Kennst du das, wenn du eigentlich freundlich warst – und trotzdem kommt nur Stress zurück? Du versuchst es zu erklärten, du meinst es gut, du bist ehrlich. Und plötzlich bist du der Böse. Autsch. Da wünscht man sich doch manchmal hart wie ein Betonklotz zu sein, um das auszuhalten.
Der Psalmschreiber David hat auch seinen ganzen Frust im Psalm 109 rausgehauen. Aber das Wichtige ist, David nimmt nicht selbst Rache, sondern heult sich bei Gott aus und überlässt es ihm, wie er damit umgeht. Weil Gott viel klarer und alles sieht. Wenn Liebe mit Gegenwind beantwortet wird, gibt es zwei Wege. Entweder dein Herz wird hart. Oder du betest.
Verbitterung fühlt sich erstmal stark an. So nach: „Mit mir nicht mehr.“ Aber auf Dauer macht sie dich eng. Du wirst misstrauisch, kalt, ständig auf Verteidigung. Und am Ende lenken die Menschen, die dich verletzt haben, immer noch dein Inneres.
„Ich aber bete“ heißt es im Psalm 109. Das bedeutet nicht: Alles ist egal. Es heißt: Ich gebe Gott meinen Schmerz, bevor der Ärger mich vergiftet.
Sprich mit Gott ganz offen über das, was dir weh tut. Damit dein Herz weich bleibt.
Mach’s gut, Kevin







