„Heimat verteidigen.“ „Unsere Kultur schützen.“ – Solche Sätze hört man heute oft. Und sie klingen erstmal logisch. Heimat ist schließlich etwas Wertvolles. Manchmal wird „Heimat“ so benutzt, dass Menschen Angst bekommen: Angst vor Verlust, vor Veränderung, vor Fremden. Und Angst macht Menschen leichter manipulierbar.
Doch der Apostel Paulus schreibt: „Doch wir haben unser Bürgerrecht im Himmel.“ (Philipper 3, 20).
Das heißt, die echte Heimat von Christen liegt nicht in einem Land, der Nation, einer Kultur oder einem politischen System. Sie liegt bei Christus. – Das verändert den Blick. Dann musst du nicht ständig Angst haben, dass jemand dir etwas wegnimmt. Du musst nicht andere Menschen ausgrenzen, um dich sicher zu fühlen.
Jesus hat genau das vorgelebt. Er hat nicht nur mit den „richtigen Leuten“ gesprochen. Er hat Fremde, Außenseiter und sogar Feinde gesehen – und ihnen Würde gegeben.
Christen leben also mitten in dieser Welt: arbeiten, lernen, wählen, Verantwortung übernehmen. Aber sie wissen: Das hier ist nicht das Letzte.
Wenn deine wahre Heimat im Himmel ist – wie würdest du heute Menschen begegnen, die ganz anders sind als du?
Mach’s gut, Kevin








