Wie fühlst du dich, wenn dein Akku kaum noch hält? Manche leiden in solch einer Situation und haben keine Hoffnung mehr. Es kann wild werden. Aber auch eine Diagnose. Eine Trennung. Ein Streit, der dich nachts wachhält. Oder dieses Gefühl, dass du funktionierst, aber innerlich längst auf Flugmodus bist.
Jesus kennt dieses Gefühl, diesen Schmerz, Angst, Einsamkeit und Dunkelheit. Nicht aus einem schlauen Zitatkalender, sondern aus eigener Erfahrung. Darum ist Hoffnung nicht: „Reiß dich zusammen.“ Hoffnung ist: Du bist da nicht allein.
Dein Leid macht dich nicht wertvoller vor Gott. Du musst nicht erst stark wirken, damit Gott dich ernst nimmt. Er steht zu dir steht, auch wenn bei dir gerade alles wackelt.
Was kannst du tun? Sag heute einen ehrlichen Satz. Schreib einer Person, die sicher für dich ist. Hol dir Hilfe, wenn dich jemand verletzt, kleinmacht oder manipuliert. Und wenn du keine großen Worte findest, bete nur drei Worte: „Bleib bei mir.“ Christus wartet nicht am Ziel. Er läuft neben dir.
Hoffnung beginnt manchmal nicht mit einem Wunder. Manchmal beginnt sie damit, dass du den nächsten Schritt trotzdem gehst.
Mach’s gut, Kevin








