Ohne den Glauben kann man Gott nicht gefallen!

Aber ohne Glauben ist's unmögich Gott zu gefallen; denn wer zu Gott
kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die
ihn suchen, ihren Lohn gibt.

Hebräer 11, Vers 6


Neben meinem PC liegt ebenso eine Bibel, so wie ich auch während meiner Berufstätigkeit ständig, mindestens eine, in meinem Schreibtisch hatte.
Die Bibel vermittelt ein überaus zutreffendes Welt- und Menschenbild,
weshalb ich ständig nach ihr greife. Zur Bibel ist jetzt noch eine kleine Konkordanz dazugekommen, die ich ebenfalls ständig benötige.

Nach meiner Erfahrung entsteht durch Gebet und Bibellesen ein ganz persönliches Verhältnis zu Gott und zu Jesus Christus und in allen Bibeltexten erfahre ich Gottes Nähe und spüre, wie ER fühlt, denkt und handelt, und das zu erfahren ist einfach schön, erbaulich und tröstlich.

Wenn jemand von einem lieben Menschen einen persönlichen Liebesbrief erhält, wird ihn das erfreuen, erfrischen, motivieren und froh machen. Kein Liebesbriefempfänger wird den Liebesbrief “kritisch analysieren” in dem er
nach Rechtschreib- und stilistischen Fehlern fahndet oder aus dem Herzen kommende Liebesbekundungen anzweifelt, als “unsinnig und erfunden” abtut oder kritisch nach Beweisen fragt und dabei Widersprüche entdeckt. Bei einer solche Haltung würde die Liebe schnell erkalten.

Aber warum wird dann mit dem Wort Gottes so umgegangen, das doch ein einziger Liebesbrief Gottes an seine geliebten Kinder ist?

Ich könnte mir vorstellen, dass wir Gott mit einem solchen Tun kränken und beleidigen. Und mich rührt das so an, als wenn man meinen Vater oder sonst nahestehenden Familienangehörigen kränkt.

Es geht allein um den Glauben an Gott und sein Wort – auf den Gott den allergrößten Wert legt - und nicht ums “Beweisen” oder “Widerlegen”.

Wirklich wissen werden wir in unserer Welt nie etwas, denn alles was wir “wissen” glauben wir letztendlich. Wir haben gar keine andere Wahl. Denn niemand kann das nachprüfen und nachmessen, was uns anhand von Theorien, die lediglich Modelle einer unerreichbaren Wirklichkeit sind, vermittelt wird.

Deshalb sind Streitereien müßig, und ich habe auch keine Probleme mit astronomischen Zahlen, die uns auch in unserer Umwelt ständig begegnen. Dort wo ich tätig war, hatten wir eine “steinzeitliche” Rechenmaschine mit Handkurbel und sehr vielen Stellen.

Ich habe mal ausgerechnet wie lange man ununterbrochen an der Kurbel drehen muss, bis ganz vorne eine 1 steht (pro Sekunde eine Stelle weiter).
Ich kam auf 40.000 Jahre. Oder ein Bücherbrett mit 30 Büchern. Wie lange dauert es, bis man alle möglichen Reihenfolgen, in denen die Bücher stehen können, durchprobiert hat? Man kommt hier auf eine ähnliche Zahl.

Von Karten- und Brettspielen und ihren scheinbar unendlichen
Kombinationsmöglichkeiten erst gar nicht zu reden, wobei es sich zwar um unvorstellbare, tatsächlich aber doch um endliche Zahlen handelt.

Deshalb möchte ich zum ungefärbten Glauben ermutigen.


Jörgen Bauer