Ich glaube – also rede ich

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„Ich glaube, darum rede ich. Und trotzdem geht’s mir oft richtig schlecht.“
So ehrlich ist Psalm 116. Kein Filter. Kein Schönreden.
Glaube heißt nicht: Alles läuft.
Glaube heißt: Ich halte mich an Gott fest – auch wenn’s kracht.

Echter Glaube fängt innen an. Nicht mit Regeln, sondern im Herzen.
Mit diesem Gefühl: Ich muss nicht perfekt sein, um okay zu sein.
Du musst dich nicht dauernd beweisen.
Nicht vor Gott. Nicht vor anderen. Nicht mal vor dir selbst.

Das macht frei. Gibt Luft zum Atmen.
Nicht happy 24/7, sondern dieses stille Ich weiß, woran ich bin – auch wenn’s stressig ist.

Und genau deshalb bleibt Glaube nicht still.
Wenn etwas dein Leben trägt, stehst du dazu. Du redest.
Du machst bei Ungerechtigkeit nicht mehr mit.
Du nennst Dinge beim Namen.

Klar: Das bringt Gegenwind.
Glaube ist kein Schutzschild. Nachfolge führt nicht am Kreuz vorbei.

Aber das Leiden hat nicht das letzte Wort.
Gott lässt Menschen nicht im Dunkeln stehen.

Die Frage ist:
Wo hält dich dein Glaube – und wo traust du dich noch nicht, ihm eine Stimme zu geben?

Mach’s gut, Kevin