Nehemias Uneigennützigkeit

Nehemias Uneigennützigkeit

Ich selbst habe vom Anfang meiner Statthalterschaft in Juda an zwölf Jahre lang, vom 20. bis zum 32. Regierungsjahr des Königs Artaxerxes, für mich und meine Brüder auf alle mir zustehenden Unterhaltskosten verzichtet.

Frühere Statthalter hatten dem Volk schwere Lasten auferlegt und nicht nur Brot und Wein, sondern auch 40 Silberstücke pro Tag von ihnen genommen. Auch ihre Diener hatten willkürlich über das Volk geherrscht.



Ich habe das nicht so gemacht, weil ich Gott fürchtete. Auch beim Bau der Mauer habe ich selbst Hand angelegt und auch meine Leute haben mitgeholfen. Keiner von uns kaufte Land für sich selbst.

An meinem Tisch speisten die 150 Vorsteher der Juden, dazu noch die Gäste von den umliegenden Völkern. Jeden Tag ließ ich ein Rind, sechs ausgesuchte Schafe und Geflügel zubereiten.

Alle zehn Tage wurden die verschiedensten Weine in großer Menge angeliefert.

Trotzdem habe ich auf die Unterhaltskosten, die mir als Statthalter zustanden, verzichtet, denn der Arbeitsdienst lastete schwer genug auf dem Volk. "Denk an mich, mein Gott, und lass mir zugutekommen, was ich für dieses Volk getan habe!"

Nehemia 5, 14-19
https://www.bibel-online.net/buch/neue_evangelistische/nehemia/5/#14