„Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.“ Klingt erstmal wie ein Satz aus einer anderen Zeit. Aber er ist aktueller, als wir denken.
Viele kennen das: genervte Anrufe, dieselben Geschichten, Augenrollen am Esstisch. Irgendwann wirken Eltern eher anstrengend und peinlich. Dabei geht es im vierten Gebot nicht darum, alles gutzufinden, was Eltern tun. Aber das Gebot erinnert an etwas, das unsere Gesellschaft schnell vergisst: Der Wert eines Menschen hängt nicht davon ab, wie nützlich er gerade ist.
Seine Eltern zu schätzen zeigt sich nicht in schönen Worten, sondern in Taten. Wenn es ihnen mal richtig schlecht geht – egal ob durch Krankheit, Einsamkeit oder Geldnöte –, duckt man sich nicht weg. Wer kann, sollte supporten, ihnen den Rücken stärken und Verantwortung übernehmen.
Jesus macht in Markus 7, 9-13 deutlich: Ein Glaube, der große Worte über Gott macht, aber die Eltern übersieht, verfehlt den Kern von Gottes Willen. Gott freut sich zwar über deine nächste Lobpreis-Session, aber viel mehr über deinen nächsten Anruf zuhause.
Mach’s gut, Kevin







