Über diesen Kanal veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Andachten.

Vollmächtiges Reden

Und sie sprachen: Redet denn der HERR allein durch Mose? Redet er nicht auch durch uns? Und der HERR hörte es. 4. Mose 12, 2 Moses Bruder Aaron und seine Schwester Miriam opponieren gegen Mose. Ihre rhetorische Frage könnte sich, mit unseren Worten gesprochen, etwa so angehört haben: “Dieser Mose glaubt wohl, die Wahrheit für sich allein gepachtet zu haben und über uns bestimmen zu können? Auch wir stehen im Glauben und unsere Erkenntnisse sind ebenso viel wert, wie die des Mose. Für uns kann es deshalb nur einen Dialog auf Augenhöhe und Gleichberechtigung geben.” Das hört sich nach Toleranz,

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Unglaube ist Torheit

Die Toren sprechen in ihrem Herzen: »Es ist kein Gott.« Sie taugen nichts; ihr Treiben ist ein Gräuel; Psalm 14, 1 Über einen der Kandidaten bei einer Wahl zum Bundespräsidenten war in einer großen und bislang seriösen deutschen Zeitung Kritisches zu lesen: „Er engagiere sich in christlich-evangelikalen Kreisen und unterstütze ‚pro Christ’ wo ‚rigide’ christliche Auffassungen vertreten werden“, und wie ein Leser schrieb, „glaubt er möglicherweise dass Gott die Welt geschaffen hat, wo man doch bereits in der Schule lerne, dass alles durch Zufall entstanden ist“. „Ein Menschenfänger dieser Art gehöre nicht an die Spitze eines Staates“, so eine weitere

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Gottes unsichtbare Realität

Gott, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen. 1. Timotheus 6, 16 Gott ist unsichtbar! Das ist der Punkt, an dem immer wieder der Unglaube und der Spott ansetzen. Viele haben sich darauf fixiert, dass es etwas, was nicht sichtbar ist und sich nicht unmittelbar beweisen lässt, nicht gibt. Und da Gott unsichtbar ist und sich in diesem Sinne nicht „beweisen“ lässt, gibt es ihn, folgt man dieser Logik, auch nicht. Das würde dann aber auch für

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Überwinden lohnt!

Und dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet. Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen. Wer überwindet,

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Täter des Wortes sein!

Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst. Denn wenn jemand ein Hörer des Worts ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Mann, der sein leibliches Angesicht im Spiegel beschaut; denn nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergisst von Stund an, wie er aussah. Wer aber durchschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und dabei beharrt und ist nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter, der wird selig sein in seiner Tat. Jakobus 1,22-24 “Nicht schwätze, schaffe”, sagt eine der kurzen aber treffenden schwäbischen Redewendungen. Der “schaffige Schwabe” hält nicht

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Gottes Strafgericht – auch das gibt es!

Mose trat in das Tor des Lagers und rief: Her zu mir, wer dem HERRN angehört! Da sammelten sich zu ihm alle Söhne Levi. Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Ein jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das Lager hin und her von einem Tor zum andern und erschlage seinen Bruder, Freund und Nächsten. 2. Mose 32,26-27 Steht so etwas tatsächlich in der Bibel? Das ist doch eine Aufforderung zum Amok-Lauf! Und Gott soll das angeordnet haben? Das gibt es doch nicht! Gott ist doch ein Gott der Liebe, der

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Stellt euch nicht der Welt gleich

Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneueung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. Römer 12, 2 „Herr Pfarrer, wir gehen jetzt zum ‚gemütlichen Teil“ über und da geht manches ab, von dem wir nicht wissen, ob es Ihnen zusagt.“ Mit solchen „aufmerksamen und rücksichtsvollen“ Worten wurde manchmal unserem früherer Pfarrer bei Feierlichkeiten der Abschied Nahe gelegt. Auch wenn man unterschiedlicher Meinung darüber sein kann, ob das die richtige Art einer Verabschiedung ist, wird dabei doch eines deutlich: Man hatte ein Gespür dafür, dass sich

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Es wird alles neu!

Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! Offenbarung 21, Vers 5 Es sind fünf Worte, die alle Not und alles Elend in der Welt mehr als aufwiegen: Siehe, ich mache alles neu! Wenn wir uns eine Waage mit zwei Wagschalen vorstellen und in die eine Schale alles das hineinwerfen, was es in der Welt an allgemeinem und persönlichem Leid, an Katastrophen, Not, Tod und Unglücken aller Art gab und gibt und in die andere Schale diese fünf Worte, dann wird diese Schale das Übergewicht

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Evangelium steht auf sicherem Grund

Viele haben es schon unternommen, Bericht zu geben von den Geschichten, die unter uns geschehen sind, wie uns das überliefert haben, die es von Anfang an selbst gesehen haben und Diener des Worts gewesen sind. So habe auch ich’s für gut gehalten, nachdem ich alles von Anfang an sorgfältig erkundet habe, es für dich, hochgeehrter Theophilus, in guter Ordnung aufzuschreiben, damit du den sicheren Grund der Lehre erfahrest, in der du unterrichtet bist. Lukas 1,1-4 Man darf alles Fürwahrhalten und die unsinnigsten Dinge glauben und auch tun, solange man nicht darauf besteht, dass dies die absolute Wahrheit oder das einzig

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Des großen Gottes großes Tun

Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. Ein Tag sagt´s dem andern, und eine Nacht tut´s kund der andern, ohne Sprache und ohne Worte; unhörbar ist ihre Stimme. Ihr Schall geht aus in alle Lande und ihr Reden bis an die Enden der Welt. Psalm 19, Verse 2 bis 5 Jede Jahreszeit und jeder Tag haben ihre Schönheiten. Aber wenn an einem Sommertag Schönwetterwolken am blauen Himmel dahin ziehen und in der Natur die unterschiedlichsten Farben prangen, vermeine ich in besonderer Weise etwas von der unhörbaren Sprache zu vernehmen, von welcher der Psalmist spricht.

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