Selbstrettung ist möglich?

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Bildhinweis: KI-generiertes Bild – keine reale Aufnahme.

Selbstrettung klingt erstmal gut: Ich krieg das alleine hin. Ich streng mich an. Ich werde besser. Das Problem? Dieser Druck macht dich irgendwann innerlich fertig.

Denn egal, wie sehr du dich bemühst – irgendwo bleibt immer die Frage: Reicht das wirklich? War ich gut genug? Stark genug? Geduldig genug? Und genau dieses ständige Nachrechnen raubt dir die Luft. Du kämpfst – und merkst trotzdem, sicher fühlt sich das nicht an.

Martin Luther würde sagen: So entsteht kein freies Herz zu Gott. Nicht, weil du zu schwach bist. Sondern, weil du dauernd mit dir selbst beschäftigt bleibst. Eine Beziehung leidet, wenn man immer liefern muss. Das kennst du aus Freundschaften. Und im Glauben ist es genauso.

Die Bibel setzt deshalb anders an. Kein „Streng dich mehr an“. Sondern Gott selbst sorgt für deine Gerechtigkeit. „Der HERR ist unsere Gerechtigkeit“ (Jeremia 23,6). Das heißt, du musst dich nicht selbst retten. Christus hält dich.

Hör auf, dich innerlich zu checken, bevor du zu Gott kommst. Und sag Gott ehrlich, wo du Angst hast zu versagen. Getragen sein schlägt Selbstrettung. Jedes Mal.

Mach’s gut, Kevin