Wenn dir alles zu viel wird

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Bildhinweis: KI-generiertes Bild – keine reale Aufnahme.

3 Uhr nachts. Du liegst wach und dein Kopf spielt alle Worst-Case-Szenarien durch. Prüfung, Zukunft, dieser eine Chat, der nicht beantwortet ist. Du willst, dass es aufhört – aber du kannst dir nun mal nicht selbst befehlen, keine Angst mehr zu haben.

Vor 500 Jahren, während die Pest wütete, sagte Martin Luther etwas dazu. Nicht: „Bete mehr, dann wird’s schon.“ Sondern erst mal ganz nüchtern: Sei vorsichtig, nimm Medizin, pass auf die anderen auf. Glaube heißt nicht, den Kopf auszuschalten.

Aber er wusste auch: Gegen die Angst selbst hilft kein Trick. Er verweist auf einen Satz aus der Bibel: „Wer glaubt, gerät nicht in Panik.“ (Jesaja 28,16) Das heißt nicht, dass Glaube alle Probleme löst. Es heißt: Du musst nicht alles allein tragen.

Nicht die Stärke deines Glaubens rettet dich, sondern der, an den du glaubst. Auch ein wackliger Glaube ist Glaube.

Vielleicht fängt es klein an. Eine Sorge, die du heute abgibst, statt sie die ganze Nacht mit dir rumzuschleppen.

Was würde sich ändern, wenn dein Vertrauen größer wäre als deine Angst?

Mach’s gut, Kevin