Psalm 119, 42

Dass ich antworten kann dem, der mich schmäht; denn ich verlasse mich auf Dein Wort.
Psalm 119, 42

Nachdem der Psalmist im vorherigen Vers 41 den Herrn gebeten hatte, Er möge ihm doch Gnade widerfahren lassen entsprechend Seinen Zusagen in Seinem Wort, erklärt er in Vers 42, weshalb er um diese Hilfe bittet. Er sagt: „Dass ich antworten kann dem, der mich schmäht“. Er hatte also ein Problem mit Widersachern und erhoffte sich nun Hilfe aus dem Wort. Und dass er dem Wort Gottes in dieser Sache völlig vertraute, bezeugt er klar in der Aussage: „Denn ich verlasse mich auf Dein Wort“. Bereits in Vers 39 sprach der Psalmist über seine Furcht wegen Schmach und Beschimpfung und bat deshalb den Herrn, diese von ihm abzuwenden. Aber auch da bezeugte er, dass für ihn in dieser argen Welt das Wort seines Gottes eine feste Zufluchtsstätte geworden ist.
Es muss nochmals betont werden: Mit Gottes Wort wurde uns ein fester Anker gegeben, um in dieser Welt, in der wir so oft geschüttelt werden, nicht unterzugehen. Und es liegt an uns, ob wir diesem Anker unser Vertrauen schenken, um damit nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. Wir sollten mehr unserem großen Gott vertrauen, der über Sein Wort gesagt hat: Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, so soll das Wort, das aus Meinem Munde geht, auch sein:

Es wird nicht wieder leer zu Mir zurückkommen, sondern wird tun, was Mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.

Jesaja 55, 10-11

Fangen wir heute an Ihm noch inniger zu vertrauen!