Der sichere Grund der Lehre!

Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.

Apostelgeschichte 2, Vers 42


Der christliche Glaube ist nicht beliebig und schwebt nicht irgendwo im luftleeren Raum, sondern bedarf einer sicheren und verbindlichen Grundlage, in Form einer Lehre.

Der Evangelist Lukas beginnt sein Evangelium, das er einem gewissen Theophilus (auf deutsch "Gottlieb") widmet (der
dafür auch für die weitere Verbreitung sorgen musste), unter anderem mit den Worten "damit du den sicheren Grund der Lehre erfährst, in der du unterrichtet bist"(Lukas 1,4).
Diesen Bericht setzt er dann mit der Apostelgeschichte fort.

Es ist sehr wichtig zu wissen, dass es einen sicheren Grund für unseren Glauben gibt, der sich auf die gesamte Schrift und
nicht nur auf das Lukasevangelium bezieht.

Die Apostel und Evangelisten legen allergrößten Wert auf die Reinheit der Lehre, die nicht verfälscht, verwässert und verkürzt werden darf. Eine Gefahr, die zu allen Zeiten bestand, auch
wenn sich der Inhalt der Irrlehren, bis zum heutigen Tag, ständig wandelt.

Was mir am Evangelisten Lukas besonders gefällt, ist, dass er
gründlich geforscht und recherchiert hat, nach heutigen
Maßstäben gewissermaßen mit wissenschaftlicher Gründlichkeit
vorgegangen ist.

Hier kann uns der Evangelist Lukas ein Vorbild sein, denn auch
wir sollten uns mit den Aussagen der Bibel gründlich befassen.
So, wie die in Beröa, "die täglich in der Schrift forschten, ob
sich's so verhielte", wie es Paulus und Silas lehrten (Apg. 17, 11).

Irrlehren scheinen auf den ersten Blick logisch und überzeugend zu sein. Wäre es anders könnte man ihnen nicht auf den Leim gehen. Stillewerden im Gebet und Nachprüfen anhand der
Schrift, führen zur Klarheit. Hier ist eine Gemeinschaft von
treuen Christen hilfreich.

Auch das gilt es zu beachten:

Auch aus eurer Mitte werden Männer (und Frauen) aufstehen,
die Verkehrtes lehren, um die Jünger an sich zu ziehen.
Apostelgeschichte 20, 30

Also daran denken und wachsam bleiben.


Jörgen Bauer