Gnade kann unbequem sein

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Gnade klingt erstmal entspannt. Gott liebt dich. Alles gut. Weitermachen.
Aber so meint Paulus im Galaterbrief das nicht.

Gnade ist kein Deckel auf deinem Leben.
Gnade ist ein Spiegel.

Sie fragt nicht zuerst: Was hast du getan?
Sondern: Wie denkst du eigentlich? Worauf baust du dein Selbstbild?

Paulus nervt das ganze äußere Getue. Richtige Worte. Richtige Haltung. Richtige Performance. All das kann super fromm aussehen – und trotzdem nichts verändern. Heiligkeit entsteht nicht durch Aktionen, sondern durch Ehrlichkeit. Durch die Bereitschaft zu sagen: Vielleicht liege ich falsch. Vielleicht muss sich mein Denken ändern.

Gnade heißt: Du musst dich nicht verteidigen.
Aber du darfst dich verändern lassen.

Nicht aus Druck. Nicht aus Angst.
Sondern aus einer Beziehung, die Wahrheit aushält.

Ein kurzes Reality-Check-Experiment für heute:

  • Wo rechtfertigst du dich innerlich?
  • Wo erklärst du dir selbst, warum du „eigentlich okay“ bist?
  • Und wo wäre es dran, ehrlich zu werden – vor Gott und vor dir selbst?

Gnade ist nicht bequem.
Aber sie ist der einzige Ort, an dem Veränderung wirklich beginnt.

Mach’s gut, Kevin