Ein Judenchrist ermutigt uns zum freien Bekennen!

Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele
nicht töten können; fürchtet euch aber vielmehr vor dem, der Leib
und Seele verderben kann in der Hölle.

Matthäus 10, Vers 28



Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen und dürfen keine
Menschenfurcht haben. Dazu werden wir insbesondere im Neuen Testa-
ment immer wieder aufgefordert und ermutigt.

Wir leben in einer Zeit des Zerfalls, erkennbar an einer zunehmend um
sich greifenden, alle Lebensbereiche erfassenden Unverbindlichkeit
und Beliebigkeit, wo es immer schwerer wird für das Evangelium und
die biblisch fundierten Grundwerte und Lebensordnungen einzutreten.

Dieser Unverbindlichkeit steht eine zunehmende Bevormundung, die
Freiheitsrechte einschränken wollende Bürokratur gegenüber, deren
gegenüber sich die Masse gleichgültig verhält.

Dabei trennt sich die Spreu zunehmend vom Weizen und diese Trennung
geht durch alle menschlichen Zusammenschlüsse, einschließlich Gemeinden
und Kirchen hindurch.

Jesus wusste bereits während seines Erdendaseins davon und ermahnte
deshalb seine Jünger, und damit auch uns, sich nicht verführen zu lassen.

In meinem Umfeld befindet sich ein "hartnäckiger Bekenner", der immer
wieder aneckt und manchmal sollte er vielleicht wirklich etwas moderater
schreiben. Aber ist das Wort Gottes "moderat" oder redet es in den
entscheidenden Dingen nicht vielmehr Klartext?

Von einem Judenchristen wird der "hartnäckige Bekenner" aber
ausdrücklich ermutigt nicht nachzulassen. Aus dieser Mail habe
ich die Passagen herauskopiert, die für uns sehr informativ
und aufschlussreich sind.

Jörgen Bauer


Hier nun die Aussagen des Judenchristen, eines sehr mutigen Mannes,
der ein Vorbild für uns sein kann, denn auch in Israel gibt es eine
Christenverfolgung durch ultraorthodoxe Juden, und der Schreiber ist
schon manchem Anschlag entgangen. Wer hätte sowas in Israel vermutet?

Nun der Text:

Seit Jahrzehnten riskiere ich mein irdisches Leben, wenn ich in Israels Presse Kritik am Judentum übe, wenn in Israel das Lesen des Neuen Testaments in den Schulen verboten ist oder der Heiland im Talmud als „Geschenk einer Hure“ (etnan sonah) bezeichnet wird. Ich hatte gegen das Verbot des damaligen Staatspräsidenten Itzchak Navon in Israels Presse die kostenlose Zusendung des Neuen Testaments angeboten, wenn schon die Literatur in den Schulen verboten wurde.

In Hitler-Deutschland hatte ich gelernt, wie abstoßend und entwürdigend es ist, wenn man vom Opportunismus geprägt ist und „mit den Wölfen heult“. Gegen diesen Geist der irdisch fixierten Anpassung wetterten Israels Propheten durchgängig – und zahlten dafür mit ihrem Leben. Daher dürfen auch Brand- und Mordanschläge mich von diesem Verkündigungsauftrag nicht abhalten. Denn es geht ja nicht darum, wonach den Menschen die Ohren jucken, sondern was das Wort Gottes uns zu sagen hat (2.Tim. 4,3). Wehe also, wenn wir nicht vor falschen Wegen warnten und nicht zur Umkehr aufriefen! (Hes. 2,3ff; 3,8ff.). Mir ist es zwar nicht egal, was andere Menschen über mich sagen oder denken, denn ich weiß, daß mein Erlöser lebt und mit mir ist, denn ich darf in Ihm leben ewiglich. Niemand kann dann behaupten, ich habe ihm die Wahrheit in Christi verschwiegen, denn dann könnte mich diese Person am Gerichtstag Gottes verklagen, ihn nicht gewarnt zu haben.