Lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit!

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu
Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.

Offenbarung 1, Vers 18



Jesus Christus offenbart sich hier als der Lebendige und Ewige, der über
Zeit und Raum Zeit hinausgetreten ist. Nur ein solch überirdischer Christus, der allgegenwärtig ist und Anteil an der unsichtbaren Wirklichkeit hat, dem
alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist, kann uns Helfer und
Beistand sein und auch bei Gott für uns eintreten.

Ein Jesus, der gestorben und endgültig tot wäre und uns lediglich moralische und ethische Werte vermittelt hätte, an denen wir uns orientieren oder es
auch lassen können, hätte für uns absolut keinen Wert.

Bei einem oberflächlichen Lesen des Neuen Testaments, könnte man dann
zu dem Schluss kommen, dass Jesus Christus allenfalls einer von vielen Philosophen und Religionsstiftern ist, denen es um eine Verbesserung des mitmenschlichen Miteinanders, mit ungewissem Ausgang, ging.

Lesen wir das Neue Testament aber mit gläubigen Herzen, wird klar, dass
Jesus keiner war, der sich durch das Verkündigen ethischer oder moralische Regeln hervortat, sondern dass es IHM ständig um den lebendigen Gott und um unser Verhältnis zu eben diesem Gott ging.

In Seinem Tun und Reden präsentierte ER sich als Botschafter und Sprecher des lebendigen Gottes, der uns zur Umkehr einlädt, der möchte, dass wir
zum IHM kommen, wobei Jesus auch vom ewigen Feuer für die sprach, die nicht umkehren wollen.

Die Wunder die Jesus tat, Seine Heilungen und Totenerweckungen legitimierten IHN als den von Gott Gesandten, und die Jünger erkannten dass ER etwas
Besonderes ist, nämlich der Sohn des lebendigen Gottes und folgerichtig erlebten IHN seine Jünger dann nach seinem Kreuzestod, als den auferstandenen Herrn, der vor ihren Augen in den Himmel aufgefahren ist
und ihnen an Pfingsten den Heiligen Geist sandte, so wie ER es zuvor angekündigt hatte.

Das ist es, was die Menschen hören wollen und dort, wo das biblische bzw.
neutestamentliche Evangelium rein und lauter verkündet wird, füllen sich
die Kirchen. Mit philosophierenden Umdeutungen werden Kirchen hingegen
leergepredigt, selbst wenn diese einen christlichen Anstrich haben

Die Menschen verlangen nach etwas Transzendenten, das über das Zeitliche und Vergängliche hinausgeht und dem Leben einen tieferen,
ewigkeitsorientierten Sinn vermittelt. Deshalb haben die freien Gemeinden hierzulande zumeist einen großen Zulauf.

Tatsachen die selbst der weltlichen Presse auffallen, wo dann von der
Evangelischen Kirche als einer Institution berichtet wird, die sich in
Abwicklung befindet und zudem oftmals nicht immer ernst genommen
wird.

Das ist sehr traurig und schmerzlich. Daraus aber zu schließen, dass es mit dem Christentum bergab geht, wäre allerdings falsch, weil es weiterhin
Grund zur Hoffnung gibt.

Wenn auf der einen Seite etwas abstirbt, lässt Gott auf der anderen Seite etwas Neues wachsen. Die wahre Kirche geht nicht unter. Dafür sorgt unser wahrhaftig auferstandener Herr und Heiland Jesus Christus.


Jörgen Bauer