• 1. Petrus 4, 8
    “Die Liebe decket auch der Sünden Menge. ” 1. Petrus 4, 8 Nach der Selbstgefälligkeit wollen wir immer gern allein schön sein, sehen nicht an dem Nächsten, was gut ist, sondern tun es aus den Augen, und wenn wir irgend ein Blättlein gewahr werden, erfüllen wir die Augen mit und machens so groß, daß wir
  • Markus 10, 13
    “Und sie brachten Kindlein zu Jesu, daß er sie anrührte. ” Markus 10, 13 Bei der Taufe ist die göttliche Majestät gegenwärtig und beweist darin ihr höchstes Werk, daß sie sich. uns selbst gibt und ganz neu geboren und selig macht. Es ist auch kein Scherz, wider den Teufel handeln und dem armen Kindlein aus
  • 2. Korinther 5, 4
    “Dieweil wir in der Hütte sind, sehnen wir uns und sind beschwert. ” 2. Korinther 5, 4 Sprichst du, du fühlest keine Sünde, Tod, Welt .und Teufel und keinen Kampf und Streit mit ihnen; darum zwinge dich auch der Not keine zum Sakrament (d.h. zum heiligen Abendmahl).Antwort: Ich hoffe es nicht, daß solches dein Ernst
  • Jakobus 4, 7
    “Widerstehet dem Teufel, so fliehet er von euch. ” Jakobus 4, 7 Du wirst keinen stärkeren Weihrauch wider den Teufel anrichten, als wenn du mit Gottes Geboten oder Worten umgehest, davon redest, singest oder denkst; das ist freilich das rechte Weihwasser und Zeichen, vor dem er flieht und dadurch er sich jagen läßt. Nun solltest
  • Matthäus 6, 7
    “Wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden, denn sie meinen, sie werden erhöret, wenn sie viel Worte machen. ” Matthäus 6, 7 Bereite dein Herz vor dem Gebet, damit du nicht Gott versuchst. Was ist’s anders, als Gott versuchen, wenn der Mund plappert und das Herz anderswo zerstreut ist. Es sollte
  • Psalm 111, 4
    “Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr. ” Psalm 111, 4 Er setzt nicht nur den Namen Gott oder Herr allein, sondern der gnädige und barmherzige Herr. Denn der Name Gott und Herr haben etwas erschreckliches in sich, weil es Namen der Majestät sind. Aber die Zunamen „gnädiger“ und „barmherziger“
  • Lukas 18, 7 – 8
    “Sollte Gott nicht retten seine Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen? Ich sage euch: Er wird sie erretten in einer Kürze. ” Lukas 18, 7 – 8 Ein ernstliches und hitziges Gebet, welches nicht aufhört und müde wird, sondern wartet und harret bis auf den letzten Augenblick, das bricht endlich durch Himmel und
  • Sirach 24, 32 und 38
    “Dies alles ist eben das Buch des Bundes, mit dem höchsten Gott gemacht. Er ist nie gewesen (d.h. Es ist nie jemand gewesen), der es ausgelernt hätte, und wird nimmermehr werden, der es ausgründen möchte. ” Sirach 24, 32 und 38 Das ist wahrlich wahr; denn ich als ein geringer Christ hab’s auch ein wenig
  • Galater 4, 9
    “Nun ihr Gott erkannt habt, wie wendet ihr euch denn um wieder zu den schwachen und dürftigen Satzungen, welchen ihr von neuem an dienen wollt? ” Galater 4, 9 Es sind gefährliche Sachen, wenn Irrungen, Zwietracht und Sekten unter den wahren Christen aufstehen, welche die Gewissen verrücken und irre machen und heimlich von der Gnade
  • Johannes, 14, 9
    “Philippe, wer mich siehet, der siehet den Vater. ” Johannes, 14, 9 Gott sagt zu dir: Siehe, da hast du meinen Sohn, den höre und nimm ihn an. Wenn du das tust, so bist du deines Glaubens und deiner Seligkeit gewiß. Ja, sagst du, ich weiß aber nicht, ob ich auch im Glauben bleiben kann.
  • Römer 8, 28
    “Wir wissen, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen. ” Römer 8, 28 Das ist Gottes Werk und Kunst, daß er böse Sachen gut machen kann, wenn wir es verderbt und verwahrlost haben. Ich habe wahrlich öfters viele Dinge unweislich und töricht ausgerichtet, darüber ich hernach heftig erschrocken bin, und ich konnte
  • Matthäus 19, 29
    “Wer verläßt Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um meines Namens willen, der wird’s hundertfältig nehmen und das ewige Leben ererben. ” Matthäus 19, 29 Ist Gott unser gnädiger Gott, des Pfand wir haben, nämlich seinen Sohn, durch Taufe, Sakrament und Evangelium dargereicht, so können und
  • Johannes 3, 23
    “Das ist sein Gebot, daß wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesu Christi und lieben uns untereinander, wie er uns ein Gebot gegeben hat. ” Johannes 3, 23 Ich glaube an Jesum Christum, meinen Herrn, der für mich gelitten, gestorben auferstanden ist. Dem soll weichen beide, Mosis, Kaisers und Gottes Gesetz, und soll nur
  • Johannes 14, 26
    “Aber der Tröster, der heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird’s euch alles lehren. ” Johannes 14, 26 Alle Rotten wollen den heiligen Geist haben, damit ihnen geglaubt werde. Aber wenn wir diesen Spruch und desgleichen ansehen, so können wir recht urteilen und alles, was dawider ist, zurückschlagen; denn sie
  • Galater 1, 4
    “Christus hat sich selbst für unsere Sünden gegeben, daß er uns errettete von dieser gegenwärtigen argen Welt nach dem Willen Gottes und unseres Vaters. ” Galater 1, 4 Kommt nun der Teufel unversehens geschlichen .und rückt dir diese Worte aus den Augen und gibt dir ein, daß du dich bekümmern sollst, ob du von Gott
  • Johannes 14, 6
    “Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. ” Johannes 14, 6 Lerne den Sohn der Jungfrau Maria zu Bethlehem zuerst wohl erkennen. Wirst du es aber umkehren und von Gott anfangen, wie er die Welt regiert, wie er Sodom und Gomorrha mit höllischem Feuer verbrannt
  • Markus 9, 23
    “Jesus sprach zu ihm: Wenn du könntest glauben! Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. ” Markus 9, 23 So ein gewaltiges Ding ist es um den Glauben. Es ist ein Ding, so groß es wolle, kannst du es glauben und dich zu Christo versehen, so soll es sein und soll weder Teufel noch
  • Mose 18, 19
    “Ich weiß, er wird befehlen seinen Kindern und seinem Hause nach ihm, daß sie des Herrn Wege halten und tun, was recht und gut ist, auf daß der Herr auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheißen hat. ” Mose 18, 19 Das sollen die Eheleute wissen, daß sie Gott, der Christenheit aller Welt, ihnen
  • Galater 6, 14
    “Es sei aber ferne von mir zu rühmen denn allein von dem Kreuz unsers Herrn Jesu Christi, durch welchen mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt. ” Galater 6, 14 Hier tut ein Christ Augen und Ohren zu, spricht mit St. Paulo: Welt, Tod, Sünde, du bist mir gestorben, und ich bin dir
  • Matthäus 28, 19
    “Taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. ” Matthäus 28, 19 Da ist nicht allein Wasser in der Taufe, sondern auch Gottes Wort und Kraft, wie man sieht bei der Taufe Christi, daß da ist Gott Vater, Sohn und heiliger Geist und alle heiligen Engel. Deswegen ist es nicht
  • Römer 7, 18
    “Ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, wohnet nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht. ” Römer 7, 18 Alle Heiligen werden das Lied müssen singen: Vater unser … vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unsern Schuldigern. Die andern, die ihrer Heiligkeit ein Ende wissen,
  • 1. Timotheus 1, 5
    “Die Hauptsumme des Gebotes ist Liebe von reinem Herzen. ” 1. Timotheus 1, 5 Gott ist allein der Mann, der nicht aufhört, der Welt lauter Gutes zu tun wider der Welt Undank und Verachtung, sondern alle Untugend und Bosheit verschlingt und verzehrt durch das Feuer seiner Liebe. Ein solches Herz soll ein Christ auch haben,
  • Galater 6, 1
    “Lieben Brüder, so ein Mensch etwa von einem Fehler übereilt würde, so helfet ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist, die ihr geistlich seid. ” Galater 6, 1 Das Reich Christi ist ein Reich des Glaubens, darin er täglich sein Werk treibt, schlägt sich mit der Sünde und ficht mit dem Tode, bis das Reich vollbracht
  • 1. Petrus 4, 19
    “Welche da leiden nach Gottes Willen, die sollen ihm ihre Seelen befehlen als dem treuen Schöpfer in guten Werken. ” 1. Petrus 4, 19 Das ist der Christen Kunst, daran wir alle zu lernen haben, daß wir auf’s Wort sehen und tun weit aus den Augen alle anliegende beschwerende Not und Leiden. Das Fleisch aber
  • Matthäus 9, 38
    “Bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende. ” Matthäus 9, 38 Daß das Wort Gottes noch nicht so stark geht, wie es sollte und wir gerne wollten, das kann ich keinem andern Schuld geben, denn daß wir zu faul sind, um scharfe Pfeile und heiße Kohlen zu bitten. Er hat
  • 2. Mose 20, 12
    “Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. ” 2. Mose 20, 12 Dem jungen Volk muß man vorstellen, ihre Eltern an Gottes statt vor Augen zu halten und also denken, ob sie gleich, gering, arm, gebrechlich sind, daß sie dennoch Vater und Mutter sind, von Gott gegeben. Des Wandels oder Fehls halben sind sie
  • Römer 5, 3
    “Wir rühmen uns der Trübsale. ” Römer 5, 3 Wenn der Teufel so klug wäre und schwiege stille und ließe das Evangelium predigen, so würde er weniger Schaden haben. Denn wenn das Evangelium nicht angefochten wird, so verrostet es gar und hat keine Ursache und Gelegenheit, seine Gewalt und Kraft an den Tag zu legen.
  • Römer 1, 17
    “Der Gerechte wird seines Glaubens leben. ” Römer 1, 17 Der Prophet stimmt mit Mose überein, da er spricht: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das aus dem Munde Gottes geht(5.Mose 8, 3). Denn es heißt: „Glaube“ nicht das bloße Wissen der Historien, sondern die gewisse Zuversicht auf Gottes
  • Johannes, 5, 39
    “Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habt das ewige Leben darinnen, und sie ist’s, die von mir zeuget.” Johannes, 5, 39 Das ist: weil wir selbst dafür halten, daß die Heilige Schrift sei Gottes heilsames Wort, welches uns ewiglich kann selig machen, so sollen wir also darin lesen und studieren, daß wir Christum
  • Psalm 119, 105
    “Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. ” Psalm 119, 105 Ist das wahr, wie es nicht fehlen kann, so muß auch das wahr sein, daß außer Gottes Wort aller Menschen Lehre und Weisheit, sie scheine und gleiße so schön und herrlich sie kann, eitel Finsternis ist. Vernunft ist auch
  • Matthäus 13, 33
    “Das Himmelreich ist gleich einem Sauerteig, den ein Weib nahm, und vermengte ihn unter drei Scheffel Mehls, bis daß es ganz durchsäuert ward. ” Matthäus 13, 33 Nachdem das Evangelium als ein neuer Sauerteig einmal unter das menschliche Geschlecht (das ist der Teig) gemengt worden, so wird es nicht aufhören bis an’s Ende der Welt,
  • Matthäus 5, 28
    “Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen. ” Matthäus 5, 28 Wenn nicht mehr Werke geboten wären als die Keuschheit allein, so hätten wir alle genug zu schaffen daran, so ein gefährlich wütendes Laster ist die Unkeuschheit, denn es in allen Gliedern tobt, im
  • Matth. 11, 28
    “Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. ” Matth. 11, 28 Gott, der Allmächtige, will nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe (Hes.18, 23). Es ist sein ernstlicher Wille und Meinung, auch Befehl, von Ewigkeit beschlossen, alle Menschen selig und der ewigen
  • Römer 3, 31
    “Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf. ” Römer 3, 31 Siehe, das ist die Lehre und Kraft des Evangeliums und der Schatz, davon wir selig sind, welches uns dazu bringt, daß wir auch anfangen, das Gesetz zu erfüllen. Denn wo die große
  • Römer 8, 17
    “Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden. ” Römer 8, 17 Wenn du willst ein Miterbe sein des Herrn Jesu Christi und nicht mit leiden und sein Bruder sein und ihm nicht gleich
  • 1. Petrus 3, 12
    “Die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Gebet. ” 1. Petrus 3, 12 Diesen Vers schreibe in dein Herz mit festem Glauben und siehe, ob er dir nicht Friede und Gutes schaffen wird. Kannst du das glauben, daß Gott droben sitze und nicht schlafe oder anderswo hinsehe und dein
  • Epheser 6, 5 – 6
    “Ihr Knechte, seid gehorsam euren leiblichen Herren mit Furcht und Zittern in Einfältigkeit eures Herzens als Christo, nicht mit Dienst allein vor Augen, als den Menschen zu gefallen, sondern als die Knechte Christi. ” Epheser 6, 5 – 6 Ein Knecht, wenn er arbeitet und nicht ferne stehet noch denket denn also: Mein Herr gibt
  • 1. Petrus 4, 1
    “Weil nun Christus im Fleisch für uns gelitten hat, so wappnet euch auch mit dem selbigen Sinne. ” 1. Petrus 4, 1 Christus hat uns nicht allein mit seinem Leiden geholfen vom Teufel, Tod und Sünden, sondern auch ein Exempel gelassen, welchem wir in unserm Leiden sollen nachfolgen. Und wiewohl unser Leiden und Kreuz nicht
  • Sacharja 2, 8
    “Wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an. ” Sacharja 2, 8 Das ist eine teure Verheißung zu trefflichem Trost und Trutz der Christen wider ihre Verfolger, daß sie wissen, daß es ihm so nahe geht und er so hart sich unseres Leidens annimmt, daß er’s heißt sein Augapfel angegriffen und so wenig ertragen will,
  • Psalm 109, 4
    “Dafür, daß ich sie liebe, sind sie wider mich. Ich aber bete. ” Psalm 109, 4 Ich lehre die Wahrheit, deshalb sie billiger mir sollten zufallen und beistehen; so fechten sie wider mich und machen mich mit gehässigen Worten feindselig und unwert vor jedermann. Was soll man tun? Sie können Wohltat nicht leiden, wohlan, so
  • Psalm 127, 1
    “Wo der Herr nicht das Haus bauet, so arbeiten umsonst, die daran bauen. ” Psalm 127, 1 Laß also diesen Herrn Haus bauen und haushalten, greif ihm nicht in sein Werk; ihm gebührt, darüber zu sorgen, dir aber nicht. Denn wer Hausherr ist und haushält, den laß sorgen. Gehört viel in ein Haus, wohlan, so
  • Psalm 62, 10
    “Menschen sind ja doch nichts, große Leute fehlen auch, sie wägen weniger als nichts. ” Psalm 62, 10 Hier fragst du: Wie ist der Mensch nichts, wenn er doch Gottes Geschöpf und Kreatur ist? Antwort: David redet nicht von der Kreatur, von ihr selbst, sondern vom Gebrauch der Kreatur. Das ist: Der Mensch ist wohl
  • Psalm 62, 9
    “Hoffet auf ihn allezeit, lieben Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus. Gott ist unsere Zuversicht. ” Psalm 62, 9 Fehlt euch etwas, wohlan, da ist guter Rat zu. Schüttet eure Herzen vor ihm aus, klaget’s nur frei, verberget ihm nichts, es sei, was es wolle, so werfet’s mit Haufen heraus vor ihm, als wenn
  • Matthäus 15, 26 – 27
    “Es ist nicht fein, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. Sie sprach: Ja, Herr, aber doch essen die Hündlein von den Brosamen, die von ihrer Herren Tische fallen. ” Matthäus 15, 26 – 27 Das bringt uns allen Ungnade, daß wir Gottes Urteil nicht leiden noch Ja dazu
  • Psalm 62, 7
    “Der Herr ist mein Hort, meine Hilfe, mein Schutz, daß ich nicht fallen werde. ” Psalm 62, 7 Er will sagen, daß meine Hilfe oder Heil vom Herrn kommt. Warum? Darum: Ich habe keinen Menschen, wie groß, mächtig, reich er immer sei, mir zum Trotz, Hort, Trost und Heil gesetzt noch mein Herz und Hoffnung
  • Psalm 118, 9
    “Es ist gut, auf den Herrn vertrauen und sich nicht verlassen auf Fürsten. ” Psalm 118, 9 Ich will auch gern dem König und Fürsten gehorsam sein, ihm dienen, sein Bestes suchen und fördern, will helfen und raten, mit Leib und Gut ihm beistehen. Aber daß ich mich auf ihn sollte verlassen, daß er mich
  • Psalm 68, 7
    “Gott führt aus die Gefangenen zu rechter Zeit und läßt die Abtrünnigen bleiben in der Dürre. ” Psalm 68, 7 Wenn der Mensch untergeht und zunichte wird in allen seinen Kräften, Werken und Wesen, daß nicht mehr als ein elender, verdammter, verlassener Sünder da ist, dann kommt göttliche Hilfe und Stärke. Hiob 11. Wenn du
  • Psalm 130, 5
    “Ich harre des Herrn, meine Seele harret, und ich hoffe auf sein Wort. ” Psalm 130, 5 Es sind etliche, die wollen Gott das Ziel weisen, Zeit und Maß legen und gleich ihm selbst vorschlagen, wie ihnen geholfen werden soll. Und wenn es ihnen nicht so widerfährt, verzagen sie, oder sie möchten anderswo Hilfe suchen.
  • Hebräer 11, 3
    “Durch den Glauben merken wir, daß die Welt durch Gottes Wort fertig ist, daß alles, was man sieht, aus nichts worden ist. ” Hebräer 11, 3 Gottes Natur ist, daß er aus nichts etwas macht. Darum, wer noch nicht nichts ist, aus dem kann Gott auch nichts machen. Die Menschen aber machen aus was etwas;
  • Psalm 32, 8
    “Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du wandeln sollst, ich will dich mit meinen Augen leiten. ” Psalm 32, 8 Du bittest, ich soll dich erlösen; laß dir nicht leid sein; lehre du mich nicht, lehre dich auch nicht, laß dich mir, ich will dir Meisters genug sein, ich will dich
  • 1. Mose 1, 27
    “Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn.” 1. Mose 1, 27 Durch diese Wiederholung will Mose vielleicht anzeigen, daß Gott an diesem seinem allerschönsten Werk große Freude gehabt und darüber triumphiert habe, habe sich auch nicht so gefreut über die andern Kreaturen als über den Menschen, welchen er sich
  • 2. Korinther 2, 14
    “Gott sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christo. ” 2. Korinther 2, 14 Es lassen sich oft der Gläubigen Sachen ansehen, als wären sie gar verdorben und wir würden verzagen müssen. Aber der Glaube behält immer den Sieg und überwindet alle Fehler und Gefahr, die den Heiligen begegnen. Er macht die Sehenden blind
  • Römer 7, 20
    “So ich aber tue, das ich nicht will, so tue ich dasselbige nicht, sondern die Sünde, die in mir wohnet. ” Römer 7, 20 Wenn diese (in uns wohnende) Sünde nicht wäre, so wäre auch keine wirkliche Sünde, diese Sünde wird nicht getan wie alle anderen Sünden, sondern sie ist, sie lebt und tut alle
  • Offenbarung 1, 5 – 6
    “Christus hat uns geliebt und gewaschen von den Sünden mit seinem Blut und hat uns zu Königen und Priestern gemacht vor Gott und seinem Vater. ” Offenbarung 1, 5 – 6 Die Gläubigen sind rechtschaffene Könige, nicht, daß sie eine goldene Krone auf ihrem Haupte tragen, einen goldenen Zepter führen, in Seide, Samt und goldenem
  • Römer 11, 20
    “Du stehest durch den Glauben, sei nicht stolz, sondern fürchte dich. ” Römer 11, 20 Es ist mancher ein großer Heiliger, aber es kann geschehen, daß er schwächer im Glauben wird als ich. Also kann mir Gott auf diese Stunde einen hohen, starken Glauben schenken, aber wieder, ehe man sich umsieht, sinken lassen und den
  • 1. Mose 28, 17
    “Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes denn Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels.”1. Mose 28, 17 Da siehe, daß Gottes Haus nicht heißt ein köstlich groß Gebäude, wie wir haben. Gott fragt nicht danach, ob es groß gewölbt oder geweiht sei. Ja, er wohnet da und baut sich doch
  • Apostelgeschichte 16, 9 – 10
    “Und Paulus erschien ein Gesicht bei der Nacht, das war ein Mann aus Macedonien, der stand und bat ihn und sprach: Komm herüber nach Macedonien und hilf uns. Als er das Gesicht gesehen hatte, da trachteten wir alsbald zu reisen nach Macedonien, gewiß, daß uns der Herr dahin berufen hätte, ihnen das Evangelium zu predigen.
  • Psalm 138, 7
    “Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickst du mich und streckst deine Hand über den Zorn meiner Feinde und hilfst mir mit deiner Rechten. ” Psalm 138, 7 Als Gott seinen Sohn zum König machen wollte, fing er an mit großen Wundern und Kraft; aber da es am besten sein sollte, läßt er
  • Joh. 10, 28
    “Ich gebe meinen Schafen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen. ” Joh. 10, 28 Darum mag sich ein jeder Christ, wenn er das Evangelium gläubig angenommen hat, wohl freuen, daß er unter diesem Hirten und Christo ist, und lasse sich seine Sünden nicht irren, hat er das Evangelium ergriffen, Christus, unter dem er
  • Psalm 50, 16 – 17
    “Aber zum Gottlosen spricht Gott: Was verkündigest du meine Rechte und nimmst meinen Bund in deinen Mund, so du doch Zucht hassest und wirfst meine Worte hinter dich. ” Psalm 50, 16 – 17 Man muß daran sich nicht ärgern, wenn man unter Leuten lebt, die zusammen den Namen Gottes, Christi, des heiligen Geistes, Gottes
  • Epheser 4, 32
    “Seid untereinander freundlich, herzlich und vergebet einer dem andern, gleichwie Gott euch vergeben hat in Christo.” Epheser 4, 32 Es kann nicht anders zugehen, es müssen mancherlei Gebrechen und Irrungen unter den Gläubigen vorfallen, daß wir nicht darum zürnen, wenn wir uns selbst mit den Zähnen in die Zunge beißen oder die Faust in ein
  • Römer 10, 10
    “So man von Herzen glaubt, so wird man gerecht, und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig. ” Römer 10, 10 Der Glaube ergreift Christus und hat ihn gegenwärtig und hält ihn eingeschlossen wie der Ring den Edelstein, und wer erfunden wird als einer, der Christus mit solcher Zuversicht im Herzen ergriffen
  • Matthäus 10, 22
    “Ihr müsset gehaßt werden von jedermann um meines Namens willen. ” Matthäus 10, 22 Man erkennt das heilige christliche Volk bei dem Heiligtum des Kreuzes, daß es muß alles Unglück und Verfolgung, allerlei Anfechtung und Übel vom Teufel, Welt und Fleisch ertragen, inwendig trauern, blöde, erschrocken, auswendig arm, verachtet, krank, schwach sein, leiden, damit es
  • Jesaja 8, 10
    “Beschließet einen Rat und es werde nichts daraus, beredet euch und es bestehe nicht. ” Jesaja 8, 10 Es sitzen oft die Säulen des Königreichs und Fürstentums, die wohl den Himmel tragen könnten, wo Gott ihrer Weisheit es befehlen wollte. Hier ist keiner, der hinauf gen Himmel seufzte und suchte Rat und Tat bei Gott.
  • Lukas 16, 22
    “Es begab sich, daß der Arme starb und ward getragen von den Engeln in Abrahams Schoß. ” Lukas 16, 22 Kein Mensch ist so freundlich und zu allerlei Dienst und Wahrheit bereit und gewiß, als die lieben Engel sind; darum sollen wir lernen, daß unsere besten und beständigsten Freunde unsichtbar sind, die mit Treue und
  • Epheser 2, 8 – 9
    “Aus Gnaden seid ihr selig worden durch den Glauben, und dasselbige nicht durch euch, Gottes Gabe ist es, nicht aus den Werken, auf daß sich nicht jemand rühme. ” Epheser 2, 8 – 9 Es bleibt immer im Herzen, daß wir nicht wollen gar nichts sein noch daß Christus alles allein getan hat, sondern wir
  • Hebräer 11, 8
    “Durch den Glauben ward gehorsam Abraham, da er berufen ward, auszugehen in das Land, das er ererben sollte, und ging aus und wußte nicht, wo er hinkäme. ” Hebräer 11, 8 Der Glaube ist ein lebendig, tätig Ding, daß man sich mit ganzem Erwägen darein gebe und an dem Worte hange; Gott gebe, es gehe
  • 1. Thessalonicher 5, 17
    “Betet ohne Unterlaß. ” 1. Thessalonicher 5, 17 Wo ein Christ ist, da ist eigentlich der heilige Geist, der nichts anderes tut als immer betet; denn ob er gleich nicht immerdar den Mund reget oder Worte macht, dennoch geht und schlägt das Herz (gleichwie die Pulsadern und das Herz im Leibe) ohne Unterlaß mit solchen
  • Epheser 1, 20, 22
    “Gott hat Christum von den Toten auferweckt und gesetzt zu seiner Rechten im Himmel und hat alle Dinge unter seine Füße getan. ” Epheser 1, 20, 22 Es sei, wie ihm wolle, es sei gesündigt oder wohlgetan, darum unverzagt und unerschrocken. Denn wie wir auf unsere Wohltat nicht trotzen, also zagen wir auch nicht in
  • Römer 12, 2
    “Stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch Verneuerung eures Sinnes. ” Römer 12, 2 Deswegen uns not ist, aufzusehen, daß wir weder der Welt Weise noch unserer Vernunft und guten Meinung folgen, sondern immer unsern Sinn und Willen brechen und anders tun und leiden, als Vernunft und Wille vorgibt, damit wir ja
  • Johannes 15, 7
    “So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. ” Johannes 15, 7 Das ist und heißt ja eine große Herrlichkeit und Freiheit, daß wir getrost und kühn zu Gott beten können, und soll alles gewiß erhört sein, wenn wir auch ihn
  • 1. Korinther 15, 3 – 4
    “Ich habe euch zuvörderst gegeben, welches ich auch empfangen habe, daß Christus gestorben sei für unsere Sünden nach der Schrift, und daß er begraben und auferstanden sei am dritten Tage nach der Schrift. ” 1. Korinther 15, 3 – 4 Hier hörst du, daß Paulus die Schrift für sein stärkstes Zeugnis führt und zeigt, daß
  • Kolosser 3, 13
    “Vergebt euch untereinander, gleichwie Christus euch vergeben hat, also auch ihr. ” Kolosser 3, 13 Man muß gerne vergeben und vergessen, was einem zu Leide geschieht, wie Gott mit uns getan und noch tut, wenn er die Sünde vergibt, daß er sie gar aus dem Register vertilgt und ihrer nimmermehr gedenkt. Doch nicht, daß man’s
  • Lukas 7, 4 – 5
    “Da sie aber zu Jesu kamen, baten sie ihn mit Fleiß und sprachen: Er ist sein wert, daß du ihm das erzeigest, denn er hat unser Volk lieb, und die Schule hat er uns erbauet. ” Lukas 7, 4 – 5 Wenn dem Teufel ein Schade geschehen soll, der da recht beiße, der muß durchs
  • Epheser 3, 18 – 19
    “Auf daß ihr begreifen möget mit allen Heilige, welches da sei die Breite und die Länge und die Tiefe und die Höhe, auch erkennen die Liebe Christi, die doch alle Erkenntnis übertrifft. ” Epheser 3, 18 – 19 Christus erkennen heißt erkennen, daß er für uns gestorben sei und habe meine Sünde auf sich geladen,
  • Psalm 119, 9
    “Wie wird ein Jüngling seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält nach deinen Worten. ” Psalm 119, 9 O wie ungleich fahren wir mit dem armen jungen Haufen, der uns befohlen ist, ihn zu regieren und zu unterweisen, und schwere Rechnung dafür muß gegeben werden, daß wir ihnen das Wort Gottes nicht vorlegen. Wo
  • Galater 3, 13
    “Christus hat uns erlöst vom Fluch des Gesetzes, da er ward ein Fluch für uns. ” Galater 3, 13 Mit Danksagung und mit zuversichtlichem Glauben sollen wir die so überaus süße und ganz trostreiche Lehre annehmen, die uns sagt, daß Christus, indem er f ü r u n s ein Fluch, das heißt ein dem
  • Johannes 16, 33
    “Seid getrost; ich habe die Welt überwunden.” Johannes 16, 33 Wo ist nun dein Wüten, O Satan? Wo ist deine Bosheit, O Welt? Wo ist dein Kampf, O Fleisch? Hier ist Sieg. Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat. Lasset uns freuen und fröhlich darinnen sein. Ach, wer das glauben könnte, wie selig
  • Matthäus 9, 22
    “Da wandte sich Jesus um und sah sie und sprach: Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. ” Matthäus 9, 22 Siehe, das ist ja ein feiner Glaube, der da seine Unwürdigkeit erkennet und doch sich nicht dieselbe hindern läßt an seinem Vertrauen zu Christo noch zweifelt an seiner Gnade und Hilfe, reißet
  • Johannes 4, 50
    “Jesus spricht zum Königischen: Gehe hin, dein Sohn lebt! Der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin. ” Johannes 4, 50 Des Glaubens Art ist diese: eben wie das Wort vertröstet auf die künftigen, ewigen, himmlischen Güter, die wir noch nicht haben, also fasset der Glaube solche künftige Güter, als
  • 1. Korinther 2, 2
    “Ich hielt mich nicht dafür, daß ich etwas wüßte unter euch als allein Jesum Christum, den Gekreuzigten. ” 1. Korinther 2, 2 Es sind etliche Prediger, die meinen, sie mögen nicht Prediger sein, wo sie nicht etwas mehr denn Christum und über unsere Predigt lehren. Das sind die ehrgeizigen Sonderlinge, die unsere Einfältigkeit lassen und
  • Galater 5, 17
    “Das Fleisch gelüstet wider den Geist und den Geist wider das Fleisch. ” Galater 5, 17 Hieraus lerne, daß der Streit nicht in rohen Sünden geschieht, sondern in den Gläubigen, und gibt auch den Christen einen feinen Trost, daß sie nicht gedenken, wenn sie böse Lüste fühlen, daß sie darum bald verdammt seien. Lerne also,
  • Epheser 5, 1 – 2
    “So seid nun Gottes Nachfolger als die lieben Kinder und wandelt in der Liebe, gleich wie Christus uns hat geliebet und sich selbst dargegeben für uns zur Gabe und Opfer, Gott zu einem süßen Geruch. ” Epheser 5, 1 – 2 Als wollte er sagen: Da bin ich selber, der für dich wird gegeben, den
  • Psalm 6, 3 – 4
    “Herr, sei mir gnädig; denn ich bin schwach. Heile mich, Herr; denn meine Gebeine sind erschrocken, und meine Seele ist sehr erschrocken.” Psalm 6, 3 – 4 Erbarme dich, Herr, denn ich bin schwach; heile mich, denn meine Gebeine sind erschrocken. Ich weiß, was ich rede. Andere mögen zusehen, ob sie auch wissen, was sie
  • Psalm 45, 5
    “Es müsse dir gelingen in deinem Schmuck. Zieh einher der Wahrheit zu gut und die Elenden bei Recht zu erhalten, so wird deine rechte Hand Wunder beweisen. ” Psalm 45, 5 Darum laßt uns unsere Herzen auftun und unsern Priester Christum in seinem rechten Schmuck anschauen. Vor Augen wirst du keinen Schmuck an ihm finden;
  • Hebräer 4, 2
    “Es ist uns auch verkündigt gleichwie jenen, aber das Wort der Predigt half jenen nichts, da nicht glaubten die, so es hörten. ” Hebräer 4, 2 Wenn ich höre, daß Jesus Christus gestorben ist, meine Sünde hinweggenommen und mir den Himmel erworben hat, so höre ich das Evangelium. Das Wort ist bald vergangen, wenn man’s
  • 1. Petrus 2, 11
    “Enthaltet euch von den fleischlichen Lüsten. Welche wider die Seele streiten. ” 1. Petrus 2, 11 Wenn der Mensch durch den Glauben gleich gerecht worden ist, so ist er doch noch nicht gar ledig von bösen Lüsten. Darum hat der Geist täglich zu schaffen, daß er das Fleisch zähme und dämpfe und muß sich ohne
  • Lukas 1, 38
    “Maria sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. ” Lukas 1, 38 Niemals würde die heilige Jungfrau den Sohn Gottes empfangen haben, wenn sie nicht der Verkündigung des Engels geglaubt hätte, daß es so geschehen werde, so daß sie sagte: Mir geschehe, wie du gesagt hast, – wie Elisabeth
  • Psalm 49, 8 – 9
    “Kann doch ein Bruder niemand erlösen noch Gott jemand versöhnen; denn es kostet zu viel, ihre Seele zu erlösen, daß er’s muß lassen anstehen ewiglich. ” Psalm 49, 8 – 9 Was können und dürfen wir denn so viel Geschrei und Rühmens machen von dem, was uns unsere Vernunft zum Besten weise und lehre? Daß
  • Römer 8, 2
    “Das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in Christo Jesu, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. ” Römer 8, 2 Diese Worte sind voll Trostes, daß du, wenn Gesetz und Gewissen sagen: Du hast gesündigt, antworten kannst: Es ist wahr, ich habe gesündigt. Nun, darum wird dich auch
  • Epheser 5, 30
    “Wir sind Glieder seines Leibes von seinem Fleisch und von seinem Gebein. ” Epheser 5, 30 Der Glaube verbindet mich inniger mit Christo, als irgendein Ehemann mit seinem Weibe verbunden sein mag. Darum soll man vom Glauben recht lehren, nämlich so, daß du durch denselben mit Christo so verbunden und vereinigt werdest, daß aus dir
  • Galater 2, 19
    “Ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, auf daß ich Gott lebe. ” Galater 2, 19 Solcher lieblichen Namen gibt die Schrift viele unserm Herrn Christo, nennt ihn unser Gesetz, Sünde, Tod, ob er wohl an sich selber nichts anderes ist als Freiheit, Gerechtigkeit, ewiges Leben und Seligkeit. Darum aber ist er worden ein Gesetz
  • 2. Korinther 5, 17
    “Ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur. ” 2. Korinther 5, 17 Ich habe oft gesagt, daß man mit Fleiß unterscheiden müsse zwischen einem frommen Mann und zwischen einem Christen. Wir loben’s auch, ein frommer Mann zu sein, und es ist ja nichts löbliches auf Erden, das nicht auch Gottes Gabe ist,
  • Römer 8, 3
    “Was dem Gesetz unmöglich war (sintemal es durch das Fleisch geschwächt ward), das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches und verdammte die Sünde im Fleisch durch Sünde. ” Römer 8, 3 Wenn ich fühle, daß mich die Sünde im Gewissen beißt, so hebe ich meine Augen auf und sehe
  • Johannes 16, 23
    “Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, so ihr den Vater etwas bitten werdet in meinem Namen, so wird er’s euch geben. ” Johannes 16, 23 Wenn du nicht eher bitten willst, du weißt denn und empfindest dich würdig und geschickt, so mußt du nimmermehr bitten, denn unser Gebet muß sich nicht gründen auf unsere Würdigkeit, sondern
  • Römer 7, 14
    “Wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist. ” Römer 7, 14 Gottes Gebot fordert nicht allein äußerliches Wesen und Schein, sondern greift hinein ins Herz und fordert vollkommenen Gehorsam desselben. Darum richtet es auch den Menschen nicht allein nach dem äußerlichen Wandel und Gebärden, sondern nach dem Grunde seines Herzens; aber solches versteht und achtet
  • Hebräer 5, 7
    “Er hat in den Tagen seines Fleisches Gebet und Flehen mit starkem Geschrei und Tränen geopfert zu dem, der ihm von dem Tode konnte aushelfen, und ist auch erhört, darum daß er Gott in Ehren hatte. ” Hebräer 5, 7 Solches Leidens und Gebetes sollen wir uns trösten. Denn gleichwie er leidet, also betet er
  • 1. Korinther 1, 19
    “Es steht geschrieben: Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.” 1. Korinther 1, 19 Willst du wissen, was vor Gott recht oder unrecht sei, so ist des heiligen Geistes Schluß und Urteil dieses: Alles, was die Vernunft vor Gott urteilt, das ist Fleisch und taugt nichts.
  • Lukas 23, 18
    “Hinweg mit diesem (Jesu), und gib uns Barrabas los. ” Lukas 23, 18 Also soll es gehen, so ist es gegangen und gehet noch allezeit so. Denn das ist der Welt Brauch und Lauf. Je edler der Schatz und das Gut ist, so Gott gibt, je feindlicher ist die Welt und der Teufel solchem Schatz
  • Jesaja 53, 5
    “Er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. ” Jesaja 53, 5 Da siehst du den strengen Zorn und unwandelbaren Ernst Gottes über die Sünde und Sünder, daß er auch seinem eigenen allerliebsten Sohn hat nicht wollen die Sünder losgeben, er täte denn für sie eine schwere Buße. Was will