Über diesen Kanal veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Bibellese.

Warnung vor den Schriftgelehrten und Pharisäern

Matthäus 23, 1-12 Warnung vor den Schriftgelehrten und Pharisäern Dann wandte sich Jesus an die Menschenmenge und an seine Jünger: “Die Gesetzeslehrer und die Pharisäer”, sagte er, “sitzen heute auf dem Lehrstuhl des Mose. Richtet euch deshalb nach dem, was sie sagen, folgt aber nicht ihrem Tun. Denn sie selbst handeln nicht nach dem, was sie euch sagen. Sie bürden den Menschen schwere, fast unerträgliche Lasten auf, denken aber nicht daran, die gleiche Last auch nur mit einem Finger anzurühren. Und was sie tun, machen sie nur, um die Leute zu beeindrucken. So machen sie ihre Gebetsriemen besonders breit und

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Die Frage nach dem Davidssohn

Matthäus 22, 41-46 Die Frage nach dem Davidssohn Nun fragte Jesus die versammelten Pharisäer: “Was denkt ihr über den Messias? Wessen Sohn ist er?” – “Der Sohn Davids”, erwiderten sie. Da sagte Jesus: “Warum hat ihn David dann aber – durch den Heiligen Geist geleitet – Herr genannt? Er sagte nämlich: ‘Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setz dich an meine rechte Seite, bis ich deine Feinde zum Fußschemel für dich gemacht habe.’ Wenn David ihn also Herr nennt, wie kann er dann gleichzeitig sein Sohn sein?” Keiner konnte ihm darauf eine Antwort geben. Und von da an wagte auch

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Die Frage nach dem höchsten Gebot

Matthäus 22, 34-40 Die Frage nach dem höchsten Gebot Als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie zusammen. Nun versuchte einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, Jesus eine Falle zu stellen. “Was ist das wichtigste Gebot von allen?”, fragte er ihn. Jesus antwortete: “‘Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit ganzem Verstand!’ Das ist das erste und wichtigste Gebot. Das zweite ist ebenso wichtig: ‘Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!’ Mit diesen beiden Geboten ist alles gesagt, was das Gesetz und die Propheten wollen.” Matthäus 22,

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Die Frage nach der Auferstehung

Matthäus 22, 23-33 Die Frage nach der Auferstehung An diesem Tag kamen auch noch einige der Sadduzäer zu Jesus, die behaupteten, es gäbe keine Auferstehung nach dem Tod. Sie fragten: “Rabbi, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Mann stirbt und keine Kinder hat, dann soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen verschaffen. Nun waren da sieben Brüder. Der Älteste von ihnen heiratete, starb jedoch kinderlos und hinterließ die Frau seinem Bruder. Ebenso ging es auch dem Zweiten, dem Dritten, bis zum Siebten. Zuletzt starb auch die Frau. Wessen Frau wird sie nun nach der Auferstehung sein? Denn

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Die Frage nach der Steuer

Matthäus 22, 15-22 Die Frage nach der Steuer Da kamen die Pharisäer zusammen und berieten, wie sie Jesus mit seinen eigenen Worten in eine Falle locken könnten, und schickten dann ihre Jünger zusammen mit einigen Anhängern des Herodes zu ihm. “Rabbi”, sagten diese, “wir wissen, dass du aufrichtig bist und uns wirklich zeigst, wie man nach Gottes Willen leben soll. Du fragst nicht nach der Meinung der Leute und bevorzugst niemand. Nun sage uns, was du darüber denkst: Ist es richtig, dem Kaiser Steuern zu zahlen, oder nicht?” Jesus durchschaute ihre Bosheit sofort und sagte: “Ihr Heuchler, warum wollt ihr

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Die königliche Hochzeit

Matthäus 22, 1-14 Die königliche Hochzeit Jesus sagte ihnen noch ein Gleichnis: “Mit dem Reich, das der Himmel regiert, verhält es sich wie mit einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete.Als es so weit war, schickte er seine Sklaven los, um die, die er zum Fest eingeladen hatte, rufen zu lassen. Doch sie wollten nicht kommen. Da schickte er noch einmal Sklaven los und ließ den Eingeladenen sagen: ‘Das Festmahl ist angerichtet, Ochsen und Mastkälber geschlachtet, alles ist bereit. Beeilt euch und kommt!’ Doch sie kümmerten sich überhaupt nicht darum. Der eine hatte auf dem Feld zu tun, der

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Von den bösen Weingärtnern

Matthäus 21, 33-46 Von den bösen Weingärtnern “Hört noch ein anderes Gleichnis: Ein Gutsherr legte einen Weinberg an, zog eine Mauer darum, hob eine Grube aus, um den Wein darin zu keltern, und baute einen Wachtturm. Dann verpachtete er ihn an Winzer und reiste ins Ausland. Als die Zeit der Weinlese gekommen war, schickte er seine Sklaven zu den Winzern, um seinen Anteil an der Ernte abzuholen. Doch die Winzer packten seine Sklaven; den einen verprügelten sie, einen anderen schlugen sie tot, und wieder einen anderen steinigten sie. Da schickte der Gutsherr andere Sklaven, mehr als beim ersten Mal. Aber

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Von den ungleichen Söhnen

Matthäus 21, 28-32 Von den ungleichen Söhnen Doch was haltet ihr von folgender Geschichte? Ein Mann hatte zwei Söhne und sagte zu dem älteren: ‘Mein Sohn, geh heute zum Arbeiten in den Weinberg!’ ‘Ich will aber nicht!’, erwiderte der. Aber später bereute er seine Antwort und ging doch. Dem zweiten Sohn gab der Vater denselben Auftrag. ‘Ja, Vater!’, antwortete dieser, ging aber nicht. Wer von den beiden hat nun dem Vater gehorcht?” – “Der Erste”, antworteten sie. Da sagte Jesus zu ihnen: “Ich versichere euch, dass die Zöllner und die Huren eher ins Reich Gottes kommen als ihr. Denn Johannes

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Die Frage nach Jesu Vollmacht

Matthäus 21, 23-27 Die Frage nach Jesu Vollmacht Als Jesus in den Tempel ging und anfing, dort zu lehren, traten die Hohen Priester und Ältesten des Volkes zu ihm und fragten: “Mit welchem Recht tust du das alles? Wer hat dir die Vollmacht dazu gegeben?” “Ich will euch nur eine Frage stellen”, erwiderte Jesus, “wenn ihr sie mir beantwortet, werde ich euch sagen, wer mir die Vollmacht gegeben hat, so zu handeln.  Taufte Johannes im Auftrag Gottes oder im Auftrag von Menschen?” Sie überlegten miteinander: “Wenn wir sagen, ‘im Auftrag Gottes’, wird er fragen: ‘Warum habt ihr ihm dann nicht

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Der verdorrte Feigenbaum

Matthäus 21, 18-22 Der verdorrte Feigenbaum Als er am Morgen in die Stadt zurückkehrte, hatte er Hunger. Da sah er einen einzelnen Feigenbaum am Weg stehen. Er ging auf ihn zu, fand aber nur Blätter daran. Da sagte Jesus zu dem Baum: “Nie wieder sollst du Früchte tragen!” Und augenblicklich verdorrte der Feigenbaum. Als die Jünger das sahen, fragten sie erstaunt: “Wie konnte der Feigenbaum so plötzlich verdorren?” Jesus antwortete: “Ich versichere euch: Wenn ihr Vertrauen zu Gott habt und nicht zweifelt, könnt ihr nicht nur das tun, was ich mit dem Feigenbaum getan habe; ihr könnt dann sogar zu

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