Du hast etwas behauptet oder irgendwo geteilt, das sich später als falsch herausstellt. Vielleicht haben andere es schon weiterverbreitet. Jetzt könntest du sagen: „Ich lag falsch.“ Aber sofort kommt die Angst: Was denken die anderen dann über mich? Und ist es nicht egal?
Also redest du dich heraus. Du erklärst, was du eigentlich gemeint hast, oder schiebst die Schuld jemand anderem zu. Das kennen Erwachsene genauso gut. Ein Politiker oder Chef kann darin sogar ziemlich geübt sein.
Zu deiner Beruhigung: Dein Gewissen darf dir zeigen, was falsch war. Aber dein Fehler muss nicht bestimmen, wer du für Gott bist. Paulus schreibt: Durch den Glauben an Jesus Christus seid ihr Gottes Kinder (Galater 3,26).
Gottes Gebote zeigen dir, wo du schuldig geworden bist. Sie können dich zwar nicht dazu bringen, dich selbst zu retten. Doch das Christus längst getan. Du musst Gottes Liebe nicht erst mit einer perfekten Bilanz verdienen.
Deshalb hast du keinen Druck und kannst ehrlich sein: „Ich habe etwas Falsches gesagt. Es tut mir leid. Ich korrigiere es.“ Vielleicht hat das Folgen. Deine Fehler verändern deinen Wert vor Gott kein bisschen.
Mach’s gut, Kevin








