Über diesen Kanal veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Andachten.

Schlimme Heuchelei!

Frühmorgens führten sie Jesus von Kajafas zum Prätorium, dem Amtssitz des römischen Statthalters. Sie selbst betraten das Amtsgebäude nicht, um sich nicht zu verunreinigen, denn sonst hätten sie nicht am Passamahl teilnehmen dürfen. Johannes 18, Vers 28 Da will man jemanden, weil er unbequem geworden ist, aus dem Weg räumen, macht das aber nicht selbst, sondern instrumentalisiert dazu andere Institutionen, die dabei zu Tätern werden. Die Berichte in den Evangelien zeigen mit welcher Raffinesse, Scheinheiligkeit und Heuchelei die damalige jüdische Obrigkeit, von Roms Gnaden, uns vor allem als Hohepriester, Hoher Rat und im Gefolge als Pharisäer und Schriftgelehrte bekannt, vorgegangen

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Der Löwe von Juda!

In der Offenbarung, Kapitel 5, geht es um das Buch mit den sieben Siegeln, wobei niemand gefunden wurde, der würdig war, das Buch aufzutun und die Siegel zu brechen. Würdig war aber doch einer: der Überwinder, der Löwe aus dem Geschlecht Juda, der Wurzel Davids. Gemeint ist damit der zum Himmel aufgefahrene Jesus Christus, der nun bei Gott ist. Daran musste ich denken, als ich letztens in einem Café, ein Plakat sah, auf dem das Porträt eines Löwen abgebildet war, das mir so gefiel, dass ich ein Foto davon machte. So ein Löwe ist ein herrliches und majestätisches Geschöpf. Ein

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Das rätselhafte Menschenherz!

Was aber zum Munde herausgeht, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen. Denn aus dem Herzen kommen arge Gedanken: Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, falsch Zeugnis, Lästerung. Matthäus 15, Verse 18 und 19 Nicht etwa Kopf und Gehirn stellt die Bibel in den Vordergrund, sondern das Herz, das in der Bibel gut 1000 Mal genannt wird. Dabei geht es weniger um das Herz als Organ, das den Blutkreislauf in Bewegung hält, sondern um den innersten Wesenskern des Menschen, der sein Fühlen, Wollen und Handeln bestimmt. Da lesen wir einmal, dass das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens, böse

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Wir sind zu Gottes Hausgenossen geworden!

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Bürger mit den Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist Epheser 2, Verse 19 und 20 In Kapitel 2 des Epheserbriefes geht es um ganz wesentliche Aussagen, die hinsichtlich ihrer Bedeutung möglicherweise nicht immer erkannt werden. Bevor Jesus als Sohn Gottes und Erlöser zu uns kam, hatten wir das Volk Israel, hier speziell den Stamm Juda, die Juden, als Gottes auserwähltes Volk. Außerhalb und getrennt davon, gab es die Heidenvölker, also die Ungläubigen, die in Einzelfällen, in das Volk

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Getrost und unverzagt!

Siehe, ich habe dir geboten, daß du getrost und freudig seist. Laß dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. Josua 1, Vers 9 Josua hatte die Aufgabe, das Volk Israel in das „Gelobte Land“ zu führen, das Gott dem Volk Israel für alle Zeiten zum ewigen Erbe gegeben hatte. Im engeren Sinne war dies das Land Kanaan, später als Palästina bekannt, das weitgehend mit dem heutigen Staat Israel übereinstimmt. Das „Gelobte Land“ hatte ursprünglich noch eine weitere Ausdehnung und umfasst ein Gebiet, das bis in den

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Was zählt ist die Tat!

Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein, sonst betrügt ihr euch selbst. Jakobus 1, Vers 22 Was ich ständig lese und höre sind Absichtserklärungen: „Es ist geplant“, „es ist vorgesehen“, „es ist beabsichtigt“, „es ist vorgemerkt“, „es ist angedacht“ und ähnliches. Hier kann man davon ausgehen, dass aus der Sache, um die es jeweils geht, sobald nichts, wenn überhaupt je etwas wird. Gleiches gilt für Menschen, die sich nicht wirklich entscheiden können, sondern, in der gleichen Sache, immer noch, „erst mal überlegen müssen“. Auch solche Leute kann man „vergessen“. Durch meine berufliche Tätigkeit kam ich einmal mit einem

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Der reiche Jüngling und die Schlussfolgerungen!

Der reiche Jüngling hatte alles, was man sich wünschen kann. Was ihm noch fehlte, war die Unsterblichkeit in Gestalt des ewigen Lebens. Deshalb kam er zu Jesus, um sich beraten zu lassen. Nach Jesu Urteil, war der junge Mann so weit in Ordnung, was ihm aber noch fehlte war, alle seine Güter zu verkaufen, den Erlös den Armen zu geben und Jesus nachzufolgen.Und das war dann doch zu viel verlangt, weshalb der junge Mann betrübt davon ging, denn er hatte viele Güter. Nachzulesen im Neuen Testament, Matthäus 19, Verse 16-22 Letztens saß am Nachbartisch, in einer Gruppe, eine gepflegte junge

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Wie ist das mit den Wundern?

Es gibt aber noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn das alles einzeln aufgeschrieben würde – ich denke, die ganze Welt könnte die Bücher nicht fassen, die dann geschrieben werden müssten. Johannes 21, Vers 25 Von Jesus werden viele Wunder berichtet, die man auch als Zeugnisse oder Krafttaten bezeichnen kann: Wasser zu Wein, wundersame Brotvermehrung, Stillung des Sturms, Gehen auf dem Wasser und dazu die vielen Heilungen. Skeptiker bezweifeln dies, halten das für unmöglich. Typische Aussage: „Wunder“ liegen entweder lange zurück oder sind weit weg von uns geschehen. Und Wunder lassen sich nicht beweisen, weil sie unmöglich sind. Mancher

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Hoffnung für eine Welt am Abgrund?

Die Welt scheint sich in diesen Zeiten, deutlicher als zuletzt, wieder einmal in eine Zeit der politischen Radikalisierung begeben zu haben, in der aus Worte Taten werden und die Taten zu Leid und Unglück über andere Menschen führen. So wird mit großem Selbstverständnis öfter mal eine Schuldumkehr als Rechtfertigung oder aus Schwarz schnell Weiß gemacht. Verwirrungen, Lügen, Intrigen und Leid nehmen als Werk des Teufels scheinbar überhand und es fehlen die Leuchttürme zur Orientierung. Doch wie kann man sich als Christ in dieser mit Lügen gut gefüllten Welt als „Licht“ oder „Salz“ positionieren? Zudem man für jede Position scheinbar gute

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Alles Leben kommt von Gott!

Und Gott der Herr machte den Menschen aus einem Erdenkloß, und er blies ihm ein den lebendigen Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch eine lebendige Seele. 1.Mose 2, Vers 7 Wir können ohne weiteres ein lebendes Wesen von einem unbelebten unterscheiden, selbst dann, wenn dieses, wie manche Konstruktionen, einen Stoffwechsel hat, auf Umweltreize reagiert, altert und Wachstum zeigt. Aber was ist Leben? Für uns ein unerklärliches Rätsel. Manche halten Leben und Bewusstsein für „Systemeigenschaften“, die sich, ab einem bestimmten Grad der Entwicklung, von selbst einstellen, vergleichbar mit der Elektrizität in einer Gewitterwolke. Leben also überall und jederzeit

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