Die „Verklärung Jesu“ klingt heute ziemlich seltsam. Viele denken dabei an eine „verklärte Erinnerung“. Also daran, etwas schöner darzustellen, als es wirklich war. In der Bibel bedeutet es aber etwas anderes. Für einen kurzen Moment wird sichtbar, wer er wirklich ist. Es ist, als würde jemand für einen Augenblick den Vorhang öffnen und die Jünger sehen, dass Jesus weit mehr ist als nur ein Mensch.
Doch dieses besondere Erlebnis bleibt nicht unerreichbar auf dem Berg. Unten im Tal wartet die Realität: Streit, Überforderung, Leid und ein Vater, dessen Sohn schwer krank ist. Die Jünger können nicht helfen. Der Vater ist enttäuscht und trotzdem hofft er noch. Er sagt zu Jesus: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Diese Ehrlichkeit des Mannes macht diese Geschichte so stark.
Jesus sucht keine perfekten Menschen. Er sucht Menschen, die ihm vertrauen – auch wenn sie Fragen, Zweifel und Ängste haben.
Der Glaube bedeutet Jesus vertrauen und ihm die Entscheidung überlassen, ob und wie er handelt. Die Hoffnung liegt darin, dass Jesus auch dann da ist, wenn das Leben schwer wird.
Mach’s gut, Kevin







