Psalm 119, 43

Und nimm ja nicht von meinem Munde das Wort der Wahrheit; denn ich hoffe auf Deine Ordnungen.
Psalm 119, 43

Im vorigen Vers 42 bittet unser Psalmdichter um Stärkung aus dem Wort, damit er seinen Widersachern in der richtigen Weise antworten kann. In diesem Vers 43 kommt er nochmals darauf zurück, indem er den Herrn bittet, in seinem Munde möge doch das Wort der Wahrheit sein. Das bedeutet, er möchte seinen Widersachern in der richtigen Weise entgegentreten und ihnen die richtigen Worte sagen.
Hier werden wir mit einer herrlichen Wahrheit konfrontiert; nämlich dass der Herr versprochen hat, den Seinen im richtigen Augenblick die richtigen Worte zu geben. In Matthäus 10, 19-20 hören wir Ihn zu Seinen Jüngern sagen:

Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorget nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. Denn ihr seid es nicht, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet.

Das gilt auch für uns heute!
Lasst uns dem Herrn vertrauen, dass Er uns in allen Situationen unseres Lebens, wo es um die richtige Wortwahl geht, führen und leiten wird, so dass wir uns nicht zu fürchten brauchen. Wir sollten aber nicht vergessen, das zu tun, was auch unser Psalmschreiber tat; er bezeugte nochmals, dass er Gottes Wort vertraute: „Ich hoffe auf Deine Ordnungen“.