Kennst du das Tuscheln hinter deinem Rücken? Das ist manchmal viel schlimmer, als ein offener Streit. Menschen, denen du vertraut hast, sind gegen dich. Du fühlst dich wie ein zerbrochenes Glas, um das alle einen Bogen machen. Nachts findest du keinen Schlaf, tagsüber fehlt dir die Kraft. Und selbst Gott scheint weit weg zu sein. Du fragst ihn: „Wo bist du? Warum lässt du das zu?“
Genauso klingt auch Psalm 31 von König David. Dort beschreibt er Verfolgung, Angst und Einsamkeit. Das ist so schlimm, dass er auch richtig krank wird. Er redet sich nichts schön. Er wartet auch nicht, bis er wieder stark ist. Mitten in seiner Not sagt er: „Meine Zeit steht in deinen Händen.“
Das ist kein Schalter, der den Schmerz sofort ausschaltet. Er lässt los und gibt alles in Gottes Hand. Vertrauen heißt nicht, dass plötzlich alles gut ist. Es heißt: Ich muss mich nicht allein aus diesem Dunkel ziehen. Ich darf Gott sagen, wie es mir wirklich geht.
Die Stimmen und Probleme verschwinden bestimmt nicht gleich. Aber du bist nicht allein, Gott hilft dir da durch.
Mach’s gut, Kevin








