Über diesen Kanal veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Impulse.

Alle unter einem Dach

Alle unter einem Dach “Hilfe, mir fällt die Familie auf den Kopf!” – Zurzeit sind viele Kinder zu Hause, weil Schulen und Kitas geschlossen sind. Eltern müssen zu Hause bleiben, weil sie im Home Office arbeiten, in Kurzarbeit oder arbeitslos sind oder weil sie sich um die Kinder kümmern müssen. Es gibt viele Gründe, weshalb sich Familienmitglieder alle unter einem Dach wiederfinden. Studenten ziehen vom Wohnheim wieder zurück zu den Eltern oder ein Familienmitglied erkrankt und muss zu Hause bleiben. Machen wir uns nichts vor – das ist eine Herausforderung! So sehr wir unsere Familien schätzen, so sehr kann sie

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Angst vor dem Ende

Angst vor dem Ende Esther B. forderte uns richtig heraus. Wir sollten folgendes Thema besprechen: Muss ich mich als Christ auf meinen Tod vorbereiten? Als angehende Missionare im Sprachstudium in England war das nicht nur sprachlich anspruchsvoll. Kann mir als Christ die Begrenztheit meines Lebens gleichgültig sein? Es stimmt, ich lebe mein Leben anders. Man könnte es so zusammenfassen: In früheren Zeiten lebten viele nur 50 bis 60 Jahre, aber mit der Perspektive Ewigkeit nach dem Tod. Kann es sein, dass viele heute so gehetzt alles mitnehmen müssen, weil sie möglichst viel in ihre rund 80 Jahre Lebenszeit packen müssen?

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Ein Beistand in Nöten

Ein Beistand in Nöten In den Psalmen haben schon viele Generationen von Menschen Trost, Verständnis und Hoffnung gefunden. Psalm 46 gehört für mich zu einem der Psalmen, der mir immer wieder Mut gibt, indem er mich an die Gegenwart Gottes erinnert. In Psalm 46,2 heißt es: “Gott ist uns Zuflucht und Stärke, als Beistand in Nöten reichlich gefunden” (Elberfelder Übersetzung). Die Korachiter singen in diesem Psalm davon, dass Gott in ihrer Mitte ist (V.6) und dass der allmächtige Herr mit ihnen ist (V.8/V.12). Deshalb fürchten sie sich nicht, selbst wenn Nationen toben, Königreiche wanken und die Berge ins Meer stürzen.

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Gewissheit durch Glauben?

Gewissheit durch Glauben? Kürzlich meinte jemand zu meiner Frau: “Die in die Kirche rennen, die haben es nötig!” Als sie mir das erzählte, schlug ich vor, ihrer Bekannten einen Ehrendoktor in Theologie zu geben. Ich gebe das ehrlich und von ganzem Herzen zu. Ich habe es nötig! Besser gesagt: Ich habe Gott nötig! Es gibt viele Dinge, die kann ich als Mensch nicht wirklich beeinflussen. Ich habe mir meinen Geburtsort, meine Ursprungs-Familie und vieles andere nicht aussuchen können. Dahinter steht nach der Aussage der Bibel kein blindes Schicksal sondern die ordnende Hand eines liebenden Gottes, der sich von Menschen als

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Sammelt euch nicht Schätze auf Erden

Sammelt euch nicht Schätze auf Erden Schon seit einigen Wochen kann man beobachten, wie Handseife, Nudeln und Klopapier aus den Regalen verschwinden. Die Läden werden leergekauft. Die Menschen horten Vorräte, um sich auf eine mögliche Ausgangssperre oder Quarantäne aufgrund des COVID-19 Virus vorzubereiten. Die aktuelle Krisensituation bringt sehr deutlich ans Licht, wie sehr wir Menschen in unserem Herzen selbstsüchtig und egoistisch sind. Ich glaube, hinter dem aktuellen Einkaufsverhalten steckt die Angst, zu kurz zu kommen und der egoistische Antrieb, sich selbst abzusichern und für sich selbst zu sorgen. Und wenn ich ehrlich bin, merke ich auch als Christ, wie sich

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“Rest and be thankful” Pass

“Rest and be thankful” Pass Als ich vor kurzem unseren Reiseführer durchgeblättert habe, um unsere Schottlandreise zu planen, bin ich auf einen besonderen Aussichtspunkt gestoßen. Mitten in den schottischen Highlands, westlich vom Loch Lomond, liegt der sogenannte “Rest and Be Thankful” Pass. Das heißt auf Deutsch “Ruhe aus und sei dankbar”. Der Name hat sofort mein Interesse geweckt. Wieso heißt dieser Gebirgspass so? Tatsächlich wurde dieser Ort wohl deshalb so benannt, weil schon in früheren Zeiten viele Reisende und Viehtreiber auf der Spitze dieses 245 m hohen Hügels innegehalten haben und dankbar eine Pause gemacht haben, dass sie den sehr

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Um Hilfe bitten

Um Hilfe bitten Ich war gerade in der Küche beim Abwasch als mein 1,5 Jahre alter Sohn mit zwei Legobausteinen aus dem Wohnzimmer angelaufen kam. Auffordernd hielt er mir die beiden Teile hin, die sich so ineinander verkeilt hatten, dass er sie nicht selbst wieder auseinanderbauen konnte. Es war klar, was er von mir wollte. Und ich half ihm gerne. Ruckzuck war das Problem gelöst und er konnte weiterspielen. Auch wir sind eingeladen, unseren himmlischen Vater um Hilfe zu bitten. Und doch versuchen wir so oft, unser Leben mit all seinen Herausforderungen ohne ihn zu bewältigen. Manche sind so erzogen

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Straßenbauarbeiter

Straßenbauarbeiter Ich grüße Sie ganz herzlich mit dem Wort: “Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe, der Herr kommt gewaltig.” (Jes 40,3+10) In dem ganzen Kapitel geht es um Trost und Erlösung für Israel. Wir Christen kommen in den Genuss dieser frohen Botschaft, wenn wir uns von Jesus in den Ölbaum Israels einpfropfen lassen. Vor der Aufforderung: “In der Wüste bereitet den Weg des Herrn, ebnet in der Steppe eine Straße unserem Gott!” (Vers 3) lässt Gott seinen Propheten den Israeliten, die nach Babylon deportiert waren, sagen: “Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott. Redet zum Herzen Jerusalems und ruft

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Andacht zur Jahreslosung 2020

Diese wenigen Worte stehen im Kontext einer Geschichte, worin am Ende des mehr kann. Doch bevor ich auf den Bezug zu heute komme, schauen wir uns den Zusammenhang dieser Bibelstelle genauer an. des Vaters nicht erfüllt wird und sein Junge nicht geheilt werden kann. Jesus heilt den kranken Jungen. Das Geheimnis Jesu und seiner Kraft liegt in der Einheit zwischen ihm und Gott, seinem Vater im Himmel. Weil Jesus glaubt, sind ihm Dinge möglich, die uns schwerfallen. zwischen Zutrauen und Zögern, zwischen dem Vertrauen an Gott und manchen schlechten Erfahrungen. Krankheit, den Verlust eines lieben Menschen oder wenn in ruhigen

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Es gibt noch Hoffnung – aber wo sind wir?

Kürzlich sollte ich eine Andacht zu Jesaja 42,3 halten. “Den halb abgebrochenen Ast wird er nicht ganz abreißen, und das Feuer, das gerade noch brennt, wird er nicht mit einem Eimer Wasser übergießen.” (Jesaja 42,3) Was macht man mit solch einem Vers? Bevor ich meine Gedanken ausbreite, noch etwas zum Hintergrund: Rund 700 Jahre vor dem Erscheinen von Jesus auf dieser Erde wurde er bereits von Jesaja angekündigt. Neben verschiedenen Weissagungen gibt Jesaja einen sehr deutlichen Blick für den kommenden Messias, den er selbst geschenkt bekam. Daher gilt Jesaja als “König unter den Propheten” bzw. das Jesaja-Buch als das “Evangelium

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