Der Unglaube des Volkes

Der Unglaube des Volkes

Obwohl Jesus so viele Wunderzeichen vor den Menschen getan hatte, glaubten sie ihm nicht. 


Es sollte nämlich so kommen, wie der Prophet Jesaja vorausgesagt hat: "Herr, wer hat unserer Botschaft geglaubt? Wer erkennt, dass Gott hinter diesen mächtigen Taten steht?" 


Sie konnten nicht glauben, weil Jesaja auch Folgendes vorausgesagt hat: "Er hat ihre Augen geblendet und ihr Herz hart gemacht. So kommt es, dass ihre Augen nichts sehen und ihr Herz nichts versteht und sie nicht umkehren, um sich von mir heilen zu lassen." 


Jesaja sprach hier von Jesus, denn er hatte seine Herrlichkeit gesehen. 


Dennoch glaubten sogar von den führenden Männern viele an Jesus. Aber wegen der Pharisäer bekannten sie sich nicht öffentlich dazu, denn sie befürchteten, aus der Synagoge ausgeschlossen zu werden. 


Ihr Ansehen bei den Menschen war ihnen wichtiger als die Anerkennung von Gott. 


Jesus rief laut: "Wer an mich glaubt, der glaubt nicht nur an mich, sondern auch an den, der mich gesandt hat. 


Und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat. 


Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, von der Finsternis frei wird. 


Wer hört, was ich sage, und sich nicht danach richtet, den verurteile

nicht ich. Denn ich bin nicht in die Welt gekommen, um die Welt zu

richten, sondern um sie zu retten. 


Wer mich verachtet und nicht annimmt, was ich sage, hat seinen Richter schon gefunden: Das Wort, das ich gesprochen habe, wird ihn an jenem letzten Tag verurteilen. 


Denn ich habe ja nicht aus eigener Vollmacht gesprochen. Der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen, was ich sagen und reden soll. 


Und ich weiß: Seine Weisung führt zum ewigen Leben. Ich gebe euch also genau das weiter, was mir der Vater gesagt hat."

Johannes 12, 37-50
https://www.bibel-online.net/buch/neue_evangelistische/johannes/12/#37