• Johannes 14, 27
    “Meinen Frieden gebe ich euch; nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht! ” Johannes 14, 27 Ihr suchet und begehret zwar Frieden, aber verkehrt. Denn ihr suchet ihn, wie die Welt ihn gibt, nicht wie Christus. Wisset ihr auch, daß Gott darum wunderbar in seinem Volk
  • Johannes 10, 12
    “Ich bin ein guter Hirte; ein guter Hirte läßt sein Leben für die Schafe. ” Johannes 10, 12 Wenn du diesen Hirten kennst, so kannst du wider Teufel und Tod dich schützen und sagen: Ich habe ja leider Gottes Gebote nicht gehalten; aber ich krieche dieser lieben Henne, meinem lieben Herrn Christo, unter ihre Flügel
  • Lukas 24, 38
    “Was seid ihr so erschrocken und warum kommen solche Gedanken in eure Herzen? ” Lukas 24, 38 Dieser Text ist mit keinem Geld noch Gut zu bezahlen, daß ein betrübtes Herz daraus lernen und schließen kann: Obgleich der Teufel alle Sprüche herführt, die in der Bibel sind, das Herz zu schrecken, wenn er’s zu viel
  • Hebräer 1, 3
    “Christus hat gemacht die Reinigung unserer Sünden durch sich selbst. ” Hebräer 1, 3 Da trifft er das Evangelium recht; denn alles, das von Christo gesagt mag werden, hilft uns nicht, bis daß wir hören, wie es uns allesamt zu gut und nutz gesagt wird. Was wäre es not uns zu predigen, wenn es um
  • 2. Korinther 5, 15
    “Christus ist darum für alle gestorben, auf daß die, so da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferstanden ist. ” 2. Korinther 5, 15 Diese liebliche, süße Predigt wird dir nicht helfen, daß du sagst: Christus ist für die Sünder gestorben und auferstanden, darum hoffe ich auch für
  • Römer 6, 4
    “So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf daß, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln. ” Römer 6, 4 Es stellen sich leider viele so, als möchten sie bleiben wie zuvor in der alten
  • 1. Korinther 4, 20
    “Das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft. ” 1. Korinther 4, 20 Es soll nicht bei den Worten der Auferstehung bleiben und ist Christo darum nicht zu tun, daß man davon hören oder reden kann, sondern daß es soll in unserem Leben empfunden werden. Denn was hilft es einem Toten, ob man
  • Römer 5, 1
    “Nun wir denn sind gerecht geworden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesum Christum. ” Römer 5, 1 Wenn ich glaube, daß der Herr Christus meine Not, Sünde, Tod und alles Böse überwunden hat, ist es nicht möglich, daß ich könne verzagen und blöde sein, wie sehr mich auch
  • Kolosser 1, 14
    “In Christo haben wir die Erlösung durch sein Blut, nämlich die Vergebung der Sünden. ” Kolosser 1, 14 Wenn ich Petrum abbilden oder abmalen könnte, wollte ich allenthalben auf ein jedes Härlein auf seinem Haupte schreiben: Vergebung der Sünden. Denn so malen ihn die Evangelisten ab. Kein Stück in der Passion ist mit so vielen
  • Matthäus 5, 6
    “Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. ” Matthäus 5, 6 Diesen Hunger und Durst spürt man dabei, wenn ein Mensch gerne Gottes Wort hört und liest. Derselbige hat gewißlich die Hoffnung, daß er in allerlei Anfechtung, Not und Tod durch’s Wort werde Labsal und gewissen Trost
  • Römer 4, 25
    “Christus ist um unserer Sünde willen dahingegeben und um unserer Gerechtigkeit willen auferweckt. ” Römer 4, 25 Auf diese und dergleichen Sprüche mußt du mit ganzem Vertrauen dich verlassen, um so viel mehr, als dich dein Gewissen martert. Denn wo du das nicht tust, sondern durch deine Reue und Genugtuung dich vermissest, das Gewissen zu
  • Matthäus 17, 5
    “Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören. ” Matthäus 17, 5 Die heiligen Märtyrer sind ohne Erscheinung der Engel allein durch’s Wort gestärkt worden, daß sie um des Namens Christi willen in den Tod gegangen sind; warum halten wir uns nicht auch an dasselbige Wort und sind damit
  • 1. Petrus 5, 8
    “Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge. ” 1. Petrus 5, 8 Treue und ernstliche Warnung an fromme, gottesfürchtige Herzen. Wenn ich noch hundert Jahre sollte leben und hätte nicht allein die vorigen und jetzigen Rotten und Sturmwinde durch Gottes Gnade gelegt,
  • 1. Korinther 15, 10
    “Ich habe mehr gearbeitet denn sie alle, nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist. ” 1. Korinther 15, 10 Was ich getan, habe ich zu deinem Dienst den lieben Christen getan und zu Ehren einem, der droben sitzt, der mir alle Stunde so viel Gutes tut, daß, wenn ich tausendmal so viel
  • Johannes 12, 35
    “Es ist das Licht noch eine kleine Zeit bei euch; wandelt, dieweil ihr das Licht habet, daß euch die Finsternis nicht überfalle. ” Johannes 12, 35 Die predigt des Evangeliums ist keine ewig währende, bleibende Lehre, sondern ist wie ein fahrender Platzregen, der dahinläuft; was er trifft, das trifft er; was fehlt, das fehlt; er
  • Römer 15, 7
    “Nehmet euch unter einander auf, gleichwie euch Christus hat aufgenommen zu Gottes Lobe. ” Römer 15, 7 Nehmet die unordentlichen, irrenden Brüder auf und traget sie in Geduld, und machet aus ihren Sünden die euren. Und wenn ihr was Gutes habt, so lasst es ihres sein. Wenn ihr euch für besser haltet, so achtet es
  • Matthäus 20, 16
    “Also werden die Letzten die Ersten und Ersten die Letzten sein. ” Matthäus 20, 16 Die Summe dieses Evangeliums ist: Kein Mensch ist so hoch noch wird so hoch kommen, der nicht zu fürchten habe, er werde der allerniedrigste. Wieder: Niemand liegt so gefallen oder mag so tief fallen, dem nicht zu hoffen sei, er
  • 1. Johannes 2, 1
    “Ob jemand sündiget, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesum Christum, der gerecht ist. ” 1. Johannes 2, 1 Das ist des Teufels Art und rechte Farbe, dabei man ihn kennen soll. Ein solcher Bösewicht ist er, daß er kann große Sünden klein machen, daß man sie ja nicht sehen soll, und wieder
  • Galater 3, 27
    “Wieviel euer getauft sind, die haben Christum angezogen. ” Galater 3, 27 Die Taufe ist ein solches Wasser, da Gottes Sohn darinnen badet, der heilige Geist darüber schwebt, und Gott der Vater darüber predigt, und also ein gnadenreiches Wasser geweiht und geheiligt durch Gott Vater, Sohn und heiligen Geist. Daß Christus unser Kleid sei und
  • Psalm 30, 7 – 8
    “Ich sprach, da mir’s wohlging: Ich werde nimmermehr darnieder liegen; denn, Herr, durch dein Wohlgefallen hast du meinen Berg stark gemacht; aber da du dein Antlitz verbargest, erschrak ich. ” Psalm 30, 7 – 8 Wenn uns Gott einen feinen Glauben gegeben und wir dahergehen in starker Zunersicht, daß wir einen gnädigen Gott haben durch
  • Johannes 6, 63
    “Die Worte, die ich rede, die sind Geist und sind Leben.” Johannes 6, 63 Es ist leider derer wenig, auch unter denen, die es billig vor andern tun sollten, die zur Schrift oder zu einigem Psalm ihr Leben lang von Herzen sprechen: Du bist mein liebes Buch, du sollst mein eigenes Psalmlein sein, Und ist
  • Römer 4, 17
    “Abraham hat Gott geglaubt, der da lebendig macht, die Toten und ruft dem, das nicht ist, daß es sei. ” Römer 4, 17 Der durch sein Wort Himmel und Erde geschaffen hat und ließ das Licht aus der Finsternis hervorleuchten, der ist mächtig genug, aus Nichts alles, aus dem Tode das Leben, aus der Sünde
  • Matthäus 23, 37
    “Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne versammelt ihre Küchlein unter ihre Flügel. ” Matthäus 23, 37 Siehe, wie die natürliche Gluckhenne tut; es nimmt sich kaum ein Tier seiner Jungen so treulich an. Sie verwandelt ihre natürliche Stimme und nimmt an eine jammernde und klagende Stimme; sie sucht, scharrt und
  • Psalm 116, 10
    “Ich glaube, darum rede ich; ich werde aber sehr geplagt. ” Psalm 116, 10 Glaubst du, so ist es nicht möglich, daß davon dein Herz nicht sollte in Gott lachen, frei, sicher und mutig werden. Dann bricht deine Liebe aus, tut jedermann, was sie kann, predigt und sagt solche Wahrheit, wo sie kann, verwirft alles,
  • Jakobus. 1, 18
    “Er hat uns gezeugt nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit. auf daß wir wären Erstlinge seiner Kreaturen. ” Jakobus. 1, 18 Der ganze Mensch muß in das Evangelium kriechen und allda neu werden, die alte Haut ausziehen, wie die Schlange tut; wenn ihre Haut alt wird, sucht sie ein enges Loch im Felsen;
  • 2. Kor. 5, 21
    “Gott hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. ” 2. Kor. 5, 21 Was eure Seele macht, möchte ich gern wissen, ob sie endlich einmal der eigenen Gerechtigkeit überdrüssig worden und sich nach der Gerechtigkeit Jesu Christi sehnen
  • Lukas 2, 34
    “Dieser wird gesetzt zu einem Fall und Auferstehen vieler in Israel. ” Lukas 2, 34 So hat denn das Kindlein Jesus zweierlei Bilder, ein ärgerliches Bild und ein schönes, tröstliches Bild. Einigen ist’s ein Fall, wie ein Stock, im Wege gelegt, darüber sie fallen. Andern ist’ s ein Auerstehen, wie ein Fels am Wege, daran
  • Kolosser 2, 6 – 7
    “Wie ihr angenommen habt den Herrn Christum Jesum, so wandelt in ihm und seid gewurzelt und erbauet in ihm und seid fest im Glauben.” Kolosser 2, 6 – 7 Die sicheren falschen Christen, die viel vom Glabuen rühmen, mögen zusehen, daß sie sich nicht betrügen mit solchem falschen, eitlen Ruhm: Ich bin getauft und ein
  • 1. Korinther 10, 12
    “Wer sich läßt dünken, er stehe, mag wohl zusehen, daß er nicht falle.” 1. Korinther 10, 12 Ach, ich weiß leider sehr wohl, daß Ärgernisse müssen kommen, und ist wohl kein Wunder, wenn ein Mensch fällt. Das ist aber ein Wunder, wenn ein Mensch aufsteht vom Falle und danach bleibt stehen. Petrus ist gefallen, damit
  • Philipper 4, 13
    “Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus. ” Philipper 4, 13 Der Glaube ist ein allmächtig Ding, dessen Kraft unmäßig ist. Aus welcher Beschreibung folgt, daß, wer das ohnmächtige Ding, die Welt, durch das allmächtige Ding, den Glauben, nicht überwindet, den Glauben nicht habe. Dieser Glaube ist nicht ein unnützes, faules, totes
  • 1. Petrus 5, 7
    “Alle eure Sorge werfet auf ihn, denn er sorget für euch. ” 1. Petrus 5, 7 Sorget nichts! Kommt aber etwas, das euch Sorge machen will, wie es denn sein muß, da ihr viel Anstöße haben müßt auf Erden, so stellt euch also: Überwindet euch gar nicht mit eurer Sorge, es sei, welcherlei es wolle,
  • Psalm 5, 8
    “Ich aber will in dein Haus gehen auf deine große Güte und anbeten gegen deinen heiligen Tempel in deiner Furcht.” Psalm 5, 8 In zwei Dingen muß man sich in diesem Leben üben, in der Furcht und in der Hoffnung. Das sind zwei Wasserquellen, die oben und unten fließen, wie Richter 1, 15 geschrieben steht.
  • 1. Mose 15, 6
    “Abraham glaubte dem Herrn, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.” 1. Mose 15, 6 So jemand fragen wollte, ob auch Abraham vor dieser Zeit wäre gerecht gewesen, wollte ich antworten: Ja, er wäre gerecht gewesen darum, daß er Gott geglaubt hatte. Es hatte Abraham, da er aus Gottes Befehl sein Vaterland verließ und sich
  • 1. Mose 12, 7
    “Abraham baute dasselbst dem Herrn einen Altar. der ihm erschienen war.” 1. Mose 12, 7 Also siehet man, daß der heilige Patriarch, wie elend und fremd er ist, dennoch um der Verheißung willen, so ihm geschehen war, nach einem gewissen Ort und Wohnung denket; denn nun bauet er erstlich dem Herrn, der ihm erschienen war,
  • Römer 5, 11
    “Wir rühmen uns Gottes durch unsern Herrn Jesum Christum, durch welchen wir nun die Versöhnung empfangen haben.” Römer 5, 11 Es pflegt der Teufel oft eine geringe Sünde zu erwischen, damit er alle guten Werke, die du jemals dein Leben lang getan hast, also verdunkle, daß du in dir nichts anderes als dieselbe einige Sünde
  • Römer 15, 1
    “Wir aber, die wir stark sind, sollen der Schwachen Gebrechlichkeit tragen und nicht Gefallen an uns selber haben.” Römer 15, 1 Ungern will man des andern Gebrechen dulden, sondern ein jeder fordert von dem andern, daß er vollkommen sei. Da denken und reden sie dann nur voneinander, und eines will hier hinaus, das andere da
  • Matthäus 9, 9
    “Jesus sah einen Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus, und sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte ihm.”Matthäus 9, 9 Das ist ein trefflicher Trost, daß er so Unwürdige und Sünder zu Aposteln erwählt, auf daß dieselben wegen eines so hohen Amtes nicht stolz würden oder daß kein einziger Sünder
  • 1. Johannes 1, 8
    “So wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.” 1. Johannes 1, 8 Das Reich Christi ist ein sündliches Reich, kein Heiliger wird hier nicht müssen sagen: O allmächtiger Gott, ich bekenne mich einen armen Sünder, rechne du der alten Schuld nicht! Werden alle das
  • Galater 2, 16
    “Weil wir wissen, daß der Mensch durch des Gesetzes Werke nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesum Christum, so glauben wir auch an Christum Jesum, auf daß wir gerecht werden durch den Glauben an Christum und nicht durch des Gesetzes Werke wird kein Fleisch gerecht.” Galater 2, 16 Siehe zu, daß du dich
  • Titus 3, 14
    “Laß, die Unsern lernen, daß sie im Stande guter Werke sich finden lassen, wo man ihrer bedarf, auf daß sie nicht unfruchtbar seien. ” Titus 3, 14 Also ist das nicht dein gutes Werk, daß du ein Almosen gibst oder betest, sondern wenn du deinem Nächsten dich ergibst und ihm dienst, wo er dein bedarf
  • Matthäus 10, 34 – 36
    “Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. Ich bin gekommen, den Menschen zu erregen wider seinen Vater und die Tochter wider ihre Mutter und die Schwiegertochter wider ihre Schwiegermutter, und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.” Matthäus 10, 34 – 36 Aller Streit und Krieg des Alten Testaments sind ein
  • 1. Kor. 1, 30
    “Christus ist uns gemacht von Gott zur Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung. ” 1. Kor. 1, 30 Dieses verstehst du alsdann, wenn du erkennst, daß alle deine Weisheit eine verdammliche Torheit, deine Gerechtigkeit eine verdammliche Ungerechtigkeit, deine Heiligkeit eine verdammliche Unreinigkeit, deine Erlösung eine elende Verdammung ist und also empfindest, daß du vor Gott und
  • Jakobus 2, 17 – 18
    “Der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er tot an ihm selber. Zeige mir deinen Glauben mit deinen Werken.” Jakobus 2, 17 – 18 Wie viel sind jetzt derer, die das Evangelium rühmen, die um desselben willen wollten einen Heller willig verlieren oder ihren Geiz und Mutwillen lassen? Ist doch kein Bauer oder Bürger,
  • 1. Johannes 3, 18.
    “Meine Kindlein, lasset uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit. ” 1. Johannes 3, 18. Der Apostel redet wider die falschen Brüder und Heuchelchristen, die das Evangelium nur im Maul und auf der Zunge haben und den Schaum davon behalten, daß sie sich lassen dünken,
  • 1. Johannes 4, 16.
    “Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. ” 1. Johannes 4, 16. Das heißt wahrlich hoch angefangen, die Liebe trefflich gepriesen und erhoben und stark ermahnt und gereizt mit dem allerhöchsten und vollkommensten Exempel. Wenn man lange sagt, die Liebe sei die köstlichste und
  • Römer 10, 4
    “Christus ist des Gesetzes Ende; wer an ihn glaubt, der ist gerecht. ” Römer 10, 4 Das Gesetz sagt: Du hast Sünde. Spreche ich: Ja, so bin ich verloren. Spreche ich: Nein, so muß ich einen starken Grund haben, darauf ich stehe, daß ich’s widerlegen kann und das Nein erhalten. Wie kann ich’s aber sagen?
  • Philipper 3, 8.
    “Ich achte alles für Kot, auf daß ich Christum gewinne. ” Philipper 3, 8. Ich will kurzum nichts anderes sehen noch wissen denn diesen Christum, der soll mir ein solch lieber werter Schatz sein, daß ich um seinetwillen mir nicht allein nichts anderes will gefallen lassen, sondern auch für Kot und Unflat halten. Der soll
  • Matthäus 7, 14
    “Die Pforte ist enge, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt. ” Matthäus 7, 14 Ein Christ führt so ein schweres Leben, als ginge er auf einem schmalen Steige, ja auf eitel Schermessern. So ist der Teufel unter uns in der Welt, der schnappt ohne Unterlaß nach uns mit seinem Rachen, daß er
  • Johannes 8, 19.
    “Wenn ihr mich kennetet, so kennetet ihr auch meinen Vater.” Johannes 8, 19. Hebe demnach nicht hinten noch oben an, daß du wolltest den Vater vorher erkennen lernen; da wird nichts daraus. Sondern also tue ihm: Schließ die Augen zu und sage: Ich weiß nichts von Gott noch vom Vater, ich komme denn hieher und
  • Matthäus 4, 3
    “Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden. ” Matthäus 4, 3. Sage nun, daß du einen Gott habest, der für dich sorge! Wo ist nun dein himmlischer Vater, der für dich sorgt? Ich meine ja, er lasse (verlasse) dich fein. Iß nun und
  • Matthäus 3, 17
    “Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe. ” Matthäus 3, 17 So predigt der höchste Prediger vom höchsten und größten Predigtstuhl, vom Himmel herab, und ist die Predigt die höchste Predigt, daß keine höhere in die Welt gekommen ist als die, da der allmächtige,
  • Matthäus 2, 11
    “Sie taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhen. ” Matthäus 2, 11 Wie sollen wir (wer es vermag) Gold und Gut dahin wenden, daß unsers Herrn Christi Reich erhalten und gemehrt werde und Kindlein im Elend ihre Nahrung haben können? Das ist, wir sollen mit Geld und Gut dazu helfen, daß
  • Jakobus 5, 17
    “Elias war ein Mensch gleichwie wir, und er betete ein Gebet, daß es nicht regnen sollte, und es regnete nicht auf Erden drei Jahre und sechs Monate.” Jakobus 5, 17 Wohl wahr ist es, daß wir nicht sind Josua, der durch sein Gebet die Sonne am Himmel hieß stillstehen, auch nicht Mose, der durch sein
  • Matthäus 6, 9-10
    “Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel. ” Matthäus 6, 9-10 Wenn uns Gott die drei ersten Bitten erhört, seinen Namen in uns heiligt, so setzt er uns in sein Reich und gießt seine Gnade in uns, die uns fromm zu machen anhebt. Dieselbe Gnade hebt bald
  • Matthäus 6, 9
    “Unser Vater in dem Himmel. ” Matthäus 6, 9 Ob ich wohl fühle und erfahre, daß ich leider nicht kann mit ganzem Herzen Vater Unser sagen, wie es denn kein Mensch auf Erden völlig sagen kann (sonst wären wir bereits gar selig), so will ich doch versuchen und anfangen, wie ein Kindlein am Vater festzuhalten.
  • Psalm 119, 18
    “Öffne mir die Augen, daß ich sehe die Wunder an deinem Gesetz.” Psalm 119, 18 Das sollst du wissen, daß die Heilige Schrift ein Buch ist, das aller anderen Bücher Weisheit zur Narrheit macht, weil keines vom ewigen Leben lehrt außer ihr allein. Darum sollst du an deinem Sinn und Verstand stracks verzagen, dagegen niederknien
  • Lukas 2, 21
    “Und da acht Tage vergangen waren, ward sein Name genannt Jesus. ” Lukas 2, 21 Billig ist sein Name genannt Jesus, das ist auf deutsch: Heiland, denn Heiland heißen wir auf deutsch: der da hilft, erlöset, selig macht und ganz heilsam jedermann ist; denselben nennet die hebräische Sprache „Jesus“. Also sprach der Engel Gabriel zu
  • Psalm 23, 6
    “Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. ” Psalm 23, 6 Weil der Teufel nimmermehr aufhört, die Gläubigen zu plagen, inwendig mit Schrecken, auswendig mit List der falschen Lehrer und Gewalt der Tyrannen, bittet er hier am Ende mit Ernst, daß Gott, der ihm
  • Johannes 1, 12 – 13
    “Wieviele ihn aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben, welche nicht vom Geblüt noch von dem Willen des Fleisches noch von dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind. ” Johannes 1, 12 – 13 Ein Christ soll sein ein solcher Mensch, der es von Geburt habe.
  • 1. Timotheus 3, 16
    “Kündlich groß ist das gottselige Geheimnis: Gott ist offenbaret im Fleisch. ” 1. Timotheus 3, 16 Christum erkennen, daß er Mensch geworden und so tief sich geniedriget hat, daß er anzusehen gewesen ist als der allerverachtetste und unwerteste Mensch, von Gott geplaget und geschlagen, und solches um unserer (Sünde) willen getan hat, das ist die
  • Johannes 1, 14
    “Das Wort ward Fleisch und wohnete unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. ” Johannes 1, 14 Hier drückt Johannes aus, wer „das Wort“ sei, davon er und Mose bisher geredet, nämlich der einige Sohn Gottes, der alle Herrlichkeit hatte, die der Vater
  • Lukas 2, 17
    “Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. ” Lukas 2, 17 Wenn ein Christ anfängt, Christum zu kennen als seinen Herrn und Heiland, durch welchen er ist erlöst aus dem Tode und in seine Herrschaft und Erbe gebracht worden, so wird sein Herz
  • Lukas 2, 10 – 11
    “Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht; siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird, denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. ” Lukas 2, 10 – 11 Des Engels Predigt lautet, daß dies Kindlein unser Heiland sei, an dem wir
  • Lukas 2, 7
    “Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe. ” Lukas 2, 7 Ich hab’s oft gesagt und sag es noch: Wer Gott erkennen und ohne Gefahr von Gott spekulieren will, der schaue in die Krippen, hebe unten an und lerne erstlich erkennen der Jungfrau Maria Sohn,
  • Matthäus 11, 6
    “Selig ist, der sich nicht an mir ärgert. ” Matthäus 11, 6 Das ist wahrlich ein seltsames Ärgernis, da sich die Welt an Christo ärgert, der Tote auferweckt, Blinde sehend macht, Taube hörend und den Armen (im Geiste) das Evangelium predigt. Wer solchen Heiland für einen Teufel hält, was will der für einen Gott haben?
  • 1. Korinther 1, 24
    “Wir predigen Christum, göttliche Kraft und göttliche Weisheit. ” 1. Korinther 1, 24 Alle Weisheit der Welt ist lauter Kinderwerk, ja Torheit zu rechnen gegen die Erkenntnis Christi. Denn was ist wunderbarlicher, denn das große, unaussprechliche Geheimnis zu wissen und zu erkennen, daß der Sohn Gottes, des ewigen Vaters Ebenbild, menschliche Natur an sich genommen
  • Titus 2, 11 – 12
    “Es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und züchtigt uns, daß wir verleugnen das ungöttliche Wesen und die weltlichen Lüste und züchtig, gerecht und gottselig leben in dieser Welt. ” Titus 2, 11 – 12 Wer züchtig, gerecht und gottselig leben will, der muß sich begeben aller Feindschaft und das Kreuz auf sich
  • Johannes 3, 16
    “Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. ” Johannes 3, 16 Dies geht also dich so wohl an als St. Peter und Paul, weil du ein Mensch und ein Teil der Welt bist. Darum denke
  • Matthäus 1, 21
    “Sie wird einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen; denn er wird sein Volk selig machen von ihren Sünden. ” Matthäus 1, 21 Kein feindseligerer Name ist auf Erden, denn eben Jesus Christus, nicht daß man ihn nicht nennen oder hören nennen könnte. Ja eben die ärgsten und bittersten Feinde dieses Namens führen
  • Jeremia 23, 6
    “Dies wird sein Name sein, daß man ihn nennen wird: Herr, der unsere Gerechtigkeit ist. ” Jeremia 23, 6 Weil der Mensch von Natur in allen seinen Werken, womit er Gott gefallen will, ungewiß ist und im Zweifel steht, so kann er kein rechtes Herz zu Gott haben, sich zu ihm kehren und ihn anrufen,
  • Matthäus 11, 5
    “Den Armen wird das Evangelium gepredigt. ” Matthäus 11, 5 Mosis Reich ist auch unsers Herrn Gottes Reich, und die Predigt, die er führt, ist Gottes Wort, wie auch das weltliche Regiment mag Gottes Reich genannt werden. Es ist aber nur das Reich der linken Hand, da er Vater, Mutter, Kaiser, Könige, Richter, Henker einsetzt
  • Jesaja 40, 3
    “Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg; machet auf dem Gefilde eine ebene Bahn unserm Gott. ” Jesaja 40, 3 Das ist nun die Bereitung des Weges Christi und das eigentliche Amt des Johannes, daß er alle Welt demütigen sollte und sagen, daß sie allzumal Sünder, verlorene, verdammte,
  • Lukas 15, 2
    “Dieser nimmt die Sünder an und isset mit ihnen. ” Lukas 15, 2 In der Linie oder Geschlechtsregister Christi ist zu merken, daß der Evangelist vier Weiber darin anführt, die in der Schrift sehr berüchtigt sind, als Thamar, Rahab, Ruth, Bathseba aber der wohlberüchtigten Weiber als Sara, Rebecca, Lea und Rahel, deren ist verschwiegen. Ich
  • Jesaja 9, 6
    “Und er heißt: Wunderbar, Rat, Kraft, Held … ” Jesaja 9, 6 So heißt nun Christus „Wunderbar“ darum, daß alles wunderbar und seltsam ist, was er an seiner christlichen Kirche tut. Die christliche Kirche hat, wie gesagt, eine wunderbare Gerechtigkeit und Heiligkeit, die aller Vernunft verborgen ist. Wenn’s aber zum Kreuz kommt, da gehts viel
  • Römer 9, 5
    “Christus kommt her aus den Vätern nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles, hochgelobt in Ewigkeit. ” Römer 9, 5 Es ist keines heiligen Mannes, er heiße, wie er wolle, auch nicht Gabriels Werk, Sünde, Tod und Fluch zunichte zu machen und dagegen Gerechtigkeit, Leben und Segen von Gott zu schaffen. Weil nun
  • Johannes 1,17
    “Das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christum worden.” Johannes 1,17 Wenn das Gesetz zu deinem angsthaften Gewissen sagt: Dies und das ist dir geboten; das hast du nicht getan; darum mußt du herhalten. In solchem Kampf und Todesangst ist hohe Zeit und Not, daß sich der Glaube ermanne
  • 1. Mose 3, 15
    “Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.” 1. Mose 3, 15 Dieses sind die Worte, so eigentlich des Satans Urteil betreffen und darinnen für alle Frommen ein fester Trost enthalten ist. Dem
  • Apostelgeschichte 10, 43
    “Von diesem Jesu zeugen alle Propheten. ” Apostelgeschichte 10, 43 Darum, wer die Schrift recht nützlich lesen will, der sehe, daß er Christum darin suche, so findet er gewiß das ewige Leben. Wiederum, wenn ich in der Schrift Mose und die Propheten nicht also studiere und lerne, daß Christus um meines und alle Menschen Heils
  • Matthäus 25, 34 – 35
    “Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommet her, ihr Gesegneten meines Vaters; ererbet das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeiset usw. ” Matthäus 25, 34 – 35 Hier siehe du nun zu, daß du seiest bei denen,
  • Lukas 21, 27
    “Und alsdann werden sie sehen des Menschen Sohn kommen in der Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit.” Lukas 21, 27 Hier magst du die Kraft deuten auf die Scharen der Engel, der Heiligen und aller Kreaturen, die mit Christo zum Gericht kommen werden, was ich als den rechten Verstand achte, oder auf die Gewalt und
  • Philipper 4, 4
    “Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermal sage ich: Freuet euch!” Philipper 4, 4 Diese Freud ist eine Frucht und Folge des Glaubens; denn es ist nicht möglich, daß sich ein Herz sollt in Gott freuen, das nicht zuvor an ihn glaubt. Wo nicht Glaube ist, da ist eitel Furcht, Flucht, Scheu und Traurigkeit,
  • Matthäus 21, 5
    “Saget der Tochter Zion, dein König kommt zu dir sanftmütig.” Matthäus 21, 5 Fliehe und zage nicht! Er kommt nicht, wie er kam zu Adam, Kain, zur Sündflut, zu Babylonien, zu Sodom und Gomorrah, auch nicht, wie er kam zum Volk Israel auf dem Berge Sinai; er kommt nicht im Zorn, will nicht mit dir
  • Matthäus 21, 4
    “Das geschah aber alles, auf daß erfüllet würde, das gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: Saget der Tochter Zion …” Matthäus 21, 4 Der Evangelist führt ihn (d.h. diesen Spruch) darum ein, daß wir sehen wie Christus nicht ist kommen um unsers Verdienstes willen, sondern um göttlicher Wahrheit willen, sintemal er verheißen ist
  • 1. Johannes 4, 9
    “Daran ist erschienen die Liebe Gottes gegen uns, daß Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, daß wir durch ihn leben sollen.” 1. Johannes 4, 9 Hier ist alles auf’s höchste, der Geber, die Liebe, und das Geschenk, welches uns aus lauter Liebe gegeben wird, nicht aus Verdienst, und also gegeben, daß es
  • Psalm 4, 4
    “Erkennet doch, daß der Herr seine Heiligen wunderlich führet. ” Psalm 4, 4 Als wollt er sagen: Was schwankt ihr hin und her, was sucht ihr Rat und Hilfe hier und dort, was liebt ihr diesen und jenen Trost? Es ist alles eitel, hilft euch nicht und sind Lügen, mit denen ihr euch selbst betrügt.
  • 1. Mose 35, 3
    “Lasset uns auf sein und gen Bethel ziehen, daß ich daselbst einen Altar mache dem Gott, der mich erhöret hat zur Zeit meiner Trübsal, und ist mit mir gewesen auf dem Wege, den ich gezogen bin. ” 1. Mose 35, 3 Opfern ist eigentlich anders nichts in der Wahrheit, als: Gott danken und loben, daß
  • Römer 13,12
    “Die Nacht ist vergangen, der Tag aber herbeigekommen.” Römer 13,12 Diesen Tag macht die allerlieblichste Sonne, Jesus Christus; daher ihn Maleachi nennet eine Sonne der Gerechtigkeit und das Heil unter seinen Flügeln. Denn alle, die an Christus glauben, empfangen von ihm den Glanz seiner Gnade und Gerechtigkeit und werden selig unter seinen Flügeln. Er ist
  • Offenbarung 3, 21
    “Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Stuhl zu sitzen.” Offenbarung 3, 21 Eine solche Verwunderung sollten wir über dem Evangelio haben, daß wir darüber hoffärtig und fröhlich würden und rühmten: Ich bin ein Christ und getauft, zweifle deshalb gar nicht, ich werde durch den Herrn Jesum ein Herr sein und bleiben
  • Matthäus 9, 24
    “Das Mägdlein ist nicht tot, sondern es schläft.” Matthäus 9, 24 Da lerne man den Unterschied zwischen fleischlichen Augen und Christen-Augen. Christen-Augen sind solche Augen, wenn sie in den Tod, Sünde und Hölle sehen, die gewiß sagen können: Ich sehe keinen Tod, ich fühle keine Sünde, ich bin nicht verdammt, sondern ich sehe durch Christum
  • Johannes 8, 51
    “So jemand mein Wort wird halten, der wird den Tod nicht sehen ewiglich.” Johannes 8, 51 Wie ein groß und mächtig Ding ist’s um einen Christen, der da glaubt. Dem muß auch der Tod, Sünde und Teufel weichen. Und er fängt auch hier in dieser Zeit das ewige Leben an. Das macht Christus, Gottes Sohn,
  • Psalm 90, 12
    “Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden.” Psalm 90, 12 Weil unser Leben nichts anders als ein stets währender Gang zu dem Tode ist, so sollen wir auch das ganze Leben hindurch die Kunst, recht und wohl zu leben und zu sterben, studieren. Wer wohl gelebt hat, kann nicht übel
  • Lukas 5, 31
    “Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.” Lukas 5, 31 Dem Kranken ist der Arzt nütze und angenehm; die Gesunden achten seiner nicht, wie man an dem Kananäischen Weiblein wohl siehet. Die fühlet ihre und der Tochter Not; darum lief sie Christus nach und wollte sich in gutem Vertrauen nicht lassen abweisen noch
  • 1. Korinther 11, 29
    “Welcher nun unwürdig isset und trinket, der isset und trinket sich selber zum Gericht, damit, daß er nicht unterscheidet den Leib des Herrn.” 1. Korinther 11, 29 Es muß der Glaube da sein, der sich darauf verlasse und fröhlich wage in solch Gotteszeichen und -zusagen. Was wäre das für ein Seligmacher oder Gott, der uns
  • Psalm 103, 11
    “Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, läßt er seine Gnade walten über die, so ihn fürchten.” Psalm 103, 11 Das ist die leidige Unart unserer Natur,daß, wenn auch Christus mit seiner Gnade und Trost zu ihr kommt, sie sich vor ihm scheut und flieht, dem sie doch billig sollte nachlaufen bloß und
  • Lukas 14, 24
    “Ich sage euch, daß der Männer keiner, die geladen sind, mein Abendmahl schmecken wird.” Lukas 14, 24 Dies sind einfache, kurze, aber sehr ernste Worte, als sollte er sagen: Wohlan, mein Abendmahl ist auch etwas, und was gilt’s, es soll besser sein als ihre Ochsen, Acker und Häuser oder Weiber, ob sie es gleichfalls verachten
  • Matthäus 18, 20
    “Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.” Matthäus 18, 20 Es geschehen viel mehrere und größere Sünden, wenn die Leute allein sind, als wenn sie sich zu anderer Leute Gesellschaft halten. Ich habe es an mir auch erfahren, daß ich nimmer in mehrere Sünden falle, als wenn
  • Matthäus 27, 2
    “Die Hohenpriester banden Jesum, führten ihn hin und überantworteten ihn dem Landpfleger pontio Pilato.” Matthäus 27, 2 Pilatus hatte Christum wohl sein Lebetage predigen und Wunder tun lassen und nichts darnach gefragt. Aber die Hohenpriester, der geistlose Haufe, bringt so viel zuwege, daß Pilatus als ein Richter und Christus als ein Übeltäter zusammen geknüpft werden.
  • 1. Korinther 1, 25
    “Die göttliche Torheit ist weiser denn die Menschen sind.” 1. Korinther 1, 25 Wenn Gott etwas heißt, sagt oder tut, so sollst du dein Maul zuhalten und auf deine Knie fallen, weiter nichts sagen noch fragen, sondern tun, was er dich heißt, hören, was er dir sagt und dir gefallen lassen, was er tut. Denn
  • Matthäus 8, 26
    “Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam ?” Matthäus 8, 26 Als Petrus, der durch Christi Kraft auf dem Meere ging, einen starken Wind sah, wurde er im Glauben schwach, verlor das Wort Christi, das er gesagt hatte: Komm her!, in dessen Kraft er zwar aus dem Schiff ins Meer gesprungen, aber blieb nicht in
  • Epheser 6, 7
    “Lasset euch dünken, daß ihr dem Herrn dienet und nicht den Menschen.” Epheser 6, 7 Der Ehestand möchte wohl ein mühseliger Stand genannt werden, da Mühe und Arbeit genug inne ist, wenn du Gottes Geschöpf, Stiftung, Segen und Wort aus den Augen setzen willst. Darum lerne, wie man unserm Herrn Gott auch wohl im Hause