Über diesen Kanal veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Andachten.

Äußerste Härte oder Kompromisse?

Elia aber sprach zu ihnen: Greift die Propheten Baals, dass keiner von ihnen entrinne! Und sie ergriffen sie. Und Elia führte sie hinab an den Bach Kischon und tötete sie daselbst. 1. Könige 18, Vers 40 Das ist eine von den “blutrünstigen” Stellen in der Bibel, die nicht nur bei Menschen mit “humaner Gesinnung”, sondern auch bei Christen zwiespältige Gefühle hervorrufen: “Wie konnte Elia nur so etwas tun?” In dem Bericht, in dem dieser Vers steht, geht es darum, dass das Volk Israel wieder einmal durch die Irrlehren einer falschen Religion verführt werden sollte. Auf dem Karmel kam es dann

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Epiphanias oder auch Erscheinungsfest!

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als die des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes 1, Vers 14 Der Begriff Epiphanias stammt aus dem Griechischen und meint die Erscheinung des Göttlichen in der menschlichen Person Christi, und genau darum geht es in dem heutigen Vers. In der orthodoxen Kirche wird Weihnachten deshalb erst am 6. Januar gefeiert. Die Bezeichnung “Heilige drei Könige” passt an sich nicht zum heutigen Tag, zumal die “Heiligen drei Könige” eher der christlichen Legendenbildung zuzuordnen sind. Im Matthäusevangelium wird von den Weisen aus

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Worte, die nichtsnutzig sind!

Ich sage euch aber, dass die Menschen Rechenschaft geben müssen am Tage des Gerichts von jedem nichtsnutzigen Wort, das sie geredet haben. Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden. Matthäus 12, Verse 36 und 37 Ein Wort Jesu, bei dem einem schwül werden kann. Denn wieviel nichtsnutzige Worte sind mir schon über die Lippen gekommen und kommen immer noch täglich aus meinem Mund. Was sind “nichtsnutzige Worte”? Sind das nur “böse” Worte, Worte die Lügen enthalten, verletztend oder beleidigend sind, die Ärger, Unruhe und Unfrieden stiften? Oder gehört dazu auch unnützes und

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Einander annehmen!

Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. Römer 15, Vers 7 Wem kommt diese Vorgehensweise bekannt vor?: Da trennen sich in einer Gemeinde die “ganz” Frommen von den “nur” Frommen, anschließend trennen sich die “ganz besonders” Frommen von den nur “ganz” Frommen, und so geht es weiter. Diese Spaltungen haben im protestantischen Bereich Tradition, im Gegensatz zur Katholischen Kirche, durch deren Machtstrukturen solche Spaltungen weitgehendst verhindert wurden. Das Spaltungsunwesen, das zu zahlreiche Freikirchen, Sondergemeinschaften und Gemeinden führte, hat seine Ursache darin, dass, im Gegensatz zur katholischen Kirche, schon sehr früh allen Gläubigen die Bibel zur

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Aufgeklärter Fundamentalist!

Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit; Wie du mich gesandt hast in dei Welt, so sende ich sie auch in die Welt. Johannes 17, Verse 17 und 18 In der Publikation CA – Confessio Augustana – IV . 2022 – – kommt unter dem Titel “Die moderne Jesusforschung und die Folgen für die Kirche” ein aufschlussreicher Beitrag von Dieter Kuller. Es geht um die alte Leier “Gotteswort und Menschenwort im Neuen Testament”, bei dem das Wort Gottes, in unerträglicher Weise, zerpflückt, zerlegt und in Zweifel gezogen wird. Im Endeffekt läuft das darauf hinaus, dass man dem

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Gott ist freundlich zu uns!

Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet! Psalm 34, Vers 9 Kann man Gottes Freundlichkeit sehen und schmecken? Und wenn ja, wie? Oder ist das am Ende nur ein frommer Spruch? An sich ist die Freundlichkeit Gottes bereits daran erkennbar, dass ER uns allen das Leben geschenkt und dazu eine wunderbare Welt geschaffen hat, in der es sich wunderbar leben ließe, wenn die Menschen in ihrer Verblendung nicht ununterbrochen an dem Ast sägen würden, auf dem sie sitzen und damit alles tun, um sich selbst auszulöschen. In dieser Verirrung des Menschen, der im

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Freude und Kraft aus dem Glauben!

Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich. Psalm 16, Vers 11 Im Wort Gottes steht viel von Freude und auch Stärke geschrieben, die sich aus dem Glauben und damit aus der Verbindung mit Gott und unserem Herrn Jesus Christus ergibt. Nun ist Papier ja geduldig, und man kann viele schöne Sachen schreiben, die allerdings nur dann einen Wert haben, wenn es keine nur “frommen Sprüche” sind, sondern sich diese auch in den Härten des Alltags bewähren. Und da ist nicht immer etwas von “Fülle und Wonne” zu

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Versprechen halten!

Wenn du Gott ein Gelübde tust, so zögere nicht, es zu halten; denn er hat kein Gefallen an den Toren; was du gelobst, das halte. Es ist besser, du gelobst nichts, als dass du nicht hältst, was du gelobst. Prediger Salomo (Kohelet) 5, Verse 3 und 4 Mancher macht in seiner Not Gott die größten Versprechungen: “Lieber Gott, wenn du mich aus dieser aussichtslosen Lage errettest, dann tue ich dies und das…” Und mancher, der in letzter Sekunde aus einem sinkenden U-Boot oder aus einer ebenso gefährlichen und aussichtslosen Lage gerettet wurde, hat sein Gelübde gehalten und sein Leben ganz

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Gottes Kinder sein!

Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch! Darum kennt uns die Welt nicht; denn sie kennt ihn nicht. Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. 1. Johannes 3, Verse 1 und 2 Christen, die eine lebendige Beziehung zum Herrn Jesus Christus haben und aus dieser Beziehung heraus ihr Leben gestalten, sind Gottes Kinder. Diesen Zustand

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Vom guten Fundamentalismus!

Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. 1. Korinther 3, Vers 11 Im Gleichnis vom Hausbau vergleicht Jesus einen klugen mit einem törichten Mann. Der kluge Mann baut auf Fels, der törichte Mann auf Sand. Eigentlich eine klare Sache, sollte man meinen, die man nicht besonders hevorheben muss. Es ist doch völlig klar, dass ein Haus, wie überhaupt jedes Bauwerk, ein festes Fundament benötigt. Jesus geht es aber noch um etwas anderes, nämlich darum dass auch unser Lebenshaus einen festen Grund benötigt und diesen festen Grund, diesen Fels, finden wir, wenn wir

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