• Auf der Insel Malta
    Nach unserer Rettung erfuhren wir, dass die Insel Melite hieß. Die Inselbewohner waren überaus freundlich zu uns. Sie machten ein Feuer im Freien und holten uns dazu, denn es hatte angefangen zu regnen, und es war kalt.Als nun Paulus einen Haufen Reisig zusammenraffte und aufs Feuer legte, schoss eine Sandviper heraus und biss sich an
  • Seesturm und Schiffbruch
    Als dann ein leichter Südwind einsetzte, meinten sie, ihr Vorhaben sei schon geglückt. Sie lichteten die Anker und segelten so dicht wie möglich an der Küste Kretas entlang. Doch kurz darauf brach von den Bergen der Insel her ein Wirbelsturm los, der sogenannte Eurakylon, und riss das Schiff mit. Weil wir dem Sturm gegenüber machtlos
  • Verliert nicht den Mut
    Als unsere Abreise nach Italien beschlossen war, wurden Paulus und einige andere Gefangene einem Hauptmann namens Julius aus der sogenannten “Kaiserlichen Kohorte” übergeben. Wir gingen an Bord eines Schiffes aus Adramyttion, das die Küstenstädte der Provinz Asia anlaufen sollte. Aristarch, ein Mazedonier aus Thessalonich, begleitete uns. Am nächsten Tag legten wir in Sidon an. Julius
  • Paulus auf der Fahrt nach Rom
    Als unsere Abreise nach Italien beschlossen war, wurden Paulus und einige andere Gefangene einem Hauptmann namens Julius aus der sogenannten “Kaiserlichen Kohorte” übergeben. Wir gingen an Bord eines Schiffes aus Adramyttion, das die Küstenstädte der Provinz Asia anlaufen sollte. Aristarch, ein Mazedonier aus Thessalonich, begleitete uns. Am nächsten Tag legten wir in Sidon an. Julius
  • Verteidigungsrede vor Agrippa und Festus
    In dieser Absicht reiste ich dann auch im Auftrag der Hohen Priester und mit ihrer Vollmacht ausgestattet nach Damaskus. Auf dem Weg dorthin sah ich mitten am Tag plötzlich vom Himmel her ein Licht aufleuchten, o König, heller als die Sonne, das mich und meine Begleiter umstrahlte. Wir alle stürzten zu Boden, und ich hörte
  • Paulus vor Agrippa und Festus
    Darauf sagte Agrippa zu Paulus: “Es ist dir gestattet in eigener Sache zu sprechen.” Paulus hob die Hand und begann seine Verteidigungsrede: “König Agrippa! Ich schätze mich glücklich, dass ich mich heute vor dir gegen die Angriffe der Juden verteidigen kann, vor allem, weil du ein hervorragender Kenner aller jüdischen Sitten und Streitfragen bist. Bitte,
  • Die Berufung an den Kaiser
    Festus wollte den Juden nun doch einen Gefallen tun und fragte Paulus: “Wärst du damit einverstanden, dass wir deinen Prozess unter meinem Vorsitz in Jerusalem weiterführen?” Aber Paulus erwiderte: “Ich stehe hier vor dem kaiserlichen Gericht, und vor ihm muss mein Fall entschieden werden. Den Juden habe ich kein Unrecht getan, wie du selbst genau
  • König Agrippa beim Statthalter Festus
    Ein paar Tage später kamen König Agrippa und Berenike nach Cäsarea, um Festus anlässlich seines Amtsantritts zu besuchen. Da sie einige Tage in Cäsarea blieben, informierte Festus den König über Paulus: “Felix hat mir einen Gefangenen zurückgelassen. Und als ich in Jerusalem war, sprachen die Hohen Priester und die Ratsältesten der Juden bei mir vor,
  • Die Verhandlung vor Festus
    Drei Tage nach seinem Amtsantritt in der Provinz reiste Festus von Cäsarea nach Jerusalem. Die Hohen Priester und die angesehensten Männer des jüdischen Volkes sprachen bei ihm vor und erneuerten ihre Anzeige gegen Paulus. Sie baten ihn um den Gefallen, den Gefangenen nach Jerusalem verlegen zu lassen. Sie planten nämlich einen Anschlag und wollten ihn
  • Die Verschleppung des Prozesses
    Felix, der über die neue Glaubensrichtung ziemlich genau Bescheid wusste, vertagte den Fall und sagte: “Wenn der Kommandant Lysias aus Jerusalem herkommt, werde ich eure Sache entscheiden.” (Apostelgeschichte 23.26) 23 Den zuständigen Offizier wies er an, Paulus in leichter Haft zu halten und keinen von seinen Freunden daran zu hindern, für ihn zu sorgen. Einige
  • Dieser Mann ist eine Pest
    Fünf Tage später kam der Hohe Priester Hananias mit einigen Ratsältesten und Tertullus, einem Anwalt, nach Cäsarea, um beim Statthalter Anklage gegen Paulus zu erheben. Nachdem man Paulus herbeigeholt hatte, begann Tertullus seine Anklagerede:“Hochverehrter Felix! Dein Verdienst ist es, dass wir schon so lange in Frieden leben. Deiner Umsicht verdanken wir zahlreiche Reformen zum Wohl
  • Vor dem Statthalter Felix
    Fünf Tage später kam der Hohe Priester Hananias mit einigen Ratsältesten und Tertullus, einem Anwalt, nach Cäsarea, um beim Statthalter Anklage gegen Paulus zu erheben. Nachdem man Paulus herbeigeholt hatte, begann Tertullus seine Anklagerede: “Hochverehrter Felix! Dein Verdienst ist es, dass wir schon so lange in Frieden leben. Deiner Umsicht verdanken wir zahlreiche Reformen zum
  • Die Überführung des Paulus nach Cäsarea
    Gleich darauf ließ er zwei von seinen Offizieren kommen und befahl ihnen: “Zweihundert Soldaten sollen sich zum Abmarsch nach Cäsarea bereit machen, dazu siebzig Reiter und zweihundert Leichtbewaffnete. Ihr brecht heute Abend um neun Uhr auf! Haltet auch Reittiere für Paulus bereit und bringt ihn sicher zum Statthalter Felix.” Dann schrieb er folgenden Brief: “Klaudius
  • Der Mordanschlag gegen Paulus
    Bei Tagesanbruch trafen sich eine Anzahl Juden zu einer geheimen Absprache. Sie schworen unter feierlicher Selbstverfluchung, nichts zu essen und zu trinken, bis sie Paulus getötet hätten. Mehr als 40 Männer beteiligten sich an dieser Verschwörung. Sie gingen zu den Hohen Priestern und Ratsältesten und sagten: “Wir haben feierlich geschworen, nichts zu essen und zu
  • Paulus vor dem Hohen Rat
    Paulus sah die Mitglieder des Hohen Rates mit festem Blick an. “Meine Brüder”, begann er, “ich habe Gott immer mit einem reinen Gewissen gedient und daran hat sich bis heute nichts geändert.” “Schlagt ihm auf den Mund!”, rief da der Hohe Priester Hananias den dabeistehenden Gerichtsdienern zu. “Dich wird Gott schlagen, du übertünchte Wand!”, sagte
  • Paulus vor dem römischen Oberst
    Bis zu diesem Wort hatte die Menge ruhig zugehört. Doch jetzt begannen sie zu schreien: “Weg mit ihm! Bringt ihn um! So einer darf nicht leben!”Sie tobten, rissen sich die Kleider vom Leib und warfen Staub in die Luft. Da befahl der Kommandant, Paulus in die Burg zu bringen. Er wollte ihn unter Peitschenhieben verhören
  • Die Verteidigungsrede des Paulus
    “Liebe Brüder und Väter! Hört, was ich zu meiner Verteidigung sagen kann.” Als sie merkten, dass er sie in ihrer Muttersprache anredete, wurden sie ganz still. Er fuhr fort: “Ich bin ein Jude wie ihr. Geboren wurde ich in Tarsus in der Provinz Zilizien, aber aufgewachsen bin ich hier in Jerusalem. Mein Lehrer war Gamaliel.
  • Die Verhaftung des Paulus
    Die sieben Tage waren schon fast vorüber, da wurde Paulus von Juden aus der Provinz Asia im Tempel gesehen. Die packten ihn und hetzten das Volk auf, indem sie schrien: “Männer von Israel, helft uns! Das ist der Verräter, der mit seiner Lehre überall in der Welt gegen unser Volk, gegen das Gesetz und gegen
  • Die Ankunft in Jerusalem
    Nach Ablauf dieser Tage machten wir uns reisefertig und zogen nach Jerusalem hinauf. Einige von den Jüngern aus Cäsarea begleiteten uns und brachten uns zu einem gewissen Mnason, der aus Zypern stammte und ein Jünger aus der Anfangszeit war. Bei ihm übernachteten wir. Als wir dann in Jerusalem angekommen waren, bereiteten uns die Geschwister einen
  • Von Milet nach Cäsarea
    Schließlich rissen wir uns von ihnen los. Unser Schiff legte ab und wir segelten direkt zur Insel Kos. Am nächsten Tag kamen wir nach Rhodos und von da nach Patara. Dort fanden wir ein Schiff, das direkt nach Phönizien segelte und gingen an Bord. Als Zypern in Sicht kam, ließen wir es links liegen und
  • Paulus nimmt Abschied
    Von Milet aus schickte Paulus jedoch eine Nachricht an die Ältesten von Ephesus und bat sie, zu ihm zu kommen. Als sie sich bei ihm eingefunden hatten, sagte er ihnen Folgendes: “Ihr wisst, wie ich vom ersten Tag an, als ich nach Asia kam, unter euch gelebt habe, wie ich dem Herrn demütig wie ein
  • Paulus in Mazedonien und Griechenland
    Als der Tumult sich gelegt hatte, ließ Paulus die Jünger zu sich kommen und sprach ihnen Mut zu. Dann nahm er Abschied und machte sich auf die Reise nach Mazedonien. Dort besuchte er die Gläubigen und nahm sich viel Zeit, sie zu ermutigen. Schließlich kam er nach Griechenland und hielt sich drei Monate dort auf.
  • Der Aufruhr des Demetrius
    Um jene Zeit kam es in Ephesus wegen des neuen Glaubens zu schweren Unruhen. Ein Silberschmied namens Demetrius verschaffte den Kunsthandwerkern in der Stadt mit Nachbildungen vom Tempel der Artemis einen guten Gewinn. Eines Tages rief Demetrius alle, die in diesem Gewerbe beschäftigt waren, zusammen. “Männer”, sagte er, “ihr wisst, dass wir diesem Gewerbe unseren
  • Paulus in Ephesus
    Während Apollos in Korinth war, zog Paulus durch das kleinasiatische Hochland und dann hinunter in die Küstenstadt Ephesus. Dort traf er einige Männer, die er zunächst für Jünger des Herrn hielt. Er fragte sie: “Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr zum Glauben gekommen seid?” Sie erwiderten: “Wir haben noch nicht einmal gehört, dass
  • Apollos in Ephesus
    Inzwischen war ein Jude namens Apollos nach Ephesus gekommen. Er stammte aus Alexandria und war ein gebildeter, wortgewandter Mann, der eine umfassende Kenntnis der Heiligen Schriften besaß und außerdem in der Lehre des Herrn unterwiesen war. Er sprach mit glühender Begeisterung und belehrte seine Zuhörer genau über das Leben von Jesus, obwohl er keine andere
  • Die Rückkehr nach Antiochia
    Paulus jedoch blieb noch etliche Tage in Korinth bis er schließlich von den Geschwistern Abschied nahm und zusammen mit Priszilla und Aquila nach Syrien absegelte. Bevor sie in Kenchreä an Bord gingen, ließ Paulus sich noch das Haar abschneiden, das er aufgrund eines Gelübdes hatte wachsen lassen. Sie kamen dann nach Ephesus, wo Paulus seine
  • In Korinth
    Danach verließ Paulus Athen und kam nach Korinth. Dort lernte er Aquila kennen, einen Juden, der aus der Landschaft Pontus stammte. Kurz vorher war er zusammen mit seiner Frau Priszilla aus Italien gekommen, weil Kaiser Klaudius ein Edikt erlassen hatte, das alle Juden aus Rom verbannte. Paulus suchte die beiden auf, und weil er das
  • Paulus in Athen
    Während Paulus nun in Athen auf die beiden wartete, stellte er fest, dass die Stadt voll von Götzenbildern war. Das empörte und erschütterte ihn im Innersten.So redete er mit den Juden und den griechischen Gottesfürchtigen in der Synagoge und diskutierte jeden Tag auf dem Markt mit denen, die er dort antraf. Dabei wurde er auch
  • In Beröa
    Noch in derselben Nacht brachten die Brüder Paulus und Silas auf den Weg nach Beröa. Als die beiden dort angekommen waren, suchten sie als Erstes wieder die Synagoge auf. Die Juden in Beröa aber waren unvoreingenommener als die in Thessalonich. Sie nahmen die Botschaft bereitwillig auf und studierten täglich die Heiligen Schriften, um zu sehen,
  • In Thessalonich
    Über Amphipolis und Apollonia kamen Paulus und Silas nach Thessalonich. Dort gab es eine jüdische Gemeinde. Wie gewohnt ging Paulus als Erstes in ihre Synagoge. An drei aufeinander folgenden Sabbaten redete er mit den Versammelten. Auf der Grundlage der Heiligen Schrift öffnete er ihnen das Verständnis für den Messias. Er legte ihnen dar, dass der
  • Mazedonien und Bekehrung der Lydia
    Dort hatte Paulus in der Nacht eine Vision. Er sah einen Mazedonier vor sich stehen, der ihn bat: “Komm nach Mazedonien herüber und hilf uns!” Daraufhin suchten wir unverzüglich nach einem Schiff, das uns nach Mazedonien mitnehmen konnte, denn wir hatten aus der Vision geschlossen, Gott habe uns gerufen, den Menschen dort das Evangelium zu
  • Paulus und Silas im Gefängnis
    Nachdem man ihnen viele Schläge verabreicht hatte, ließen die Obersten sie ins Gefängnis schaffen und befahlen dem Aufseher, sie sicher zu verwahren. Auf diesen Befehl hin sperrte er beide in die innerste Zelle und schloss ihre Füße in den Block. Es war gegen Mitternacht, als Paulus und Silas beteten und Gott mit Lobliedern priesen. Die
  • Die Magd mit dem Wahrsagegeist
    Als wir einmal auf dem Weg zu der Gebetsstätte waren, begegnete uns eine Sklavin. Sie war von einem Wahrsagegeist besessen und brachte ihren Besitzern viel Geld mit Wahrsagen ein. Die Frau lief dem Paulus und uns hinterher und schrie: “Diese Leute sind Sklaven des höchsten Gottes! Sie können euch den Weg zur Rettung zeigen!” So
  • In Kleinasien
    Paulus kam auch wieder nach Derbe und dann nach Lystra. In Lystra wohnte ein Jünger mit Namen Timotheus. Er war der Sohn einer gläubig gewordenen jüdischen Frau und eines griechischen Vaters. Diesen Timotheus, der einen guten Ruf bei den Geschwistern in Lystra und Ikonion hatte, wollte Paulus auf seine Reise mitnehmen. Weil die Juden in
  • Der Beginn der zweiten Missionsreise
    Einige Zeit später sagte Paulus zu Barnabas: “Lass uns wieder aufbrechen und all die Städte besuchen, in denen wir das Wort des Herrn gepredigt haben. Wir sollten sehen, wie es den Geschwistern dort geht.” Doch Barnabas wollte auch den Johannes Markus wieder mitnehmen. Paulus aber hielt es nicht für richtig, den mitzunehmen, der sie in
  • Die Benachrichtigung der Gemeinde in Antiochia
    Die Reisenden wurden nun von der Gemeinde verabschiedet und kamen nach Antiochia. Dort beriefen sie eine Gemeindeversammlung ein und übergaben den Brief. Er wurde vorgelesen und alle freuten sich über die Ermutigung. Judas und Silas, die selbst auch Propheten waren, ermutigten die Geschwister mit vielen Worten und stärkten sie im Glauben. Sie blieben noch einige
  • Die Beschlüsse der Apostelversammlung
    Daraufhin beschlossen die Apostel und die Ältesten im Einvernehmen mit der ganzen Gemeinde, zwei Männer aus ihrer Mitte zusammen mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu schicken. Sie wählten Judas mit dem Beinamen Barsabbas und Silas, führende Männer unter den Brüdern, und gaben ihnen folgendes Schreiben mit: “Die Apostel und die Ältesten, eure Brüder, grüßen
  • Die Apostelversammlung in Jerusalem
    Dann kamen einige Leute aus Judäa nach Antiochia und erklärten den Brüdern in der Gemeinde: “Wenn ihr euch nicht nach mosaischem Brauch beschneiden lasst, könnt ihr nicht gerettet werden.” Paulus und Barnabas bestritten das energisch und hatten deshalb eine heftige Auseinandersetzung mit ihnen. Schließlich wurden Paulus und Barnabas zusammen mit einigen anderen aus der Gemeinde
  • In Lystra
    In Lystra lebte ein Mann, der keine Kraft in den Beinen hatte. Er war von Geburt an gelähmt und hatte noch nie einen Schritt getan. Der hörte zu, wie Paulus redete. Als der ihn fest anblickte und sah, dass er den Glauben hatte, er könne geheilt werden, sagte er mit lauter Stimme zu ihm: “Steh
  • Die Rückkehr nach Antiochia in Syrien
    Auch in Derbe verkündigten sie das Evangelium, und viele Einwohner wurden durch sie zu Jüngern des Herrn.Dann kehrten sie nach Lystra, Ikonion und schließlich nach Antiochia zurück. Überall ermutigten sie die Jünger und ermahnten sie, im Glauben standhaft zu bleiben. “Wir müssen durch manche Bedrängnis hindurch”, sagten sie, “bevor wir in Gottes Reich einkehren.” In
  • In Ikonion
    In Ikonion gingen Paulus und Barnabas wie gewöhnlich in die Synagoge der Juden. Sie sprachen dort in derselben Weise wie in Antiochia und eine große Menge von Juden und Nichtjuden kam zum Glauben. Aber die Juden, die nicht auf die Botschaft hören wollten, hetzten die nichtjüdische Bevölkerung gegen die Christen auf und verleumdeten sie. Paulus
  • Wachstum und Verfolgung
    Als Paulus und Barnabas die Synagoge verließen, wurden sie gebeten, am nächsten Sabbat weiter über diese Dinge zu reden. Und als die Versammlung sich aufgelöst hatte, kamen viele mit Paulus und Barnabas mit, Juden und Nichtjuden, die sich zur Synagoge gehalten hatten. Die beiden sprachen lange mit ihnen und ermahnten sie, sich immer ganz auf
  • Auf der Insel Zypern
    So vom Heiligen Geist ausgesandt, gingen die beiden nach Seleuzia und nahmen dort ein Segelschiff nach Zypern. In Salamis angekommen, verkündigten sie die Botschaft Gottes in den jüdischen Synagogen der Stadt. Als Helfer hatten sie Johannes Markus dabei. Sie durchzogen die ganze Insel bis nach Paphos. Dort trafen sie auf einen Juden, der sich Barjesus
  • Wir verkünden euch die Heilsbotschaft
    “Liebe Brüder, ihr Nachkommen Abrahams, und ihr, die ihr Gott fürchtet: Uns allen hat Gott die rettende Botschaft gesandt. Die Einwohner Jerusalems und ihre führenden Männer haben Jesus nicht erkannt. Sie verstanden auch die Worte der Propheten nicht, die doch jeden Sabbat vorgelesen werden. Trotzdem haben sie deren Ankündigungen erfüllt, als sie Jesus den Prozess
  • In Antiochia in Pisidien
    Von Paphos stachen Paulus und seine Begleiter wieder in See und kamen nach Perge in Pamphylien. Hier trennte sich Johannes von ihnen und kehrte wieder nach Jerusalem zurück. Paulus und Barnabas aber zogen von Perge aus landeinwärts weiter, bis sie in das pisidische Antiochia kamen. Am Sabbat gingen sie in die dortige Synagoge und setzten
  • Der Beginn der ersten Missionsreise
    In der Gemeinde von Antiochia gab es damals folgende Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, genannt Niger, Luzius von Zyrene und Manaën, der zusammen mit dem Vierfürsten Herodes aufgewachsen war, und Saulus. (Apostelgeschichte 11.27) (1. Korinther 12.28) 2 Als sie einmal für einige Zeit fasteten und sich ganz dem Gebet widmeten, sprach der Heilige Geist:
  • Das Ende des Herodes Agrippa
    Als es Tag wurde, gerieten die Soldaten in große Bestürzung. Keiner wusste, was mit Petrus geschehen war. Und als Herodes ihn holen lassen wollte, war er nirgends zu finden. Da verhörte er die Wachen und befahl, sie abzuführen. Anschließend begab er sich von Judäa wieder in seine Residenzstadt Cäsarea. Damals lag Herodes im Streit mit
  • Der Tod des Jakobus und die Befreiung des Petrus
    Um diese Zeit ging König Herodes gegen Mitglieder der Gemeinde vor und ließ sie misshandeln. Jakobus, den Bruder von Johannes, ließ er enthaupten. Als er merkte, dass das den Juden gefiel, ließ er auch Petrus festnehmen. Das geschah während des Festes der ungesäuerten Brote. Er ließ ihn ins Gefängnis schaffen und von vier Gruppen zu
  • Erste Christen in Antiochia
    Die Christen nun, die sich wegen der Verfolgung, die beim Tod des Stephanus entstanden war, von Jerusalem aus zerstreut hatten, kamen zum Teil bis nach Phönizien, Zypern und Antiochia. Die gute Botschaft sagten sie aber nur den Juden weiter. Einige von ihnen – sie kamen ursprünglich von der Insel Zypern und aus der Gegend von
  • Petrus in Jerusalem
    Die Apostel und die Brüder in Judäa hörten bald davon, dass auch die Nichtjuden Gottes Botschaft angenommen hatten. Als dann Petrus nach Jerusalem kam, stritten die Verfechter der Beschneidung mit ihm. “Du bist bei unbeschnittenen Leuten eingekehrt und hast sogar mit ihnen gegessen”, hielten sie ihm vor. Da setzte Petrus es ihnen der Reihe nach
  • Die Taufe des Kornelius
    Petrus ging jetzt zu den Männern hinunter und sagte: “Ich bin der, den ihr sucht. Was führt euch zu mir?” “Der Hauptmann Kornelius”, sagten sie, “ein gerechter, gottesfürchtiger und bei der ganzen jüdischen Bevölkerung angesehener Mann hat uns geschickt. Er ist von einem heiligen Engel angewiesen worden, dich in sein Haus holen zu lassen, um
  • Der Hauptmann Kornelius
    In Cäsarea lebte damals ein römischer Offizier namens Kornelius. Er war Hauptmann der sogenannten Italischen Kohorte, ein frommer Mann, der mit seiner ganzen Hausgemeinschaft Gott verehrte. Er tat viel für Not leidende Juden und betete regelmäßig. An einem Nachmittag gegen drei Uhr hatte er eine Vision und sah deutlich, wie ein Engel Gottes zu ihm
  • Die Auferweckung der Tabita
    In Joppe lebte eine Jüngerin mit Namen Tabita. Das heißt so viel wie “Gazelle”. Sie tat viel Gutes und half den Armen, wo sie nur konnte. Nun war sie gerade in dieser Zeit krank geworden und gestorben. Man wusch den Leichnam und bahrte ihn im oberen Stockwerk des Hauses auf. Als die Jünger in Joppe
  • Petrus in Lydda
    Auf einer Reise durch das ganze Gebiet kam Petrus zu den Heiligen in Lydda. 33 Er erfuhr dort von einem gelähmten Mann namens Äneas, der seit acht Jahren ans Bett gefesselt war. 34 Petrus sagte zu ihm: “Äneas, Jesus, der Messias, heilt dich jetzt! Steh auf und mach dein Bett selbst!” Im selben Augenblick stand
  • Saulus in Damaskus und Jerusalem
    Saulus aber trat umso entschiedener auf und brachte die Juden von Damaskus durcheinander, weil er ihnen beweisen konnte, dass Jesus der Messias ist. Als nun eine geraume Zeit vergangen war, fassten die Juden den Beschluss, Saulus zu töten, aber er hatte davon erfahren. Sie bewachten nämlich Tag und Nacht die Stadttore, um ihn nicht entkommen
  • Die Bekehrung des Saulus
    Saulus, der die Jünger des Herrn immer noch mit großer Wut verfolgte und sie mit dem Tod bedrohte, ging zum Hohen Priester und erbat sich Schreiben an die Synagogen von Damaskus. Die Briefe würden ihn bevollmächtigen, Männer und Frauen aufzuspüren, die Anhänger des neuen Weges waren, und sie als Gefangene nach Jerusalem zu bringen. Auf
  • Philippus in Samaria. Der Zauberer Simon
    Die zerstreuten Gläubigen aber machten das Evangelium bekannt. Philippus zum Beispiel ging in eine Stadt von Samarien und predigte, dass Jesus der Messias ist. Die Menge hörte Philippus mit großer Aufmerksamkeit zu, denn sie hatten von den Wunderzeichen gehört, die er tat, und waren sogar selbst Augenzeugen geworden. Sie hatten bei vielen Besessenen miterlebt, wie
  • Der Kämmerer aus Äthiopien
    Philippus aber wurde von einem Engel des Herrn beauftragt: “Geh Richtung Süden auf die selten benutzte Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinunterführt.” Philippus machte sich sofort auf. Unterwegs traf er einen Äthiopier. Der war ein Eunuch, ein hoher Würdenträger: der oberste Finanzverwalter der Kandake, der äthiopischen Königin. Er war nach Jerusalem gekommen, um dort
  • Die Verfolgung der Gemeinde in Jerusalem
    Von diesem Tag an wurde die Gemeinde in Jerusalem schwer verfolgt, und die Gläubigen zerstreuten sich über ganz Judäa und Samarien. Nur die Apostel blieben in der Stadt. Einige fromme Juden bestatteten den Stephanus und veranstalteten eine große Trauerfeier. Saulus jedoch wollte die Gemeinde vernichten. Überall durchsuchte er die Häuser der Gläubigen und ließ Männer
  • Der Tod des Stephanus
    Als die Mitglieder des Hohen Rates das hörten, gerieten sie in solche Wut über Stephanus, dass sie mit den Zähnen knirschten. Aber Stephanus war mit dem Heiligen Geist erfüllt und schaute gespannt zum Himmel hinauf. Er sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus an Gottes rechter Seite stehen. “Ich sehe den Himmel offen”, sagte er, “und
  • Die Rede des Stephanus – 4
    Da wandte sich Gott von ihnen ab und gab sie preis, das Himmelsheer zu verehren, wie es im Zwölfprophetenbuch geschrieben steht: ‘Habt ihr etwa für mich 40 Jahre in der Wüste Schlacht- und Speisopfer dargebracht, ihr Israeliten? Ihr habt das Zeltheiligtum des Moloch mitgenommen und das Sternbild des Gottes Räfan verehrt! Götzenbilder habt ihr euch
  • Die Rede des Stephanus – 3
    So vergingen 40 Jahre. Eines Tages erschien ihm in der Wüste am Berg Sinai ein Engel in der Flamme eines brennenden Dornbuschs. Mose wunderte sich über die Erscheinung. Er ging näher heran, um sich das genauer anzusehen. Da hörte er die Stimme des Herrn: ‘Ich bin der Gott deiner Väter, der Gott Abrahams, Isaaks und
  • Die Rede des Stephanus – 2
    Als dann die Zeit näher kam, in der Gott seine Zusage an Abraham einlösen wollte, wuchs und vermehrte sich unser Volk in Ägypten, bis ein König auf den ägyptischen Thron kam, der nichts mehr von Josef wusste. Heimtückisch und grausam ging er gegen unser Volk vor. Er zwang unsere Vorfahren, ihre Säuglinge auszusetzen. Keiner sollte
  • Die Rede des Stephanus – 1
    Dann fragte der Hohe Priester: „Ist das wahr?“ Stephanus antwortete: „Ihr Männer Israels, meine Brüder und Väter, hört mich an! Der Gott, dem alle Herrlichkeit gehört, erschien unserem Vater Abraham in Mesopotamien, als er noch nicht nach Haran gezogen war. Er sagte zu ihm: ‘Verlass deine Heimat und deine Verwandtschaft und zieh in das Land,
  • Stephanus vor dem Hohen Rat
    Stephanus war besonders begnadet. Gott hatte ihn mit einer Kraft erfüllt, in der er Wunder und erstaunliche Zeichen unter den Menschen wirkte. Doch eines Tages verwickelten ihn Leute, die zur Synagoge der Freigelassenen gehörten, in ein Streitgespräch. Es waren Juden aus Zyrene und Alexandria, Zilizien und der Asia. Doch sie waren der Weisheit, mit der
  • Die Wahl der sieben Armenpfleger
    Damals vermehrte sich die Zahl der Jünger ständig. Doch gab es auch Unzufriedenheit in der Gemeinde. Die Hellenisten beschwerten sich nämlich über die Hebräer, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden. Da riefen die Zwölf die ganze Versammlung der Jünger zusammen und sagten: “Es ist nicht richtig, dass wir die Verkündigung des Wortes
  • Der Rat des Gamaliel
    Da stand ein Pharisäer im Rat auf und verlangte, die Angeklagten vorübergehend hinauszubringen. Er hieß Gamaliel und war ein im ganzen Volk angesehener Gesetzeslehrer. “Männer von Israel”, sagte er dann, “seht euch bei diesen Menschen vor! Überlegt genau, was ihr mit ihnen tun wollt. Es ist schon einige Zeit her, als Theudas auftrat und behauptete
  • Die Apostel vor dem Hohen Rat
    Der Hohe Priester und die ganze Partei der Sadduzäer, die auf seiner Seite stand, wurden eifersüchtig und beschlossen einzugreifen. Sie ließen die Apostel festnehmen und ins öffentliche Gefängnis bringen. Doch in der Nacht öffnete ein Engel des Herrn die Gefängnistüren und führte sie hinaus. “Geht in den Tempel”, sagte er zu ihnen, “stellt euch vor
  • Wundertaten der Apostel
    Durch die Apostel geschahen unter dem Volk eine Menge erstaunlicher Zeichen und Wunder. Die Gläubigen waren eines Sinnes und trafen sich regelmäßig in der Säulenhalle, die man Salomohalle nannte. Das Volk sprach voller Hochachtung von ihnen, aber niemand wagte, ihnen zu nahe zu treten. Umso mehr Menschen, die an den Herrn glaubten, kamen dazu, Scharen
  • Hananias und Saphira
    Auch ein Mann namens Hananias verkaufte mit seiner Frau Saphira ein Grundstück. Mit ihrem Wissen schaffte er einen Teil des Erlöses beiseite. Den Rest legte er als Gesamterlös vor die Apostel hin.Doch Petrus sagte zu ihm: „Warum hat der Satan dein Herz erfüllt? Warum hast du den Heiligen Geist belogen und etwas von der Einnahme
  • Die Gütergemeinschaft der ersten Christen
    Die ganze Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele. Niemand betrachtete etwas von seinem Besitz als privates Eigentum. Was sie besaßen, gehörte ihnen gemeinsam. Machtvoll bezeugten die Apostel die Auferstehung des Herrn Jesus und ein großer Segen lag auf ihnen allen. Keiner in der Gemeinde musste Not leiden, denn wer ein Haus oder
  • Das Gebet der Gemeinde
    Nach ihrer Freilassung gingen Petrus und Johannes zu ihren Mitchristen und berichteten alles, was die Hohen Priester und Ratsältesten zu ihnen gesagt hatten. Als Reaktion darauf beteten alle miteinander einmütig zu Gott. Sie sagten: „Du alleiniger Herrscher! Du hast den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen und alles, was in ihnen ist. Durch den
  • Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat
    Während Petrus und Johannes noch zu den Leuten redeten, kamen Priester mit dem Tempelhauptmann und einigen Sadduzäern zu ihnen heran. Sie waren empört darüber, dass die Apostel das Volk belehrten und am Beispiel von Jesus die Auferstehung aus den Toten verkündeten. So nahmen sie beide fest und sperrten sie bis zum nächsten Morgen ins Gefängnis.
  • Petrus predigt den Juden
    Als Petrus die vielen Menschen sah, sprach er zu ihnen: „Ihr Männer Israels, warum seid ihr so überrascht? Was seht ihr uns so erstaunt an? Denkt ihr vielleicht, wir hätten es mit unserer Kraft oder unserer Frömmigkeit zustande gebracht, dass er hier gehen kann? Nein, es war der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der auf
  • Die Heilung des Gelähmten
    Eines Tages stiegen Petrus und Johannes zum Tempel hinauf. Es war gegen drei Uhr, zur Stunde des Nachmittagsgebets.Da wurde gerade ein Mann herbeigetragen, der von Mutterleib an gelähmt war. Man setzte ihn täglich an die sogenannte „Schöne Pforte“, damit er von den Leuten, die in den Tempel gingen, Almosen erbitten konnte. Als er Petrus und
  • Die erste Gemeinde
    Von diesen Worten waren die Zuhörer bis ins Innerste getroffen. „Liebe Brüder, was sollen wir jetzt tun?“, fragten sie Petrus und die anderen Apostel.„Kehrt um“, erwiderte Petrus, „und lasst euch im Namen von Jesus, dem Messias, auf die Sündenvergebung hin taufen! Dann werdet ihr den Heiligen Geist geschenkt bekommen. Denn diese Zusage gilt euch und
  • Die Pfingstpredigt des Petrus
    Da trat Petrus mit den anderen elf Aposteln vor die Menge und rief mit Begeisterung: „Ihr Männer von Juda und ihr alle, in Jerusalem! Ich will euch erklären, was hier geschieht! Hört mir zu! Diese Männer hier sind nicht betrunken, wie ihr denkt, es ist ja erst um neun Uhr früh. Nein, hier erfüllt sich,
  • Das Pfingstwunder
    Als der Pfingsttag anbrach, waren wieder alle am selben Ort zusammen. Plötzlich entstand vom Himmel her ein Brausen. Es klang wie das Tosen eines heftigen Sturms und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Sie sahen etwas, das wie Feuerzungen aussah, sich zerteilte und sich auf jeden Einzelnen von ihnen setzte. Alle wurden mit
  • Die Nachwahl des zwölften Apostels
    An einem dieser Tage hatten sich etwa 120 Personen versammelt als Petrus aufstand und sagte: „Liebe Brüder! Was in der Schrift steht, musste sich erfüllen; es musste so kommen, wie es der Heilige Geist schon durch David über Judas vorausgesagt hat. Er wurde ein Führer für die, die Jesus festnahmen, obwohl er zu uns gehörte
  • Ihr werdet meine Zeugen sein
    In meinem ersten Buch, verehrter Theophilus, habe ich über alles berichtet, was Jesus getan und gelehrt hat, und zwar von Anfang an bis zu dem Tag, an dem er in den Himmel aufgenommen wurde.Vorher gab er den Aposteln, die er sich ausgewählt hatte, noch einige klare Anweisungen. Er war vom Heiligen Geist dazu angeleitet worden.
  • Der Missionsbefehl
    Die elf Jünger gingen dann nach Galiläa und stiegen auf den Berg, auf den Jesus sie bestellt hatte. Als sie ihn dort sahen, warfen sie sich vor ihm nieder, doch einige andere zauderten. Da trat Jesus auf sie zu und sagte: „Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu
  • Jesu Auferstehung
    Matthäus 28, 1-15 Jesu Auferstehung Nach dem Sabbat, in der Dämmerung des ersten Tages der neuen Woche machten sich Maria aus Magdala und die andere Maria auf den Weg, um nach dem Grab zu sehen. Plötzlich gab es ein starkes Erdbeben. Ein Engel des Herrn war vom Himmel gekommen und zum Grab getreten. Er wälzte
  • Die Bewachung des Grabes
    Matthäus 27, 62-66 Die Bewachung des Grabes Am nächsten Tag – es war der Sabbat – kamen die Hohen Priester und Pharisäer bei Pilatus zusammen. “Herr”, sagten sie, “uns ist eingefallen, dass dieser Verführer, als er noch lebte, behauptet hat: ‘Nach drei Tagen werde ich wieder auferstehen.’ Gib deshalb bitte den Befehl, dass die Gruft
  • Jesu Grablegung
    Matthäus 27, 57-61 Jesu Grablegung Als es Abend wurde, kam Josef, ein reicher Mann aus Arimathäa, der auch ein Jünger von Jesus war. Er ging zu Pilatus und bat ihn um den Leichnam von Jesus. Pilatus ordnete an, Josef den Leib zu überlassen. Da nahm Josef ihn, wickelte ihn in reines Leinentuch und legte ihn
  • Jesu Kreuzigung und Tod
    Matthäus 27, 31-56 Jesu Kreuzigung und Tod Als sie genug davon hatten, ihn zu verspotten, nahmen sie ihm den Umhang wieder ab, zogen ihm seine eigenen Gewänder an und führten ihn ab, um ihn zu kreuzigen. Unterwegs begegnete ihnen ein Mann namens Simon. Er stammte aus Zyrene. Die Soldaten zwangen ihn, das Kreuz für Jesus
  • Jesu Verurteilung und Verspottung
    Matthäus 27, 15-30 Jesu Verurteilung und Verspottung Nun war es üblich, dass der Statthalter jedes Jahr zum Passafest einen Gefangenen freiließ, den das Volk selbst bestimmen durfte. Damals saß gerade ein berüchtigter Aufrührer namens Jesus Barabbas im Gefängnis. Da fragte Pilatus in die Menge, die sich versammelt hatte: “Wen soll ich euch losgeben – Jesus
  • Jesus vor Pilatus. Das Ende des Judas
    Matthäus 27, 1-14 Jesus vor Pilatus. Das Ende des Judas Früh am nächsten Morgen traten die Hohen Priester mit den Ratsältesten zusammen und fassten den offiziellen Beschluss, Jesus hinrichten zu lassen. Dann ließen sie ihn fesseln, führten ihn ab und übergaben ihn Pilatus. Als Judas nun klar wurde, dass sein Verrat zur Verurteilung von Jesus
  • Die Verleugnung des Petrus
    Matthäus 26, 69-75 Die Verleugnung des Petrus Während sich Petrus noch draußen im Hof aufhielt, kam eine Dienerin auf ihn zu und sagte: “Du warst doch auch mit dem Jesus aus Galiläa zusammen!” Aber Petrus stritt es vor allen ab. “Ich weiß nicht, wovon du redest!”, sagte er und ging zum Torgebäude hinaus. Dabei sah
  • Jesus vor dem Hohen Rat
    Matthäus 26, 57-68 Jesus vor dem Hohen Rat Die, die Jesus festgenommen hatten, brachten ihn zu dem Hohen Priester Kajafas, wo sich bereits die Ratsältesten und die Gesetzeslehrer versammelt hatten. Petrus folgte ihnen in weitem Abstand bis in den Innenhof des Palastes. Dort setzte er sich zu den Dienern und wärmte sich am Feuer. Er
  • Jesu Gefangennahme
    Matthäus 26, 47-56 Jesu Gefangennahme Kaum hatte er das gesagt, kam Judas, einer der Zwölf, mit einer großen Schar von Bewaffneten. Sie trugen Schwerter und Knüppel und waren von den Hohen Priestern und Ältesten geschickt. Der Verräter hatte ein Zeichen mit ihnen verabredet: “Der, den ich zur Begrüßung küssen werde, der ist es. Den müsst
  • Jesus in Gethsemane
    Matthäus 26, 36-46 Jesus in Gethsemane Dann kamen sie zu einem Olivenhain namens Getsemani. Dort sagte Jesus zu seinen Jüngern: “Setzt euch hier her und wartet, bis ich gebetet habe!” Petrus und die beiden Zebedäussöhne jedoch nahm er mit. Auf einmal wurde er von schrecklicher Angst und von Grauen gepackt und sagte zu ihnen: “Die
  • Die Ankündigung der Verleugnung des Petrus
    Matthäus 26, 31-35 Die Ankündigung der Verleugnung des Petrus “In dieser Nacht werdet ihr mich alle verlassen”, sagte Jesus unterwegs zu ihnen, “denn es steht geschrieben: ‘Ich werde den Hirten erschlagen, und die Schafe werden sich zerstreuen.’Aber nach meiner Auferstehung werde ich euch nach Galiläa vorausgehen.” ( Da sagte Petrus zu ihm: “Und wenn alle
  • Das Abendmahl
    Matthäus 26, 17-30 Das Abendmahl Am ersten Tag der Festwoche der “Ungesäuerten Brote” fragten die Jünger Jesus: “Wo sollen wir das Passamahl vorbereiten?” Er sagte: “Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt ihm: ‘Der Rabbi lässt sagen: Meine Zeit ist gekommen. Ich will mit meinen Jüngern bei dir das Passamahl feiern.’” Die
  • Der Verrat des Judas
    Matthäus 26, 14-16 Der Verrat des Judas Danach ging einer der Zwölf, es war Judas, der Sikarier, zu den Hohen Priestern und sagte: “Was gebt ihr mir, wenn ich euch Jesus ausliefere?” Sie zahlten ihm dreißig Silberstücke. Von da an suchte er nach einer günstigen Gelegenheit, Jesus zu verraten.  Matthäus 26, 14-16http://www.bibel-online.net/buch/neue_evangelistische/matthaeus/26/#14
  • Die Salbung in Betanien
    Matthäus 26, 6-13 Die Salbung in Betanien Jesus war in Betanien bei Simon dem Aussätzigen zu Gast. 7 Während des Essens kam eine Frau herein, die ein Alabastergefäß mit sehr kostbarem Salböl mitbrachte. Sie goss Jesus das Öl über den Kopf. 8 Als die Jünger das sahen, waren sie empört. “Was soll diese Verschwendung?”, sagten
  • Der Plan der Hohenpriester und Ältesten
    Matthäus 26, 1-5 Der Plan der Hohenpriester und Ältesten Als Jesus seine Reden abgeschlossen hatte, sagte er zu den Jüngern: “Ihr wisst, dass in zwei Tagen das Passafest beginnt. Dann wird der Menschensohn ausgeliefert und ans Kreuz genagelt werden.” Etwa um die gleiche Zeit kamen die Hohen Priester und die Ältesten des Volkes im Palast
  • Vom Weltgericht
    Matthäus 25, 31-46 Vom Weltgericht “Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und mit ihm alle Engel, wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen. Dann werden alle Völker der Erde vor ihm zusammengebracht, und er wird sie in zwei Gruppen teilen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegen trennt. Die Schafe wird
  • Von den anvertrauten Talenten
    Matthäus 25, 14-30 Von den anvertrauten Talenten “Es ist wie bei einem Mann, der vorhatte, ins Ausland zu reisen. Er rief seine Sklaven zusammen und vertraute ihnen sein Vermögen an, so wie es ihren Fähigkeiten entsprach. Einem gab er fünf Talente, einem anderen zwei und noch einem anderen eins. Dann reiste er ab. Der Sklave
  • Von den klugen und törichten Jungfrauen
    Matthäus 25, 1-13 Von den klugen und törichten Jungfrauen “In dieser Zeit wird es mit dem Reich, das der Himmel regiert, wie mit zehn Brautjungfern sein, die ihre Fackeln nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. Fünf von ihnen handelten klug und fünf waren gedankenlos. Die Gedankenlosen nahmen zwar ihre Fackeln mit, aber keinen Ölvorrat. Die Klugen
  • Vom treuen und vom bösen Knecht
    Matthäus 24, 45-51 Vom treuen und vom bösen Knecht “Wer ist denn der treue und kluge Sklave, dem sein Herr aufgetragen hat, der ganzen Dienerschaft zur rechten Zeit das Essen zuzuteilen? Wenn nun sein Herr kommt und ihn bei dieser Arbeit findet – wie sehr darf sich dieser Sklave freuen! Ich versichere euch: Sein Herr