Die fließende Grenze zwischen Weisheit und Torheit!

Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott. Denn es steht
geschrieben (Hiob 5,13): »Die Weisen fängt er in ihrer Klugheit«.

1. Korinther 3, Vers 19

Er macht zunichte die Pläne der Klugen, so dass ihre Hand sie nicht
ausführen kann. Er fängt die Weisen in ihrer Klugheit und stürzt den
Rat der Verkehrten.

Hiob 5, Verse 12 und 13



Auch im neuen Jahr werden wir mit Entwicklungen konfrontiert, die uns bedenklich, ja sogar sehr bedenklich scheinen müssen, denkt man an die
Ratlosigkeit in Sachen Corona, an den unnützen Kampf um das von
Menschen überhaupt nicht beeinflussbare Klima, an politische Spannungen
und die nicht immer vollständigen und zutreffenden Informationen.

Diese Entwicklung setzt sich fort, wobei weiterhin nicht mehr in althergebrachter Weise an schöpfungsgemäßen Ordnungen festgehalten wird, sondern die Zahl derer zunimmt, die glauben, eine Welt entsprechend ihren ideologischen Vorstellungen schaffen zu können. Und das hat weiterhin in bedenklicher Weise zugenommen.

Weil vieles niemals funktionieren kann, besteht die Versuchung das Unmögliche
mit Gewalt doch noch möglich zu machen. Und dazu müssen immer mehr
Regularien erfunden werden, mittels derer zunehmend Druck ausgeübt werden
kann. Und der Anfang wurde schon gemacht. Wer den klaren Verstand behält und sich nicht "umerziehen" lässt, gilt als Gegner, der ins Abseits gestellt werden muss.

Das soll uns aber weder erschrecken noch entmutigen, weil wir wissen, dass Gott im Regiment sitzt, seine Wahrheiten ewig und unumstößlich sind und nichts geschieht, was ER nicht zulässt. Am Ende sind immer die Weltklugen, die meinen Gott aushebeln zu können, diejenigen die Schiffbruch erleiden.

Anders als diejenigen, die Gott nicht kennen, müssen wir nicht wie Lemminge
jeder neuen Vorstellung nachlaufen, müssen auch nicht alles glauben, was uns weisgemacht werden soll und müssen uns auch nicht den zeitgeistlichen Trends und den jeweiligen Moden anpassen, sondern können in christlicher Freiheit und Gewissheit getrost unseren Weg gehen.

Diese Freiheit verpflichtet uns aber auch:

Wir müssen unserer Salz- und Lichtfunktion nachkommen. Durch unser Zeugnis der Fäulnis entgegenwirken und Lichter in der Welt sein, an denen
sich Verführte orientieren können.

Wir wollen Gott zum Beginn des Neuen Jahres bitten, dass er uns dazu die rechte Demut und Gewissheit und den Mut zum rechten Reden und Handeln schenkt.


Jörgen Bauer