Verdammt anstrengend, anderen zu gefallen?

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Bildhinweis: KI-generiertes Bild – keine reale Aufnahme.

Kennst du das? Du postest was, und dann checkst du alle fünf Minuten, wie viele Likes es hat. Oder jemand antwortet kürzer als sonst, und sofort rattert es: Was hab ich falsch gemacht? Wir hängen unseren Wert ständig an das, was andere zurückspiegeln. Und das ist verdammt anstrengend.

Paulus schreibt einen Satz, der das komplett aushebelt: „Es gibt keine Verurteilung mehr für die, die zu Christus gehören“ (Römer 8,1). Übersetzt: Über dich ist schon entschieden. Nicht „wenn du dich anstrengst“, nicht „falls du genug glaubst“. Sondern jetzt. Fertig.

Das Krasse daran: Es zählt nicht mehr, was du gut gemacht hast – und auch nicht, was du verbockt hast. Beides ist raus aus der Rechnung. Dein Wert wird nicht mehr da draußen verhandelt. Nicht in den Kommentaren, nicht in den Blicken, nicht in der Frage, ob du dazugehörst. Ein schlechter Tag macht dich nicht weniger wert. Ein guter nicht mehr. Gott hat längst Ja zu dir gesagt – bevor du überhaupt angefangen hast, an dir zu zweifeln.

Was wäre, wenn du erst nehmen würdest: Ich muss niemandem mehr gefallen?

Mach’s gut, Kevin