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03.07. Der natürliche Mensch steht unter dem Zorn Gottes!

02.07. Legt die Lüge ab

01.07. Knechtschaft des vergänglichen Wesens

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Evangeliumsnetz - Andachten

Datum: Montag, 06.07.2015
Bibelstelle: Matthäus 4, 4
Autor: Jörgen Bauer (auftanken@evangelium.de)
Organisation: Evangeliumsnetz e.V., Oraniendamm 70, 13469 Berlin (http://www.evangelium.de/)
Thema: Vom Brot des Lebens



Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus
dem Munde Gottes geht.

Matthäus 4, Vers 4


Diese Aussage ist unter Christen allgemein bekannt, weshalb es davon auch
die etwas lässige Abwandlung, "der Mensch lebt nicht vom Brot allein, es muss auch Wurst und Schinken sein", gibt.

Das Wort "Brot" kommt in der Bibel öfters vor und nicht immer sind damit
die unmittelbaren Nahrungsmittel, wie Brot, Brotaufstrich und Belag gemeint.
Das Brot steht für die elementaren Bedürfnisse des natürlichen Lebens. Man
spricht deshalb auch vom Broterwerb, von Lohn und Brot usw.

Wenn wir im Vaterunser um unser tägliches Brot bitten ist genau das damit
gemeint.

Nun ist es so, dass der diesseitig orientierte Mensch auf eben dieses Brot
fixiert ist, wobei er danach strebt, zum Brot auch noch Wurst und Schinken
zu bekommen, also noch etwas mehr - und für manche möglichst viel - als zum unmittelbaren Lebensunterhalt notwendig ist.

Darauf ist das Sinnen und Trachten vieler Menschen in unserem Kulturkreis
ausgerichtet und alle Werbung und auch alle Ideologie läuft darauf hinaus,
wenn es zum Beispiel darum geht Frauen ins Erwerbsleben einzugliedern und
die Kinder den Krippen und Horten zu überlassen.

Nun ist es aber so, dass auch die größen Erfolge und die höchsten Gewinne nicht ausreichen, den Menschen auf Dauer zu befriedigen. Der Mensch wird immer noch nach mehr suchen, ohne dabei ja an ein Ziel zu kommen.

Was der Menschen bei all seinen Streben unbewusst sucht, ist Gott, wo alle
Sehnsüchte ihre Erfüllung finden.

Jesus spricht deshalb immer wieder vom Brot und vom Wasser des Lebens,
als einer Speise, die für immer sättigt. Diese geistliche Nahrung füllt nicht
den Bauch, sondern Herz, Seele und Geist.

Als geistiges Wesen lebt der Mensch nicht von dem, was die Welt, auch an
Schöngeistigem und Erbaulichen zu bieten hat, sondern von dem, was aus
dem Mund Gottes geht. Und das ist sein Wort.

Gottes Wort ist Tatwort. Wenn Gott spricht, dann geschieht etwas. Mit
seinem Wort erhält Gott alle Dinge, uns eingeschlossen. Ohne sein Wort
würde sich alles in Nichts auflösen.

Deshalb ist Gottes Wort so elementar wichtig. An ihn und sein Wort müssen wir uns halten, wenn unser Streben überhaupt einen Sinn haben soll. Gott
und sein Wort sind es, die allem erst Sinn und Ziel geben.

Daran lasst uns denken, wenn wir zur Bibel, als dem Wort Gottes greifen,
was wir täglich tun sollten.


Jörgen Bauer

 

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