Nicht allein sterben – genau das ist der Punkt. Viele haben nicht nur Angst vor dem Tod, sondern davor, am Ende komplett verlassen zu sein. Jesus erzählt in Lukas 16 vom armen Lazarus. Er stirbt, aber er fällt nicht ins Nichts. Er wird von Engeln getragen. Unsere treuesten Freunde sind in der unsichtbaren Welt und daher nicht immer sichtbar.
Das ist kein kitschiger Himmelsposter-Glaube. Es ist Trost für echte Nächte, echte Krankenhäuser, echte Abschiede. Wo Menschen nur bis ans Bett mitgehen können, geht Gott weiter. Und gleichzeitig ist die Geschichte unbequem: Wer heute an leidenden Menschen vorbeilebt, hat Jesu Botschaft nicht verstanden. Hoffnung im Sterben und Barmherzigkeit im Leben gehören zusammen.
Was heißt das konkret für dich? Ruf die Person an, die oft allein ist. Geh nicht cool über Schmerz hinweg. Und wenn dich selbst eines Tages die Angst vor dem Sterben packt, sprich sie ehrlich vor Gott aus. Du musst den letzten Weg nicht allein schaffen.
Mach’s gut, Kevin








