„Ich bin nicht gut genug.“
„Gott ist bestimmt enttäuscht von mir.“
„Ich fühle mich schuldig, also kann mir Gott unmöglich vergeben haben.“
Gefühle können ziemlich überzeugend sein. Wenn etwas tief in dir sitzt, fühlt es sich automatisch wahr an. Aber Gefühle beschreiben zuerst, wie du die Realität gerade erlebst. Nicht unbedingt, wie sie wirklich ist.
Genau deshalb steht in Kolosser 2,7: Sei in Christus verwurzelt und fest im Glauben.
Das sind starke Bilder: Blätter werden vom Wind herumgewirbelt. Wurzeln bleiben. Ein Fundament hält was aus und kann tragen.
Deine Gefühle können heute sagen: „Gott ist weit weg.“ Morgen sieht die Welt schon wieder anders aus. Gottes Zusage verändert sich nicht mit deiner Stimmung.
Wenn Gott dir durch Jesus sagt: Du bist angenommen. Dir ist vergeben. Du gehörst zu mir, dann wird das nicht erst wahr, wenn du es auch fühlst. Sein Wort schafft Realität und ist größer als alle Gefühle.
Glaube bedeutet deshalb nicht, Gefühle zu ignorieren. Nimm sie ernst. Frag dich aber, woher sie kommen. Beachte Sie, aber überlass ihnen nicht die Führung.
Mach Gottes Zusage zu deiner Wurzel und deinem Fundament.
Mach’s gut, Kevin







