Siehe, ich begehre Deine Befehle; erquicke mich mit Deiner Gerechtigkeit.
Psalm 119, 40
Jesus sagte einmal über Seinen Vater:
Niemand ist gut (oder wirklich gerecht) denn der einige Gott.
Markus 10, 18
Und diese vollkommene Gerechtigkeit – so wünscht es sich der Psalmist – möge ihn nun erquicken. Wie geht das nun aber vor sich; wie kann der Psalmist durch die Gerechtigkeit Gottes erquickt werden? Nun, er selbst gibt die Antwort im ersten Teil unseres Textes; da bekennt er: „Ich begehre Deine Befehle.“ Wir sollten heute neu zur Kenntnis nehmen, dass wir nur dann mit Gottes Gerechtigkeit und Heiligkeit in Berührung kommen, wenn wir diese von Herzen begehren und in Seinem Wort suchen.
Was aber ist die Gerechtigkeit Gottes? Es ist eine Person; es ist Jesus Christus selbst. Paulus schreibt
in 1. Korinther 1, 30:
Durch Ihn (Gott den Vater) aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung.
Mit der Gerechtigkeit Gottes erquickt zu werden, bedeutet also nichts anders, als durch Jesus Christus erquickt zu werden. Aber gerade dafür muss ein tiefes Begehren in uns sein nach der Heiligen Schrift; denn Jesus Christus selbst lehrt uns ganz klar:
Niemand ist gut (oder wirklich gerecht) denn der einige Gott.
Johannes 5, 39
Begehren Sie also von Herzen die Befehle des Herrn, dann wird Seine Gerechtigkeit – Jesus Christus selbst – Sie erquicken.