Zeitgeistliche Verirrungen - Bestand haben Jesu Worte!

Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht
vergehen.

Matthäus 24, Vers 35



Klimaschutz oder Auferstehung? Was ist Zentrum des Christlichen
Glaubens? - Eine Studie der Abteilung Religionspädagogik und Diakonie der
Hochschule Hannover, von der IDEA # 50, vom 15.12.2021, berichtet.

Eine repräsentative Befragung von 407 Evangelischen Pfarrern, Religionslehrern und Gemeindepädagogen brachte zutage, was an sich nicht mehr so erstaunlich ist:

Für 85% hat die Aussage "Schöpfung bewahren durch Klimaschutz" hinsichtlch
ihrer Verkündigung und pädagogischen Tätigkeit einen hohen oder eher hohen
Stellenwert.

Für 83% ist eine "Willkommenskultur gegenüber Migranten" bedeutsam und
für 69% die "Toleranz gegenüber unterschiedlichen sexuellen Orientierungen".

Nur 27% sind für eine Verbesserung zum Schutz es ungeborenen Lebens,
24% für eine christliche Leitkultur und 11% für das "Leitbild der traditionellen
Familie".

Was soll man davon halten?

Natürlich sollen und müssen sich Christen auch für das interessieren, was
in ihrem jeweiligen Umfeld vor sich geht und dazu auch, allerdings aus der
Sicht des christlichen Glaubens, Stellung beziehen.

Was allerdings niemals heißen kann und darf, dass die jeweiligen politischen
Sichtweisen des Mainstreams gepredigt werden, und genau danach sieht es
hier aus.

Nehmen wir uns ein Beispiel an den für uns verbindlichen Aussagen des
Neuen Testaments. Auch damals gab es unterschiedliche politische Ansichten
und ausreichend Konfliktpotential. Von Jesus und den Aposteln hören und
lesen wir nichts darüber. Ein Neues Testament wäre völlig unbrauchbar, weil
total überholt, wenn es die damaligen Konflikte zum Inhalt hätte.

Im Evangelium und der daraus resultierenden Verkündung kann es immer nur
um die Umkehr von falschen Wegen, um Buße und Vergebung und um die
Gemeinschaft mit Gott gehen. Es geht hier um zeitlos gültige Aussagen.
Hier ist Treue und keine Anpassung gefragt. Es gäbe also genug zu tun!
Fangen wir damit an!

Jörgen Bauer