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30.01. Versprechen halten

29.01. Was, wenn Gott keine Gebete mehr erhört?

28.01. Tugendterror

27.01. Geliebte Brüder

26.01. Nicht täuschen lassen!

25.01. Schonungslos offen

24.01. Gott enttäuscht uns nicht!

23.01. Der angefochtene Glaube
 

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Evangeliumsnetz - Andachten

Datum: Freitag, 30.01.2015
Bibelstelle: Prediger 5, 3.4
Autor: Jörgen Bauer (auftanken@evangelium.de)
Organisation: Evangeliumsnetz e.V., Oraniendamm 70, 13469 Berlin (http://www.evangelium.de/)
Thema: Versprechen halten



Wenn du Gott ein Gelübde tust, so zögere nicht, es zu halten; denn er hat kein Gefallen an den Toren; was du gelobst, das halte.
Es ist besser, du gelobst nichts, als dass du nicht hältst, was du gelobst.

Prediger Salomo (Kohelet) 5, Verse 3 und 4



Mancher macht in seiner Not Gott die größten Versprechungen: "Lieber Gott, wenn du mich aus dieser aussichtslosen Lage errettest, dann tue ich dies und das..."

Und mancher, der in letzter Sekunde aus einem sinkenden U-Boot oder aus einer ebenso gefährlichen und aussichtslosen Lage gerettet wurde, hat sein
Gelübte gehalten und sein Leben beispielsweise ganz in den vollzeitlichen
Dienst für die Sache des Reiches Gottes gestellt.

Andere hingegen vergaßen sehr schnell, was sie versprochen hatten oder
hielten sich nicht daran, weil sie sich sagten, dass sie auch so gerettet
worden wären und das alles nur Zufall war.

Wir sollen aber unsere Versprechungen und Gelübte Gott gegenüber halten.

Aber gilt das nur im Bezug auf Gott?

Ich denke, dass dies auch Menschen gegenüber gilt, weil es auf biblischer Linie liegt, gradlinig, zuverlässig und wahrhaftig zu sein. "Eure Rede sei Ja, ja; nein,
nein", lässt uns Jesus sagen und meint damit, dass wir nicht herumeiern, sondern uns, ohne Umschweife, klar und deutlich ausdrücken sollen und dass das, was wir sagen dann auch so gemeint ist und von uns eingehalten wird.

Im Grunde weiß jeder, dass das die richtige Einstellung ist. Einfach deshalb, weil niemand gern im Unklaren gelassen oder mit falschen Versprechungen,
flotten Sprüchen oder Heimlichkeiten über den Tisch gezogen werden möchte. Und was man selbst nicht möchte, soll man auch anderen nicht antun.

Trotzdem gibt es, und das hat eine lange Tradition, ein subtiles System
des "kreativen Umgangs" mit der Wahrheit, was mitunter auch als "Taktieren" bezeichnet wird. Dabei ist man nicht offen, sondern sagt nur das, was dem Ziel dient, das man erreichen möchte, wobei das, was man sagt nicht unbedingt wortwörtlich wahr sein muss.

Hierauf verstehen sich die Werbung, clevere Verkäufer und natürlich auch Politiker, besonders gut.

Das sind die Verhaltensmuster einer von Gott abgefallenen Welt, weshalb diese für Christen keine Maßstäbe sein können. Als Christen leben wir aber in der Welt, und da müssen wir uns vom Geist Gottes leiten und uns zeigen lassen, wann es notwendig ist die Dinge klar zu sagen und wann es verletztend sein kann, die Dinge deutlich beim Namen zu nennen, weshalb
es besser ist zu schweigen.

Hier können wir Gott nur um Weisheit, Verstand und die Fähigkeit bitten, die Dinge allzeit so in Liebe sagen zu können, dass sie angenommen werden.


Jörgen Bauer




 

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