Irgendwas reicht immer nicht. Nicht genug getan. Nicht genug geglaubt. Oder so wie man ist, nicht genug sein.
Dieser innere Leistungsdruck kennt viele Formen – auch im Glauben.
Die Bibel setzt genau hier an. Sie spricht von Gerechtigkeit vor Gott – und meint damit nicht moralische Perfektion oder ein Punktekonto im Himmel. Es geht um einen Tausch: Jesus trägt, was uns belastet – Schuld, Scheitern, das ständige Gefühl, nicht zu genügen. Und er gibt dir etwas, das du dir nicht erarbeiten kannst: Du bist bei Gott okay.
Sobald Menschen glauben, moralisch „durch“ zu sein, wird es eng. Dann geht es los mit Vergleichen. Mit Einordnen. Mit Schubladen.
Wer passt rein? Wer nervt? Wer zählt noch – und wer soll nicht zählen?
Genau dabei geht etwas Wichtiges verloren: Jesus ist bei denen, die wenig gelten. Bei Menschen mit Brüchen. Mit Fragen. Mit Chaos im Leben.
Nicht, weil Jesus Maßstäbe egal wären. Sondern aus Liebe.
Das ist der Grund, warum jemand, der nicht perfekt ist, von Gott angenommen werden kann. Da beginnt Heilung. Angst und Hass haben keinen Platz mehr. Echte Veränderung kann stattfinden.
Mach’s gut, Kevin








