Über diesen Kanal veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Andachten.

Zum Leben hindurchgedrungen

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. Johannes 5,24 Wenn Jesus eine Aussage mit „wahrlich, wahrlich“ anfängt, weist er damit darauf hin, dass es sich dabei um eine besonders wichtige und ganz gewiss auch absolut richtige Aussage handelt, die unsere ungeteilte Aufmerksamkeit verdient. Jesus hebt neben dem Hören auf sein Wort darauf ab, dass es darauf ankommt, dass IHM und dem, der IHN gesandt hat, nämlich Gott, geglaubt wird. Und zwar nur

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Zeugnis geben

Wir können’s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben. Apostelgeschichte 4,20 Das war der Monatsspruch für den Monat Mai 2009, der mir damals sogleich gefallen hat, ist seine Aussage doch so aktuell wie eh und je und angesichts mancher Entwicklung könnte er bald noch aktueller werden. Petrus und Johannes hatten im Tempel in Jerusalem im Namen Jesu einen Gelähmten geheilt und Jesus Christus verkündet. Dafür wurden sie festgenommen und am nächsten Tag dem Hohen Rat in Jerusalem vorgeführt. Dort wurden sie erheblich unter Druck gesetzt und aufgefordert künftig nicht mehr im Namen Jesu zu

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Auf Menschen verlassen = Auf Sand bauern

Verlasset euch nicht auf Fürsten; sie sind Menschen, die können ja nicht helfen. Psalm 146,3 Fürsten, so wie in früheren Zeiten gibt es, wenigstens bei uns, nicht mehr. Deshalb hat dieser Vers aber nichts an Aktualität verloren. Fürsten, also Menschen mit Macht und Einfluss, gibt es nach wir vor und zwar auf allen Ebenen. Das fängt an bei einflussreichen Chefs und reicht über örtliche bis zu regionalen und überregionalen Honoratoren aller Art. Zu solchen Leuten einen “guten Draht” zu haben, in der Umgangssprache als “Beziehungen”, oder etwas salopp als “Vitamin B” bezeichnet, kann durchaus von Vorteil sein, und es gibt

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Weisheit von Oben

Die Weisheit aber von oben her ist zuerst lauter, dann friedfertig, gütig, lässt sich etwas sagen, ist reich an Barmherzigkeit und guten Früchten, unparteiisch, ohne Heuchelei. Jakobus 3, Vers 17 Was Weisheit ist, lässt sich nicht abschließend sagen, weil es dafür sehr viele Definitionen und Konzepte gibt. Weisheit ist mehr als nur Klugheit, Intelligenz und Wissen. Weisheit hat eher etwas mit Intuition zu tun, dem Gespür, im richtigen Augenblick das Richtige zu tun oder auch zu lassen. In der Bibel ist sehr viel von Weisheit die Rede. Es gibt hier eine ganze Weisheitsliteratur. Die Weisheit wird teilweise wie eine Person

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Was ist Wahrheit?

Da fragte ihn Pilatus: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, daß ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme. Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit? Johannes 18, 37 + 38 An der Frage des Pilatus, “Was ist Wahrheit?”, bleibe ich immer wieder hängen. Einfach deshalb, weil die Wahrheitsfrage eine zeitlose Frage ist, die immer wieder gestellt wird. Die Frage des Pilatus ist deshalb nicht neu. Es ist die typische Frage des gottfernen Menschen, der keinen

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Was ist uns am Wichtigsten?

Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Matthäus 6, 24 Jesus zieht auch hier eine scharfe Grenze. Das ist das Eigentümliche an Jesus, dass er keine faulen Kompromisse macht, sondern auch hier zu einer klaren Entscheidungen aufruft. Kein Sowohl als Auch, sondern ein Entweder, Oder. Gott oder Mammon? Mit Mammon ist hier nicht nur das Bargeld gemeint, sondern alles, was unmittelbar damit zusammenhängt. Die Frage ist deshalb die, was für uns an Erster

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Gott bewahrt die Treuen

Und ich will übriglassen siebentausend in Israel, alle Knie, die sich nicht gebeugt haben vor Baal, und jeden Mund, der ihn nicht geküsst hat. 1. Könige 19, 18 Der Prophet Elia befand sich in einer prekären Lage: Kurz zuvor hatte er sich noch sehr massiv für die Sache Gottes eingesetzt, in dem er Baal, vor den Augen des Volkes, als einen nutzlosen Götzen entlarvte, worauf er vor der „Götzenpartei“ flüchten und mit dem Schlimmsten rechnen musste. Das „Erfolgsgefühl“, das er kurz zuvor noch verspürt haben mag, wich einem Gefühl tiefster Verzagtheit und Verzweiflung. Elia wusste nicht mehr wie er dran

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Was Bestand hat

Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil. Denn siehe, die von dir weichen, werden umkommen; du bringst um alle, die dir die Treue brechen. Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott, den HERRN, dass ich verkündige all

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Warnung vor Müßiggang

Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen. 2. Thessalonicher 3, 10 In einer Zeit, in welcher über die Höhe von Sozialleistungen gestritten wird und wo man „Probleme“ bekommen kann, wenn man der Meinung ist, dass jemand der arbeitet mehr haben muss, als einer, der das nicht tut, könnte der heutige Vers befremdlich klingen. Das Positive an der Bibel ist aber, dass sie zeitlos gültige Wahrheiten vermittelt, die sich nicht am jeweiligen Zeitgeist orientieren, weshalb man gut daran tut, sich immer wieder am Wort Gottes auszurichten. Der Abschnitt, in dem der heutige Vers steht, hat die Überschrift „Warnung vor

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Wahrhaftig sein

Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. Matthäus 5, 37 Ist damit etwa gemeint sein, dass unser Wortschatz nur aus diesen beiden Worten bestehen soll? Das sicher nicht! Aber wie aktuell ist dieses Wort Jesu für uns? Es war damals üblich alle Aussagen durch Schwüre zu bekräftigen – und sich dabei Hintertürchen offen zu halten. Durch Wortklaubereien und Spitzfindigkeiten wurde zum Beispiel zwischen einem Schwur unter Berufung auf Gott und einem Schwur unter Berufung auf andere Dinge unterschieden. Wer bei Gott schwor, musste diesen Eid unbedingt halten. Wer aber bei dem Tempel

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