evangelischen Bereich heißt, mit karnevalistischen Klamauk
und allerlei heidnischen Bräuchen, begangen wird.

In der katholischen Kirche wird am 31.12. des heiligen Silvester ge-
dacht, was auf den Papst Silvester zurückgeht, der am 31.12.335
gestorben ist.

Das Silvesterfeuerwerk und sonstige abergläubischen Bräuche gehen
auf das Heidentum zurück, wo es um das Vertreiben böser Geister,
um Schicksalsmächte und einen Blick in die Zukunft geht, wobei ich
freimütig zugebe in jungen Jahren auch gerne "geknallt" zu haben,
und ich kenne noch einige Rezepturen, mittels derer sich sehr effekt-
volle "Sprengsätze" herstellen lassen.

Ich weiß zwar nicht, wie Feuerwerkskörper oder ein Aufenthalt im Freien
bzw. außer Haus, nach 20:00 Uhr, eine Infektion mit dem Coronavirus
bewirken könnten - aber wenn unsere weisen Regenten das so sehen,
dann darf ich als folgsamer Untergebener hier keine dummen Fragen stellen.

Deshalb wird dieses Jahr nichts los sein und das übliche Silvestermenü in
unserem Stamm-Restaurant, mussten wir uns ohnehin abschminken.

Als Christen haben wir am Jahresende aber trotzdem Grund zum Danken, für alle Bewahrung und alles Hindurchtragen im abgelaufenen Jahr.

Wir hatten unser Auskommen, mussten keinen Mangel leiden und blieben
persönlich von Katastrophen aller Art bewahrt. Und das ist keinesfalls selbstverständlich, sieht man die Not in der Welt - und auch im eigenen
Land. Wir hatten Gottes Wort und die Begleitung durch Seinen Geist und Seinen Sohn Jesus Christus.

Ich danke insbesondere auch dafür, dass es mir seit dem Jahre 2011
möglich ist, für jeden Tag eine Andacht für "Auftanken" zu schreiben.
Wobei das immer eine Gratwanderung ist, weil man nicht immer den
Geschmack der Leser treffen kann. Auch ich kann Gott hier täglich nur
um viel Weisheit und Verstand bitten, damit ich den richtigen Ton treffe.

Und damit komme ich zum heutigen Vers (2. Korinther 9,15).

Bei der "unaussprechlichen Gabe" geht es hauptsächlich um den Se-
gen der Geldsammlung für die Gemeinde in Jerusalem, die sich se-
gensreich und glaubensstärkend sowohl auf Geber als auch Empfän-
ger ausgewirkt hat.

Und auch das ist zeitlos gültig: Ganz ohne Geld ging und geht es
nicht. Auch nicht im Evangeliumsnetz. Und deshalb kann ich nur ganz
dezent und zwanglos auf unser Spendenkonto hinweisen.

Allen Lesern alles Gute und Gottes reichen Segen auch im Neuen Jahr.

In diesem Sinne grüßt Sie ganz herzlich
Ihr

Jörgen Bauer