• Jesaja 28, 19
    “Allein die Anfechtung lehret auf das Wort merken. ” Jesaja 28, 19 Meine Theologie habe ich nicht gelernt auf einmal, sondern ich habe immer tiefer und tiefer darnach forschen müssen; dazu haben mich meine Anfechtungen gebracht; denn die Heilige Schrift kann man nimmermehr verstehen außer der Praktik und Anfechtung. So hat Paulus einen Teufel gehabt,
  • 2. Timotheus 3, 16
    “Alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit. ” 2. Timotheus 3, 16 Dies ist das Buch, das alle Weisen und Klugen zu Narren macht und allein von Albernen und Einfältigen kann verstanden werden. Darum laß deinen Dünkel und Fühlen fahren und halte viel von
  • Johannes 10, 29
    “Niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen. ” Johannes 10, 29 Gelobt in Ewigkeit sei Er, der einzige rechte und treue Hirte und Bischof aller Seelen, die an ihn glauben. Und zwar wird er an mir nicht anfangen zu lernen, wie er die Seinigen, die seine Stimme hören und behalten, vor des Teufels Gewalt
  • Psalm 33, 9
    “So er spricht, so geschiehet es; so er gebietet, so stehet es da. ” Psalm 33, 9 Alle Kreatur ist geschaffen durch’s Wort, und als er rief oder sprach, standen sie da und sprachen: Hier sind wir. Darum sollen wir nicht zweifeln; was uns Gott durch seinen lieben Sohn, sein ewiges Wort, sagt, das muß
  • Johannes 8, 52
    “So jemand mein Wort hält, der wird den Tod nicht schmecken ewiglich. ” Johannes 8, 52 Das muß ja eine treffliche, allmächtige Arznei sein, die solchen großen Schaden, als der Tod ist, so leicht heilen kann, daß er auch nicht mehr soll gesehen werden. Wenn das die Welt glaubte, würde sie sich zerreißen um das
  • Psalm 23, 5
    “Du bereitest vor mir einen Tisch gegen meine Feinde. ” Psalm 23, 5 Gottes Wort ist allmächtig, der Glaube und Geist geschäftig und unruhig, muß immer zu tun haben und zu Felde liegen. So muß das Wort Gottes nicht geringe, sondern die allermächtigsten Feinde haben, an welchen es kann Ehre einlegen nach seiner großen Gewalt,
  • Matthäus 11, 17
    “Wir haben euch gepfiffen, und ihr wolltet nicht tanzen; wir haben euch geklaget, und ihr wolltet nicht weinen. ” Matthäus 11, 17 So geht’s heutiges Tages noch. Predigt man das Evangelium, so hilft’s nicht; predigt man das Gesetz, so hilft’s auch nicht. Pfeift man, so wollen sie nicht tanzen; klagt man, so wollen sie nicht
  • Epheser 5,5
    “Das sollt ihr wissen, daß kein Hurer oder Unreiner oder Geiziger (welcher ist ein Götzendiener) Erbe hat an dem Reich Christi und Gottes. ” Epheser 5,5 Geiz, Hurerei und Unzucht sind wohl große, schreckliche Sünden, und unser Herr Gott straft sie auch mit Pest und Teurung. Aber es bleibt gleichwohl Land und Leute stehen. Aber
  • 1. Mose 45, 4
    “Ich bin Joseph, euer Bruder, den ihr in Ägypten verkauft habt. ” 1. Mose 45, 4 Diese Offenbarung Josephs sollen wir nicht obenhin ansehen und lesen, sondern die große Bewegung des Herzens betrachten, dadurch Joseph und seine Brüder sind ergriffen worden. Ich wüßte nicht, wie ich mich hätte dazu stellen sollen, da er sagt: Ich
  • 1.Timotheus 4, 4
    “Sie werden die Ohren von der Wahrheit wenden und sich zu den Fabeln kehren. ” 1.Timotheus 4, 4 Wenn die Leute hören Historien und Exempel erzählen, so verwundern sie sich. Spielt der Prediger mit Bildern und geistlichen Deutungen, das gefällt dem Volk und Haufen wohl. Aber wenn man vom Artikel der Rechtfertigung predigt, daß man
  • Lukas 12, 32
    “Fürchte dich nicht, du kleine Herde; denn es ist eures Vaters Wohlgefallen, euch das Reich zu geben. ” Lukas 12, 32 Wenn wir so viel Undank und Bosheit bei Bürgern, Bauern und allerlei Ständen sehen, treibt es uns oft in die Meinung, die ganze Welt wäre vom Teufel besessen … Aber der Trost muß doch
  • 2. Korinther 5, 7
    “Wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen. ” 2. Korinther 5, 7 Dieses Leben ist nichts anderes als ein Leben des Glaubens, der Liebe und des Kreuzes. Aber diese drei werden in uns nimmer vollkommen. Christus allein ist die Sonne und uns gegeben zum Beispiel, dem wir nachahmen müssen. Unter uns aber findet man
  • Johannes 11, 25
    “Wer an mich glaubet, der wird leben, ob er gleich stürbe.” Johannes 11, 25 Ein Mensch heißt, der aus Fleisch und Blut geboren wird; aber ein Christ heißt, der getauft und mit Christi Blut in der Taufe, von Sünden gewaschen ist; der soll den Namen führen, daß er Christian oder Christ heiße. Auf daß also,
  • Jesaja 28, 29
    “Des Herrn Rat ist wunderbarlich, und führet es herrlich hinaus. ” Jesaja 28, 29 Lasset uns die Ordnung, die Gott in Regierung seiner Heiligen pflegt zu halten, lernen. Ich habe mich auch öfters unterstanden, unserm Herrn Gott gewisse Weise vorzuschreiben, deren er sich bedienen sollte in Regierung entweder seiner Kirche oder anderer Dinge. Ach Herr,
  • Galater 4, 6
    “Dieweil ihr denn Kinder seid, hat Gott gesandt den Geist seines Sohnes in eure Herzen, der da rufet: Abba, lieber Vater. ” Galater 4, 6 Wir wissen auch wohl, daß wir arme Sünder sind; aber hier gilt’s nicht des Ansehens; was wir sind und tun, sondern was Christus für uns ist und getan hat und
  • Lukas 1, 56
    “Und Maria blieb bei ihr bei drei Monate, darnach kehrte sie wiederum heim. ” Lukas 1, 56 Sie ist voll des heiligen Geistes und trägt in ihrem Leib Gottes Sohn. Und dennoch nimmt sie Gestalt einer jugendlichen Magd an. Und solche Jungfrauen müßten rühmen, daß Maria auch eine solche gewesen ist. Wenn doch dies allen
  • Lukas 1, 51
    „Er übet Gewalt mit seinem Arm und zerstreuet, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn. „ Lukas 1, 51 Das ist Gottes Töpferwerk, daß er einen großen König wie Saul beim Kopf nimmt, der ihn nicht fürchten noch sein Wort vor Augen haben will. und zieht einen armen Hirten hervor, den macht er zum Könige.
  • Lukas 1, 46 – 47
    “Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes. ” Lukas 1, 46 – 47 Wenn man Gott mit viel Worten, Geschrei und Klang vermeint zu loben, so tut man, als wäre er taub oder wüßte nichts, als wollten wir ihn aufwecken und unterweisen. Ein solcher Wahn von Gott gereicht mehr
  • Lukas 1, 4 – 5
    “Es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte. Hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth ward des heiligen Geistes voll und rief laut und sprach: Gebenedeiet bist du unter. den Weibern und gebenedeiet ist die Frucht deines Leibes. Und woher kommt mir das, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt? – 0
  • Matthäus 16, 18
    “Auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde. und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. ” Matthäus 16, 18 Ihr Nachkommen, betet und treibet Gottes Wort fleißig, erhaltet das arme Windlicht Gottes, seid gewarnt und gerüstet, als die alle Stunden gewarten müssen, wo euch der Teufel eine Scheibe oder Fenster ausstoße, Tür oder
  • Römer 4, 5
    “Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit. ” Römer 4, 5 Was ist Petrus und Paulus? Was ist ein Engel vom Himmel, was sind alle Kreaturen gegen diesen Artikel (von der Rechtfertigung eines Sünders vor Gott), der da lehrt,
  • 1. Timotheus 1, 15 – 16
    “Das ist je gewißlich wahr und ein teuer wertes Wort, daß Christus Jesus gekommen ist in die Welt, die Sünder selig zu machen, unter welchen ich der vornehmste (d.h. der größte) bin. Aber darum ist mir Barmherzigkeit widerfahren, auf daß an mir vornehmlich Jesus Christus erzeigete alle Geduld, zum Exempel denen, die an ihn glauben
  • Matthäus 16, 17
    “Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbaret, sondern mein Vater im Himmel. ” Matthäus 16, 17 Denen, die nicht selbst gottesgelehrig sind und den heiligen Geist nebst meinen Predigten zum Meister haben, denen ist mit keinem Schreiben und Lehren nimmermehr zu helfen. Denn denen wird Gott selbst nicht und die ganze Heilige Schrift genug
  • Römer 4, 20
    “Er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern war stark im Glauben und gab Gott die Ehre. ” Römer 4, 20 Man muß nicht allen Erscheinungen glauben, es sei denn, daß sie dem Glauben ähnlich seien. Ich will das Wort Gottes behalten und damit zufrieden sein; damit will ich leben, damit will ich
  • Johannes 20, 29
    “Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. ” Johannes 20, 29 Mein lieber Philippe (Melanchthon)! Das Ende und der Ausgang der Sache (der Reformation) quält euch. Ich aber sage so viel: Wenn ihr’s begreifen könntet, so wollte ich ungern der Sache teilhaftig sein, viel weniger wollte ich ein Haupt oder Anfänger dazu sein. Gott
  • Jeremia 1, 18 – 19
    “Ich will dich zur festen Stadt, zur eisernen Säule und zur ehernen Mauer machen im ganzen Lande, wider die Könige Juda, wider ihre Fürsten, wider ihre Priester, wider das Volk im Lande, daß, wenn sie gleich wider dich streiten, dennoch nicht sollen wider dich siegen. Denn ich bin bei dir, spricht der Herr, daß ich
  • Johannes 1, 36
    “Siehe, das ist Gottes Lamm. ” Johannes 1, 36 Andere Propheten haben auch wohl von Christo geweissagt, wie er kommen und die Welt von Sünden ledig machen sollte. Aber da ist weder Jesaja noch Jeremia, der da hätte können sagen: Dieser ist’s, den ihr sollt annehmen. Johannes ist es allein, der die erste Stimme hat
  • 2. Korinther 11, 19
    “Ihr vertraget gern die Narren, dieweil ihr klug seid. ” 2. Korinther 11, 19 Böse Prediger haben das Glück, daß man alle ihre Torheit trägt und duldet, und ob man gleich greift und fühlt, daß sie gröblich Narren, doch geht es ihnen hinaus, und man hält es ihnen zu gute. Aber den rechten Lehrern kann
  • 1. Korinther 4, 8
    “Ihr seid schon satt worden; ihr seid schon reich worden; ihr herrschet ohne uns. ” 1. Korinther 4, 8 Was machte es doch, daß die Juden so wenig glaubten und sich so garnichts daran kehrten? Nichts anders, als das feindselige Laster, das da heißt Überdruß; denn sie waren des Wortes gewohnt von ihren Vätern her
  • 1. Mose 32, 26
    “Ich lasse dich nicht; du segnest mich denn. ” 1. Mose 32, 26 Dieses Exempel Jakobs lehrt uns, daß der Glaube nicht weichen soll, sondern anhalten, wenn er auch schon den Zorn Gottes fühlt und nicht allein den Tod und die Sünde. Und das ist die Kraft und Stärke des Geistes. Wir sollen nicht gleich
  • 1. Petrus 4, 8
    “Die Liebe decket auch der Sünden Menge. ” 1. Petrus 4, 8 Nach der Selbstgefälligkeit wollen wir immer gern allein schön sein, sehen nicht an dem Nächsten, was gut ist, sondern tun es aus den Augen, und wenn wir irgend ein Blättlein gewahr werden, erfüllen wir die Augen mit und machens so groß, daß wir
  • Markus 10, 13
    “Und sie brachten Kindlein zu Jesu, daß er sie anrührte. ” Markus 10, 13 Bei der Taufe ist die göttliche Majestät gegenwärtig und beweist darin ihr höchstes Werk, daß sie sich. uns selbst gibt und ganz neu geboren und selig macht. Es ist auch kein Scherz, wider den Teufel handeln und dem armen Kindlein aus
  • 2. Korinther 5, 4
    “Dieweil wir in der Hütte sind, sehnen wir uns und sind beschwert. ” 2. Korinther 5, 4 Sprichst du, du fühlest keine Sünde, Tod, Welt .und Teufel und keinen Kampf und Streit mit ihnen; darum zwinge dich auch der Not keine zum Sakrament (d.h. zum heiligen Abendmahl).Antwort: Ich hoffe es nicht, daß solches dein Ernst
  • Jakobus 4, 7
    “Widerstehet dem Teufel, so fliehet er von euch. ” Jakobus 4, 7 Du wirst keinen stärkeren Weihrauch wider den Teufel anrichten, als wenn du mit Gottes Geboten oder Worten umgehest, davon redest, singest oder denkst; das ist freilich das rechte Weihwasser und Zeichen, vor dem er flieht und dadurch er sich jagen läßt. Nun solltest
  • Matthäus 6, 7
    “Wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden, denn sie meinen, sie werden erhöret, wenn sie viel Worte machen. ” Matthäus 6, 7 Bereite dein Herz vor dem Gebet, damit du nicht Gott versuchst. Was ist’s anders, als Gott versuchen, wenn der Mund plappert und das Herz anderswo zerstreut ist. Es sollte
  • Psalm 111, 4
    “Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr. ” Psalm 111, 4 Er setzt nicht nur den Namen Gott oder Herr allein, sondern der gnädige und barmherzige Herr. Denn der Name Gott und Herr haben etwas erschreckliches in sich, weil es Namen der Majestät sind. Aber die Zunamen „gnädiger“ und „barmherziger“
  • Lukas 18, 7 – 8
    “Sollte Gott nicht retten seine Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen? Ich sage euch: Er wird sie erretten in einer Kürze. ” Lukas 18, 7 – 8 Ein ernstliches und hitziges Gebet, welches nicht aufhört und müde wird, sondern wartet und harret bis auf den letzten Augenblick, das bricht endlich durch Himmel und
  • Sirach 24, 32 und 38
    “Dies alles ist eben das Buch des Bundes, mit dem höchsten Gott gemacht. Er ist nie gewesen (d.h. Es ist nie jemand gewesen), der es ausgelernt hätte, und wird nimmermehr werden, der es ausgründen möchte. ” Sirach 24, 32 und 38 Das ist wahrlich wahr; denn ich als ein geringer Christ hab’s auch ein wenig
  • Galater 4, 9
    “Nun ihr Gott erkannt habt, wie wendet ihr euch denn um wieder zu den schwachen und dürftigen Satzungen, welchen ihr von neuem an dienen wollt? ” Galater 4, 9 Es sind gefährliche Sachen, wenn Irrungen, Zwietracht und Sekten unter den wahren Christen aufstehen, welche die Gewissen verrücken und irre machen und heimlich von der Gnade
  • Johannes, 14, 9
    “Philippe, wer mich siehet, der siehet den Vater. ” Johannes, 14, 9 Gott sagt zu dir: Siehe, da hast du meinen Sohn, den höre und nimm ihn an. Wenn du das tust, so bist du deines Glaubens und deiner Seligkeit gewiß. Ja, sagst du, ich weiß aber nicht, ob ich auch im Glauben bleiben kann.
  • Römer 8, 28
    “Wir wissen, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen. ” Römer 8, 28 Das ist Gottes Werk und Kunst, daß er böse Sachen gut machen kann, wenn wir es verderbt und verwahrlost haben. Ich habe wahrlich öfters viele Dinge unweislich und töricht ausgerichtet, darüber ich hernach heftig erschrocken bin, und ich konnte
  • Matthäus 19, 29
    “Wer verläßt Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um meines Namens willen, der wird’s hundertfältig nehmen und das ewige Leben ererben. ” Matthäus 19, 29 Ist Gott unser gnädiger Gott, des Pfand wir haben, nämlich seinen Sohn, durch Taufe, Sakrament und Evangelium dargereicht, so können und
  • Johannes 3, 23
    “Das ist sein Gebot, daß wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesu Christi und lieben uns untereinander, wie er uns ein Gebot gegeben hat. ” Johannes 3, 23 Ich glaube an Jesum Christum, meinen Herrn, der für mich gelitten, gestorben auferstanden ist. Dem soll weichen beide, Mosis, Kaisers und Gottes Gesetz, und soll nur
  • Johannes 14, 26
    “Aber der Tröster, der heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird’s euch alles lehren. ” Johannes 14, 26 Alle Rotten wollen den heiligen Geist haben, damit ihnen geglaubt werde. Aber wenn wir diesen Spruch und desgleichen ansehen, so können wir recht urteilen und alles, was dawider ist, zurückschlagen; denn sie
  • Galater 1, 4
    “Christus hat sich selbst für unsere Sünden gegeben, daß er uns errettete von dieser gegenwärtigen argen Welt nach dem Willen Gottes und unseres Vaters. ” Galater 1, 4 Kommt nun der Teufel unversehens geschlichen .und rückt dir diese Worte aus den Augen und gibt dir ein, daß du dich bekümmern sollst, ob du von Gott
  • Johannes 14, 6
    “Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. ” Johannes 14, 6 Lerne den Sohn der Jungfrau Maria zu Bethlehem zuerst wohl erkennen. Wirst du es aber umkehren und von Gott anfangen, wie er die Welt regiert, wie er Sodom und Gomorrha mit höllischem Feuer verbrannt
  • Markus 9, 23
    “Jesus sprach zu ihm: Wenn du könntest glauben! Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. ” Markus 9, 23 So ein gewaltiges Ding ist es um den Glauben. Es ist ein Ding, so groß es wolle, kannst du es glauben und dich zu Christo versehen, so soll es sein und soll weder Teufel noch
  • Mose 18, 19
    “Ich weiß, er wird befehlen seinen Kindern und seinem Hause nach ihm, daß sie des Herrn Wege halten und tun, was recht und gut ist, auf daß der Herr auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheißen hat. ” Mose 18, 19 Das sollen die Eheleute wissen, daß sie Gott, der Christenheit aller Welt, ihnen
  • Galater 6, 14
    “Es sei aber ferne von mir zu rühmen denn allein von dem Kreuz unsers Herrn Jesu Christi, durch welchen mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt. ” Galater 6, 14 Hier tut ein Christ Augen und Ohren zu, spricht mit St. Paulo: Welt, Tod, Sünde, du bist mir gestorben, und ich bin dir
  • Matthäus 28, 19
    “Taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. ” Matthäus 28, 19 Da ist nicht allein Wasser in der Taufe, sondern auch Gottes Wort und Kraft, wie man sieht bei der Taufe Christi, daß da ist Gott Vater, Sohn und heiliger Geist und alle heiligen Engel. Deswegen ist es nicht
  • Römer 7, 18
    “Ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, wohnet nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht. ” Römer 7, 18 Alle Heiligen werden das Lied müssen singen: Vater unser … vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unsern Schuldigern. Die andern, die ihrer Heiligkeit ein Ende wissen,
  • 1. Timotheus 1, 5
    “Die Hauptsumme des Gebotes ist Liebe von reinem Herzen. ” 1. Timotheus 1, 5 Gott ist allein der Mann, der nicht aufhört, der Welt lauter Gutes zu tun wider der Welt Undank und Verachtung, sondern alle Untugend und Bosheit verschlingt und verzehrt durch das Feuer seiner Liebe. Ein solches Herz soll ein Christ auch haben,
  • Galater 6, 1
    “Lieben Brüder, so ein Mensch etwa von einem Fehler übereilt würde, so helfet ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist, die ihr geistlich seid. ” Galater 6, 1 Das Reich Christi ist ein Reich des Glaubens, darin er täglich sein Werk treibt, schlägt sich mit der Sünde und ficht mit dem Tode, bis das Reich vollbracht
  • 1. Petrus 4, 19
    “Welche da leiden nach Gottes Willen, die sollen ihm ihre Seelen befehlen als dem treuen Schöpfer in guten Werken. ” 1. Petrus 4, 19 Das ist der Christen Kunst, daran wir alle zu lernen haben, daß wir auf’s Wort sehen und tun weit aus den Augen alle anliegende beschwerende Not und Leiden. Das Fleisch aber
  • Matthäus 9, 38
    “Bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende. ” Matthäus 9, 38 Daß das Wort Gottes noch nicht so stark geht, wie es sollte und wir gerne wollten, das kann ich keinem andern Schuld geben, denn daß wir zu faul sind, um scharfe Pfeile und heiße Kohlen zu bitten. Er hat
  • 2. Mose 20, 12
    “Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. ” 2. Mose 20, 12 Dem jungen Volk muß man vorstellen, ihre Eltern an Gottes statt vor Augen zu halten und also denken, ob sie gleich, gering, arm, gebrechlich sind, daß sie dennoch Vater und Mutter sind, von Gott gegeben. Des Wandels oder Fehls halben sind sie
  • Römer 5, 3
    “Wir rühmen uns der Trübsale. ” Römer 5, 3 Wenn der Teufel so klug wäre und schwiege stille und ließe das Evangelium predigen, so würde er weniger Schaden haben. Denn wenn das Evangelium nicht angefochten wird, so verrostet es gar und hat keine Ursache und Gelegenheit, seine Gewalt und Kraft an den Tag zu legen.
  • Römer 1, 17
    “Der Gerechte wird seines Glaubens leben. ” Römer 1, 17 Der Prophet stimmt mit Mose überein, da er spricht: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das aus dem Munde Gottes geht(5.Mose 8, 3). Denn es heißt: „Glaube“ nicht das bloße Wissen der Historien, sondern die gewisse Zuversicht auf Gottes
  • Johannes, 5, 39
    “Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habt das ewige Leben darinnen, und sie ist’s, die von mir zeuget.” Johannes, 5, 39 Das ist: weil wir selbst dafür halten, daß die Heilige Schrift sei Gottes heilsames Wort, welches uns ewiglich kann selig machen, so sollen wir also darin lesen und studieren, daß wir Christum
  • Psalm 119, 105
    “Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. ” Psalm 119, 105 Ist das wahr, wie es nicht fehlen kann, so muß auch das wahr sein, daß außer Gottes Wort aller Menschen Lehre und Weisheit, sie scheine und gleiße so schön und herrlich sie kann, eitel Finsternis ist. Vernunft ist auch
  • Matthäus 13, 33
    “Das Himmelreich ist gleich einem Sauerteig, den ein Weib nahm, und vermengte ihn unter drei Scheffel Mehls, bis daß es ganz durchsäuert ward. ” Matthäus 13, 33 Nachdem das Evangelium als ein neuer Sauerteig einmal unter das menschliche Geschlecht (das ist der Teig) gemengt worden, so wird es nicht aufhören bis an’s Ende der Welt,
  • Matthäus 5, 28
    “Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen. ” Matthäus 5, 28 Wenn nicht mehr Werke geboten wären als die Keuschheit allein, so hätten wir alle genug zu schaffen daran, so ein gefährlich wütendes Laster ist die Unkeuschheit, denn es in allen Gliedern tobt, im
  • Matth. 11, 28
    “Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. ” Matth. 11, 28 Gott, der Allmächtige, will nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe (Hes.18, 23). Es ist sein ernstlicher Wille und Meinung, auch Befehl, von Ewigkeit beschlossen, alle Menschen selig und der ewigen
  • Römer 3, 31
    “Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf. ” Römer 3, 31 Siehe, das ist die Lehre und Kraft des Evangeliums und der Schatz, davon wir selig sind, welches uns dazu bringt, daß wir auch anfangen, das Gesetz zu erfüllen. Denn wo die große
  • Römer 8, 17
    “Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden. ” Römer 8, 17 Wenn du willst ein Miterbe sein des Herrn Jesu Christi und nicht mit leiden und sein Bruder sein und ihm nicht gleich
  • 1. Petrus 3, 12
    “Die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Gebet. ” 1. Petrus 3, 12 Diesen Vers schreibe in dein Herz mit festem Glauben und siehe, ob er dir nicht Friede und Gutes schaffen wird. Kannst du das glauben, daß Gott droben sitze und nicht schlafe oder anderswo hinsehe und dein
  • Epheser 6, 5 – 6
    “Ihr Knechte, seid gehorsam euren leiblichen Herren mit Furcht und Zittern in Einfältigkeit eures Herzens als Christo, nicht mit Dienst allein vor Augen, als den Menschen zu gefallen, sondern als die Knechte Christi. ” Epheser 6, 5 – 6 Ein Knecht, wenn er arbeitet und nicht ferne stehet noch denket denn also: Mein Herr gibt
  • 1. Petrus 4, 1
    “Weil nun Christus im Fleisch für uns gelitten hat, so wappnet euch auch mit dem selbigen Sinne. ” 1. Petrus 4, 1 Christus hat uns nicht allein mit seinem Leiden geholfen vom Teufel, Tod und Sünden, sondern auch ein Exempel gelassen, welchem wir in unserm Leiden sollen nachfolgen. Und wiewohl unser Leiden und Kreuz nicht
  • Sacharja 2, 8
    “Wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an. ” Sacharja 2, 8 Das ist eine teure Verheißung zu trefflichem Trost und Trutz der Christen wider ihre Verfolger, daß sie wissen, daß es ihm so nahe geht und er so hart sich unseres Leidens annimmt, daß er’s heißt sein Augapfel angegriffen und so wenig ertragen will,
  • Psalm 109, 4
    “Dafür, daß ich sie liebe, sind sie wider mich. Ich aber bete. ” Psalm 109, 4 Ich lehre die Wahrheit, deshalb sie billiger mir sollten zufallen und beistehen; so fechten sie wider mich und machen mich mit gehässigen Worten feindselig und unwert vor jedermann. Was soll man tun? Sie können Wohltat nicht leiden, wohlan, so
  • Psalm 127, 1
    “Wo der Herr nicht das Haus bauet, so arbeiten umsonst, die daran bauen. ” Psalm 127, 1 Laß also diesen Herrn Haus bauen und haushalten, greif ihm nicht in sein Werk; ihm gebührt, darüber zu sorgen, dir aber nicht. Denn wer Hausherr ist und haushält, den laß sorgen. Gehört viel in ein Haus, wohlan, so
  • Psalm 62, 10
    “Menschen sind ja doch nichts, große Leute fehlen auch, sie wägen weniger als nichts. ” Psalm 62, 10 Hier fragst du: Wie ist der Mensch nichts, wenn er doch Gottes Geschöpf und Kreatur ist? Antwort: David redet nicht von der Kreatur, von ihr selbst, sondern vom Gebrauch der Kreatur. Das ist: Der Mensch ist wohl
  • Psalm 62, 9
    “Hoffet auf ihn allezeit, lieben Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus. Gott ist unsere Zuversicht. ” Psalm 62, 9 Fehlt euch etwas, wohlan, da ist guter Rat zu. Schüttet eure Herzen vor ihm aus, klaget’s nur frei, verberget ihm nichts, es sei, was es wolle, so werfet’s mit Haufen heraus vor ihm, als wenn
  • Matthäus 15, 26 – 27
    “Es ist nicht fein, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. Sie sprach: Ja, Herr, aber doch essen die Hündlein von den Brosamen, die von ihrer Herren Tische fallen. ” Matthäus 15, 26 – 27 Das bringt uns allen Ungnade, daß wir Gottes Urteil nicht leiden noch Ja dazu
  • Psalm 62, 7
    “Der Herr ist mein Hort, meine Hilfe, mein Schutz, daß ich nicht fallen werde. ” Psalm 62, 7 Er will sagen, daß meine Hilfe oder Heil vom Herrn kommt. Warum? Darum: Ich habe keinen Menschen, wie groß, mächtig, reich er immer sei, mir zum Trotz, Hort, Trost und Heil gesetzt noch mein Herz und Hoffnung
  • Psalm 118, 9
    “Es ist gut, auf den Herrn vertrauen und sich nicht verlassen auf Fürsten. ” Psalm 118, 9 Ich will auch gern dem König und Fürsten gehorsam sein, ihm dienen, sein Bestes suchen und fördern, will helfen und raten, mit Leib und Gut ihm beistehen. Aber daß ich mich auf ihn sollte verlassen, daß er mich
  • Psalm 68, 7
    “Gott führt aus die Gefangenen zu rechter Zeit und läßt die Abtrünnigen bleiben in der Dürre. ” Psalm 68, 7 Wenn der Mensch untergeht und zunichte wird in allen seinen Kräften, Werken und Wesen, daß nicht mehr als ein elender, verdammter, verlassener Sünder da ist, dann kommt göttliche Hilfe und Stärke. Hiob 11. Wenn du
  • Psalm 130, 5
    “Ich harre des Herrn, meine Seele harret, und ich hoffe auf sein Wort. ” Psalm 130, 5 Es sind etliche, die wollen Gott das Ziel weisen, Zeit und Maß legen und gleich ihm selbst vorschlagen, wie ihnen geholfen werden soll. Und wenn es ihnen nicht so widerfährt, verzagen sie, oder sie möchten anderswo Hilfe suchen.
  • Hebräer 11, 3
    “Durch den Glauben merken wir, daß die Welt durch Gottes Wort fertig ist, daß alles, was man sieht, aus nichts worden ist. ” Hebräer 11, 3 Gottes Natur ist, daß er aus nichts etwas macht. Darum, wer noch nicht nichts ist, aus dem kann Gott auch nichts machen. Die Menschen aber machen aus was etwas;
  • Psalm 32, 8
    “Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du wandeln sollst, ich will dich mit meinen Augen leiten. ” Psalm 32, 8 Du bittest, ich soll dich erlösen; laß dir nicht leid sein; lehre du mich nicht, lehre dich auch nicht, laß dich mir, ich will dir Meisters genug sein, ich will dich
  • 1. Mose 1, 27
    “Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn.” 1. Mose 1, 27 Durch diese Wiederholung will Mose vielleicht anzeigen, daß Gott an diesem seinem allerschönsten Werk große Freude gehabt und darüber triumphiert habe, habe sich auch nicht so gefreut über die andern Kreaturen als über den Menschen, welchen er sich
  • 2. Korinther 2, 14
    “Gott sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christo. ” 2. Korinther 2, 14 Es lassen sich oft der Gläubigen Sachen ansehen, als wären sie gar verdorben und wir würden verzagen müssen. Aber der Glaube behält immer den Sieg und überwindet alle Fehler und Gefahr, die den Heiligen begegnen. Er macht die Sehenden blind
  • Römer 7, 20
    “So ich aber tue, das ich nicht will, so tue ich dasselbige nicht, sondern die Sünde, die in mir wohnet. ” Römer 7, 20 Wenn diese (in uns wohnende) Sünde nicht wäre, so wäre auch keine wirkliche Sünde, diese Sünde wird nicht getan wie alle anderen Sünden, sondern sie ist, sie lebt und tut alle
  • Offenbarung 1, 5 – 6
    “Christus hat uns geliebt und gewaschen von den Sünden mit seinem Blut und hat uns zu Königen und Priestern gemacht vor Gott und seinem Vater. ” Offenbarung 1, 5 – 6 Die Gläubigen sind rechtschaffene Könige, nicht, daß sie eine goldene Krone auf ihrem Haupte tragen, einen goldenen Zepter führen, in Seide, Samt und goldenem
  • Römer 11, 20
    “Du stehest durch den Glauben, sei nicht stolz, sondern fürchte dich. ” Römer 11, 20 Es ist mancher ein großer Heiliger, aber es kann geschehen, daß er schwächer im Glauben wird als ich. Also kann mir Gott auf diese Stunde einen hohen, starken Glauben schenken, aber wieder, ehe man sich umsieht, sinken lassen und den
  • 1. Mose 28, 17
    “Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes denn Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels.”1. Mose 28, 17 Da siehe, daß Gottes Haus nicht heißt ein köstlich groß Gebäude, wie wir haben. Gott fragt nicht danach, ob es groß gewölbt oder geweiht sei. Ja, er wohnet da und baut sich doch
  • Apostelgeschichte 16, 9 – 10
    “Und Paulus erschien ein Gesicht bei der Nacht, das war ein Mann aus Macedonien, der stand und bat ihn und sprach: Komm herüber nach Macedonien und hilf uns. Als er das Gesicht gesehen hatte, da trachteten wir alsbald zu reisen nach Macedonien, gewiß, daß uns der Herr dahin berufen hätte, ihnen das Evangelium zu predigen.
  • Psalm 138, 7
    “Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickst du mich und streckst deine Hand über den Zorn meiner Feinde und hilfst mir mit deiner Rechten. ” Psalm 138, 7 Als Gott seinen Sohn zum König machen wollte, fing er an mit großen Wundern und Kraft; aber da es am besten sein sollte, läßt er
  • Joh. 10, 28
    “Ich gebe meinen Schafen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen. ” Joh. 10, 28 Darum mag sich ein jeder Christ, wenn er das Evangelium gläubig angenommen hat, wohl freuen, daß er unter diesem Hirten und Christo ist, und lasse sich seine Sünden nicht irren, hat er das Evangelium ergriffen, Christus, unter dem er
  • Psalm 50, 16 – 17
    “Aber zum Gottlosen spricht Gott: Was verkündigest du meine Rechte und nimmst meinen Bund in deinen Mund, so du doch Zucht hassest und wirfst meine Worte hinter dich. ” Psalm 50, 16 – 17 Man muß daran sich nicht ärgern, wenn man unter Leuten lebt, die zusammen den Namen Gottes, Christi, des heiligen Geistes, Gottes
  • Epheser 4, 32
    “Seid untereinander freundlich, herzlich und vergebet einer dem andern, gleichwie Gott euch vergeben hat in Christo.” Epheser 4, 32 Es kann nicht anders zugehen, es müssen mancherlei Gebrechen und Irrungen unter den Gläubigen vorfallen, daß wir nicht darum zürnen, wenn wir uns selbst mit den Zähnen in die Zunge beißen oder die Faust in ein
  • Römer 10, 10
    “So man von Herzen glaubt, so wird man gerecht, und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig. ” Römer 10, 10 Der Glaube ergreift Christus und hat ihn gegenwärtig und hält ihn eingeschlossen wie der Ring den Edelstein, und wer erfunden wird als einer, der Christus mit solcher Zuversicht im Herzen ergriffen
  • Matthäus 10, 22
    “Ihr müsset gehaßt werden von jedermann um meines Namens willen. ” Matthäus 10, 22 Man erkennt das heilige christliche Volk bei dem Heiligtum des Kreuzes, daß es muß alles Unglück und Verfolgung, allerlei Anfechtung und Übel vom Teufel, Welt und Fleisch ertragen, inwendig trauern, blöde, erschrocken, auswendig arm, verachtet, krank, schwach sein, leiden, damit es
  • Jesaja 8, 10
    “Beschließet einen Rat und es werde nichts daraus, beredet euch und es bestehe nicht. ” Jesaja 8, 10 Es sitzen oft die Säulen des Königreichs und Fürstentums, die wohl den Himmel tragen könnten, wo Gott ihrer Weisheit es befehlen wollte. Hier ist keiner, der hinauf gen Himmel seufzte und suchte Rat und Tat bei Gott.
  • Lukas 16, 22
    “Es begab sich, daß der Arme starb und ward getragen von den Engeln in Abrahams Schoß. ” Lukas 16, 22 Kein Mensch ist so freundlich und zu allerlei Dienst und Wahrheit bereit und gewiß, als die lieben Engel sind; darum sollen wir lernen, daß unsere besten und beständigsten Freunde unsichtbar sind, die mit Treue und
  • Epheser 2, 8 – 9
    “Aus Gnaden seid ihr selig worden durch den Glauben, und dasselbige nicht durch euch, Gottes Gabe ist es, nicht aus den Werken, auf daß sich nicht jemand rühme. ” Epheser 2, 8 – 9 Es bleibt immer im Herzen, daß wir nicht wollen gar nichts sein noch daß Christus alles allein getan hat, sondern wir
  • Hebräer 11, 8
    “Durch den Glauben ward gehorsam Abraham, da er berufen ward, auszugehen in das Land, das er ererben sollte, und ging aus und wußte nicht, wo er hinkäme. ” Hebräer 11, 8 Der Glaube ist ein lebendig, tätig Ding, daß man sich mit ganzem Erwägen darein gebe und an dem Worte hange; Gott gebe, es gehe
  • 1. Thessalonicher 5, 17
    “Betet ohne Unterlaß. ” 1. Thessalonicher 5, 17 Wo ein Christ ist, da ist eigentlich der heilige Geist, der nichts anderes tut als immer betet; denn ob er gleich nicht immerdar den Mund reget oder Worte macht, dennoch geht und schlägt das Herz (gleichwie die Pulsadern und das Herz im Leibe) ohne Unterlaß mit solchen
  • Epheser 1, 20, 22
    “Gott hat Christum von den Toten auferweckt und gesetzt zu seiner Rechten im Himmel und hat alle Dinge unter seine Füße getan. ” Epheser 1, 20, 22 Es sei, wie ihm wolle, es sei gesündigt oder wohlgetan, darum unverzagt und unerschrocken. Denn wie wir auf unsere Wohltat nicht trotzen, also zagen wir auch nicht in
  • Römer 12, 2
    “Stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch Verneuerung eures Sinnes. ” Römer 12, 2 Deswegen uns not ist, aufzusehen, daß wir weder der Welt Weise noch unserer Vernunft und guten Meinung folgen, sondern immer unsern Sinn und Willen brechen und anders tun und leiden, als Vernunft und Wille vorgibt, damit wir ja