Verlaufen – und trotzdem getragen

Image
Bildhinweis: KI-generiertes Bild – keine reale Aufnahme.

Man verliert sich selten auf einmal. Meist passiert es Schritt für Schritt. Du willst deinen eigenen Weg gehen, alles selbst entscheiden, niemanden brauchen. Erst fühlt sich das frei an. Aber irgendwann merkst du: Ich bin ziemlich weit weg von Gott, von anderen und vielleicht sogar von mir selbst.

Jesaja beschreibt Menschen wie Schafe, die einfach ihrem eigenen Weg folgen. Genau darin liegt das Problem: Wir kreisen immer mehr um uns selbst. Dabei verletzen wir andere, treffen falsche Entscheidungen und tragen Schuld mit uns herum.

Dann kommt der entscheidende Satz: „Der Herr warf unser aller Sünde auf ihn“ (Jesaja 53,6).

Für uns Christen zeigt dieser Vers auf Jesus. Er bleibt nicht auf Abstand, wenn wir uns verirren. Er trägt, was uns von Gott trennt. Das bedeutet nicht, dass Fehler plötzlich egal sind. Du kannst Verantwortung übernehmen, um Verzeihung bitten und Dinge verändern.

Aber deine Schuld muss nicht dein ganzes Leben bestimmen.

Du musst dich nicht selbst retten. Jesus trägt, was für dich zu schwer wird, und öffnet dir den Weg zurück zu Gott.

Mach’s gut, Kevin