Hoffnung ist lebensnotwendig!

Weil wir nun solche Hoffnung haben, sind wir voll großer Zuversicht.

2. Korinther 3, Vers 12


Weil wir nicht wissen, was im nächsten Augenblick geschieht, leben wir ausnahmslos alle in der Erwartung, dass es zu keinen bösen Überraschungen
koimmt. Kurz gesagt: Der "seelisch gesunde" Mensch hofft immer das Beste.

Umso größer und nachhaltiger ist der Schock, wenn es anders kommt als gedacht und sich Erwartungen nicht erfüllen. Aus den täglichen Nachrichten wissen wir, dass das in der Welt gang und gäbe ist.

Und viele fallen dadurch in einen Zustand der Hoffnungslosigkeit, und das ist so gut, wie tot zu sein und damit ein sehr ernster Zustand.

Nun steht im Wort Gottes, trotz all dem unsäglichen Leid und Unglück, das in der Welt geschieht, viel von Hoffnung geschrieben.

Aber um was geht es bei dieser Hoffnung? Hoffnung auf Glück, Erfolg und ein gelingendes Leben? Natürlich sollen und dürfen wir auch darauf hoffen.

Nachdem das Wort Gottes aber weiß, dass solche Hoffnungen sehr unsicher
sind, bietet uns dieses eine andere Hoffnung an. Eine Hoffnung, die ihre
Wurzeln nicht im Irdisch-Vergänglichen, sondern im Unvergänglich-Ewigen hat.

In dieser Welt ist die Hoffnung auf Gott, der alles in Händen hat und alles wenden kann, und darüberhinaus ist es die Hoffnung auf die Auferstehung und die unvergleichliche Fülle des ewigen Lebens in Gottes neuer Schöpfung,
die auch dann noch bleibt, wenn es mit uns tatsächlich zu Ende geht.

Diese Hoffnung reicht damit über alles das hinaus, was es im irdischen Bereich
zu hoffen gibt, wenn gesagt wird, "wir hoffen nur das Beste".

Diese Hoffnung trägt auch dann noch, wenn nach menschlicher Sicht alles
verloren und damit alles hoffnungslos geworden ist.

Es gibt zahlreiche biblische Zeugnisse und Lebenszeugnisse von Menschen, die nur aufgrund dieser Hoffnung durch die größten Bedrängnisse und Dunkelheiten hindurchgetragen wurden. Und diese Hoffnung trägt selbst noch
im Angesicht des Todes.

Auch wenn alles anders kommen kann, als gedacht, heißt das ja nicht, dass es
schlimmer werden muss. Auch das Umgekehrte kann eintreten.

Leuchtendes Beispiel ist die bestens bezeugte Auferstehung Jesu Christi.

Die Jünger befanden sich nach dem Tod Jesu in einem Zustand tiefster Hoffnungslosigkeit - und dann die große und unerwartete Überraschung.

Daran wollen wir denken, wenn uns mal wieder die Hoffnung schwinden möchte.


Jörgen Bauer