Über diesen Kanal veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Andachten.

Befreit zur Kindschaft

Da aber die Zeit erfüllet ward, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, auf dass er die, so unter dem Gesetz waren, erlöste, dass wir die Kindschaft empfingen. Galater 4,4-5 (Luther 1912) Alles hat seine Zeit! Das ist eine bekannte und auch geflügelte Aussage. Davon zeugt auch die Bibel, und es wird erkennbar, dass auch dem Tun Gottes ein Zeitplan zugrunde liegt, in den die Heilsgeschichte eingebettet ist. Seit sich die Menschheit durch den Sündenfall von Gott und damit vom Leben gelöst hat, sucht Gott, die Menschen zurückzugewinnen, damit nicht der Tod, sondern die

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Barmherzigkeit ist besser als Opfer!

Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer. Matthäus 9, Vers 13, i.V.m. Hosea 6, Vers 6 Jeder kennt sie:Die Moralapostel, die auf jedes Wort und die Formulierung achten und deshalb auch dort etwas aufspüren, wo eigentlich nichts zu finden ist, und ehe man sich versieht, wird man in eine der zahlreichenSchubladen gesteckt. Wie gut, dass es das unter Christen nicht gibt! Oder vielleicht doch? Jedenfalls fällt mir manchmal auf, dass es solches auch im christlichen Lager gibt, wenn auch unter anderen Vorzeichen. Worauf ich hinaus will, ist Folgendes: Paulus schreibt, dass unser Wissen und Erkennen Stückwerk ist, und

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Baut einander auf!

Jeder von uns lebe so, dass er seinem Nächsten gefalle zum Guten und zur Erbauung. Römer 15, Vers 2 Das ist eine Aufforderung, die man ganz tief verinnerlichen sollte, damit sie unser ganzes Denken und Handeln bestimmt. Diese Aufforderung liegt voll auf der biblischen Linie, in der es um Nächstenliebe und das gegenseitige Annehmen geht. Von Natur aus fällt uns das sehr schwer, weil wir geneigt sind in unseren Mitmenschen zuallererst Konkurrenten zu sehen. Was unbekannt ist, und das gilt auch für Menschen, die uns fremd sind, wird zudem ganz automatisch als “Bedrohung” wahrgenommen. Das heißt, man ist “vorsichtig”, solange

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Vom rechten Forschen!

Ich denke und sinne des Nachts und rede mit meinem Herzen, mein Geist muss forschen. Psalm 77, Vers 7 Darum denke ich an die Taten des Herrn, ja ich denke an deine früheren Wunder und sinne über alle deine Werke und denke deinen Taten nach. Gott, dein Weg ist heilig. Wo ist ein so mächtiger Gott, wie du, Gott, bist? Psalm77, Verse 12 bis 14 Gott hat den Menschen den Forschergeist ins Herz gegeben. Schon das Kind will wissen, warum etwas so ist, wie es ist und die Erwachsenen haben darauf nicht immer die richtige Antwort, und da ist es

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Völker als Teil der göttlichen Schöpfungsordnung!

Denn du bist ein heiliges Volk dem Herrn, deinem Gott. Dich hat der Herr, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind. 5.Mose 7, Vers 6 Und man wird die Pracht und den Reichtum der Völker in sie (das neue Jerusalem) bringen. Offenbarung 21, Vers 26 Wie ist das mit den Völkern? Ein Begriff, der in der Bibel häufig vorkommt. Welche Bewandtnis hat es damit? Zunächst einmal sind alle Menschen unterschiedslos Ebenbilder Gottes, die von Gott geliebt werden und mit denen ER Gemeinschaft haben möchte.Eigentlich sollte die gesamte Menschheit eine einzige große Familie sein,

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Namen nur Schall und Rauch?

Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Matthäus 6, Vers 9 Sucht man in einer Konkordanz nach dem Begriff “Name” stößt man auf eine sehr große Zahl vonBibelstellen. Was hat es denn nun mit dem “Namen” auf sich? Der Name hat für uns eine große Bedeutung. So stellen wir uns anderen mit unserem Namen vor undfragen andere nach ihrem Namen. Nicht jeder soll unseren Namen erfahren. Es gibt auch einen Namensschutz, und wenn unser Name verunglimpft wird, würden wir nicht darüber hinweggehen und sagen: “uns kennt ja niemand und Namen sind ohnehin nur Schall und Rauch”, wie es schon

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Was wirklich zählt ist unsichtbar!

Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig. 2.Korinther 4, Vers 18 “Ich glaube nur, was ich sehe!” Eine Sichtweise, die nach wie vor, weit verbreitet ist. Und solcheMenschen, die dazu meinen, dass alle Dinge so beschaffen sein müssten, dass wir sie verstehenund begreifen können müssten, und für die es alles das nicht gibt, was sich ihrer unmittelbarenWahrnehmung entzieht, haben es mit dem Glauben nochmals besonders schwer. Dabei ist auch in unserer sichtbaren Welt das meiste unsichtbar. Schon mal Energie gesehen?Natürlich nicht, weil diese und vieles andere nur an seinen Wirkungen erkennbar ist.Eine gute

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Alle Sorge auf Gott werfen!

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. 1.Petrus 5 Vers 7 Hundebesitzer sind mir als umgängliche und gesprächige Menschen bekannt, was möglicherweisedaran liegt, dass der Umgang mit dem Tier zu einer erweiterten Sichtweise führt. Kürzlich traf ich, mit unserem Dackel an der Leine, auf einem Feldweg, auf unseren Nachbarn mit seinenbeiden Hunden, wobei sich unser Dackel und dessen Hündin sehr zugetan sind. Wir kamen ins Gespräch und der Nachbar bekundete sein Unwohlsein hinsichtlich der gegenwärtigenGottlosigkeit, was ich von ihm gar nicht erwartet hätte. Aber er steht damit nicht allein.Es sind viel mehr Menschen auf den Glauben

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Ein Wochenspruch, der nachdenklich macht!

Denn wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern aufdeine große Barmherzigkeit. Daniel 9, Vers 18 Diese Bibelstelle ist der Wochenspruch für die laufende Woche. Die Juden befanden sich damals in der babylonischen Gefangenschaft, was die Folge ihres Unglaubensund Ungehorsams gegenüber Gott und seinem Wort war. Sie hatten tatsächlich nichts vorzuweisen, schon gar keine Gerechtigkeit, so wie Gott sie versteht,sondern konnten sich nur der Barmherzigkeit Gottes anbefehlen und darauf vertrauen, dass ERbarmherzig ist. Im Übrigen könnten wir uns bei Gott ohnehin keine Verdienste erwerben, mit denen wir IHM gegenüber Ansprüche geltend machen könnten. Das

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An Gottes Segen ist alles gelegen!

So sollt ihr sagen zu den Israeliten, wenn ihr sie segnet:Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. Mose 6, Verse 23 bis 26 Das ist der Aaronitische Segen, der zu jedem Gottesdienst gehört.Aber was ist eigentlich der “Segen” und “segnen”?Das hebräische Wort hängt vielleicht mit “weihen” und “huldigen” zusammen. Im Alten Testament gibt es verschiedene Vorgänge: Gott segnet Menschen, Menschen segnen Menschen,Menschen segnen Gott im Sinne von loben und preisen, Eltern segnen ihre Kinder, Kinder ihre Eltern,Könige ihr

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